Am Montag, dem 10. Oktober, sind wir kurz entschlossen auf der A7 ein paar Kilometer nach Norden gefahren. Wir hatten uns vorgenommen, im Wental zu wandern. Grundlage war aus Bruckmanns Wanderführer „Schwäbische Alb – Die 40 schönsten Touren“ die Tour 6.
Die A7 haben wir an der Abfahrt „Heidenheim“ verlassen. Weiter ging es in Richtung „Steinheim am Albuch“. Der Wanderparkplatz „Hirschtal“ war leicht zu finden.

Entsprechend der Wegbeschreibung und der guten Ausschilderung haben wir uns gut zurecht gefunden.
Obwohl es in diesem Jahr noch nicht so richtig viele Pilze gab, konnten wir schon nach einem kurzen Stück des Weges einige Pilze am Wegrand sehen.

Pilze im Wald

Es sollten heute nicht die einzigen Pilze sein, die wir während unserer Wanderung fanden.

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Seit mehr als einem Vierteljahrhundert fahren wir nach Wunsiedel immer in die gleiche Ferienwohnung in den Urlaub.
Auch in diesem Jahr waren wir wieder in „unserer“ Ferienwohnung zu Gast.

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Hierher fahren wir schon viele Jahre und wir fühlen uns wohl. Einfach klasse!

Der Eisenbahnverkehr von Marktredwitz über Wunsiedel nach Leupoldsdorf wurde schon vor mehr als vierzig Jahren eingestellt. Aber die Gleise lagen noch bei unserem ersten Besuch in Schönbrunn vor mehr als 25 Jahren. Gleich hinter unserer „Fewo“ war sogar noch ein Bahnübergang.

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Von Kniebis nach Zwieselberg

muss ich noch einiges von unserem Kurzurlaub in Kniebis erzählen.
Am Tag nach der „Zwieselberg-Wanderung“ sind wir mit dem Auto eine kleine Rundfahrt im Nordschwarzwald gefahren. Wir waren in Pfalzgrafenweiler, Altensteig und besuchten Berneck und die Gemeinde Seewald.
Sowohl Berneck und Altensteig als auch Pfalzgrafenweiler konnte ich auf meiner Wanderung auf dem Ostweg im April diesen Jahres kennen lernen.

100 Kilometer auf dem Ostweg

Ich wollte Marlies unbedingt dieses Stück Ostweg zeigen.

Nach dem Frühstück fuhren wir von Kniebis über Freudenstadt nach Pfalzgrafenweiler.

Pfalzgrafenweiler

In Pfalzgrafenweiler trifft man auf jeden Fall auf den Wegweiser für den Ostweg, eine schwarz-rote Raute.

Ostweg

Wenn man diesem Schild in Richtung Freudenstadt folgt, überquert man zunächst die B 28, läuft einige Meter auf einem Weg, der an eine Allee erinnert und kommt wenig später kommt zu einem Gedenkstein, der aus Anlass des 100-jährigen Bestehens der Ortsgruppe Pfalzgrafenweiler des Schwarzwaldvereins im Jahr 1998 gesetzt wurde.

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Wenn wir nun den Ostweg weiter gehen, kommen wir nach ein paar Metern zu einer Wiese, auf der viele Bäume gepflanzt wurden. Es sind alles verschiedene Bäume. An jedem Baum steht eine Tafel mit Informationen, z.B. mögliches Alter der Bäume, Verwendung des Holzes, Verwendung der Früchte usw. Es ist wirklich erstaunlich, was man alles noch nicht über Bäume weiß, die einem täglich begegnen.
Z.B. besitzen die Blätter eine Walnußbaumes viel Vitamin C. Ein Tee aus diesen Blättern ist ein richtiger Gesundheitstrunk.
Jeder Baum hat einen Baumpaten. Die Wiese wird vom SWV betreut.

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Wer nach Pfalzgrafenweiler kommt, sollte sich diese Wiese anschauen. Sehenswert!

Im Gasthof Linde haben wir noch gemütlich im Biergarten Mittag gegessen. Danach sind wir nach Altensteig gefahren. Wir haben ein paar Eindrücke vom Zinsbachtal mitgenommen.

Zinsbachtal

Marlies geht hier mit Bolek hinunter zum Bach, der Hund brauch die Erfrischung.

Marlies und Bolek am Bach.

Danach fuhren nach Berneck, einem Ortsteil von Altensteig.

Berneck, ein Stadtteil von Altensteig

An Berneck hat mich die Burg fasziniert. Für mich ist ein sehr schönes Bild, die Burg mit ihrer Schildmauer so hoch oben ansehen zu können.

Zum Abschluss unserer kleinen Rundreise im Nordschwarzwald haben wir noch im Gasthof Nagoldquelle Kaffee getrunken und sind danach gemütlich und zufrieden wieder nach Kniebis gefahren.

„Kniebis“ ist ein Stadtteil von Freudenstadt im Schwarzwald. Wer den Westweg gegangen ist, kennt auch den kleinen und sympathischen Ort Kniebis.
Ich war schon öfters in Kniebis. Zum ersten Mal habe ich 2008 hier übernachtet als ich auf dem Westewg von Pforzheim nach Basel gewandert bin.

Westweg

Dieses Jahr haben wir uns wieder entschlossen, ein paar Tage in diesem Freudenstädter Ortsteil zu verbringen. Marlies hatte Geburtstag und wir wollten aus diesem Grund ein paar Tage im Schwarzwald verbringen.

Auf der Karte gar nicht weit weg von Kniebis liegt der Freudenstädter Ortsteil „Zwieselberg“. Auch in Zwieselberg hatten wir schon ein paar Tage in einer Pension verbracht.

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So weit, wie man annehmen könnte, war die Wanderung nicht.
Ich wollte wieder mal ein paar Kilometer gehen und dazu nicht erst mit Auto irgendwohin zu fahren.
So kam ich auf die Idee, von zu Hause aus über Unterweiler und Unterkirchberg an der Iller entlang nach Senden zu gehen und von da über Wiblingen zurück nach Gögglingen.
Geschätzt lagen etwa 20 Kilometer vor mir.

Der 20. Juni war einer der schönen Tage in diesem Jahr.
Nachdem ich Bolek ausgeführt hatte, machte ich mich auf den Weg.
Die Mohnblumen, die hier zu sehen sind, wachsen auf einem kleinen Feld, an dem ich jeden Tag mit Bolek vorbei komme. Ich finde das leuchtende Rot schön.

Mohnblumen auf einem Feld

Auf einem Erdbeerfeld war die Ernte voll im Gange. Hmm, da läuft mir doch gleich das Wasser im Munde zusammen. Man wundert sich, dass die Erdbeeren trotz des Regens der vergangenen Tage so einen guten Geschmack haben, kein bisschen verwässert, wunderbar süß.

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Von Pforzheim nach Bad Liebenzell

Im Schwarzwald gibt es drei große von Nord nach Süd verlaufende Fernwanderwege. Alle drei beginnen in Pforzheim am „Kupferhammer“.
Den Westweg bin ich zweimal komplett gelaufen. (2008 und 2013) Er beginnt in Pforzheim, führt über die Hornisgrinde, den Feldberg und den Belchen nach Basel und endet da am Badener Bahnhof.
Der Mittelweg führt über Freudenstadt, St. Georgen, Neustadt nach Waldshut. Diesen Weg bin ich 2014 gelaufen. Mir fehlt also noch der Ostweg, der vom Kupferhammer über Freudenstadt und Villingen nach Schaffhausen führt.
Ich konnte in diesem Jahr den Ostweg nicht komplett gehen, mir fehlte einfach die Zeit. Aber mir krippelte es in den Beinen, ich musste einfach wieder mal ein paar Kilometer im Schwarzwald gehen.
Ich plante meine Wanderung auf dem Ostweg bis nach Zwieselberg, einem Ortsteil von Freudenstadt.
Von Ulm fuhr ich mit dem Zug über Stuttgart (umsteigen) bis nach Pforzheim.
In Stuttgart muss man als Bahnreisender aufpassen. Weder bei der Fahrt nach Pforzheim noch bei der Fahrt zurück nach Ulm haben die am Fahrkartenautomat ausgedruckten Abfahrgleise der Anschlusszüge gestimmt.

Ich kam aber in Pforzheim pünktlich an. Das war für mich wichtig.

Bismarck im Stadtgarten Pforzheims, das gibt Zuversicht für die folgenden Tage

Der Herr Bismarck begegnete mir schon im Stadtgarten Pforzheims. Vielleicht erteilt er den Wanderern, die den Kupferhammer per pedes erreichen wollen, seinen Segen. Als Soldat jedefalls musste er Erfahrung haben, wie es ist, wenn man zu Fuss durch die Lande streift.

Den Fussweg (etwa drei Kilometer) vom Bahnhof zum Kupferhammer hatte ich gefunden. Ich hätte mir aber eine bessere Ausschilderung gewünscht.

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Der erste Tag

Jawohl, wir haben Edeltraud in ihrer Heimat, in Bad Goisern besucht.
Wir, das sind meine Marlies, unser Hund Bolek und ich.

Marlies, Bolek und Frieder


Edeltraud hatte uns eingeladen. Wir kennen uns schon einige Jahre. Von Ulm nach Bad Goisern sind wir auch schon ein paar Mal gefahren. Dieses Mal war die Anreise sehr feucht. Ab Grenzübergang nach Österreich regnete es in Strömen. Wir waren dennoch optimistisch, hatten wir doch schönes Wetter bestellt.

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Ich habe in diesem Blog schon mehrmals über Märzenbecher geschrieben.
In Baden-Württemberg gibt es einige Stellen, an denen diese geschützten Pflanzen prächtig gedeihen.
Im Wolfstal nahe Lauterach (Tal der Großen Lauter), im Seeburger Tal bei Münsingen und nicht zuletzt im Eselsburger Tal kann man die „Teppiche“ von Märzenbechern bewundern.

In diesem Jahr ist die Natur fast überall etwas früher dran. So verwundert es nicht, dass auch die Märzenbecher Anfang März schon voll aufgeblüht sind.
Am vergangenen Montag, es war der 7. März, fuhren wir ins Eselsburger Tal.
Der Parkplatz an der „Dettinger Straße“ sah aus wie im vergangenen Jahr, dreckig und zugemüllt. Eine solch schöne Gegend hat das nicht verdient. Gibt es denn wirklich keine Möglichkeit, dem Einhalt zu gebieten?
In diesem Beitrag hatte ich schon einmal über diesen Parkplatz geschrieben.

Märzenbecher im Eselsburger Tal


Auf dem Weg ins ins Eselburger Tal hatten uns gleich Huflattich und Leberblümchen begrüßt.

Huflattich


Leberblümchen

Die ersten Märzenbecher haben sich uns auch gezeigt.

Märzenbecher


Wir gingen dann in Richtung Anhausen und konnten die Pracht der Märzenbecherblüte im Eselsburger Tal bewundern. Einfach schön!

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Der Weg war kurzweilig. So gelangten wir schnell zur Domaine Falkenstein, die hoch oben auf dem Fels zu sehen war.

Domaine Falkenstein


An dieser Stelle gibt es eine Fußgängerbrücke über die Brenz.

Fussgängerbrücke


Brenz


Bolek fand auch hier immer wieder viel Interessantes, auf dem Weg und am Wasser.

Bolek an der Brenz


Die Brenz hatte aber an diesem Tag einen starken Geruch nach Gülle, so dass selbst unser Hund darauf verzichtete, in das Wasser zu steigen. Das will was heißen. 🙂

Marlies nutzte einen Fels als Hintergund, um mich mitsamt Hund zu fotografieren.

Marlies fotografiert


Frieder mit Bolek


Der Weg war wieder schön zu gehen, so dass wir bald in Eselsburg waren.

Eselsburg


Das Wahrzeichen des Dörfchens steht mitten im Ort.

Eselsburg

In Eselsburg findet man auch einen kleinen Hofladen. Der, so sagte uns ein Mann, ist zu klein geworden. Deshalb baut man einen neuen Hofladen. Dieser Neubau ist etwas Besonderes. Das Gebäude wird ein „Strohballenhaus“.

Strohballenhaus

Im Gespräch erfuhren wir, dass so ein Bau sehr „arbeitsintensiv“ sei. Dafür seien jedoch die Materialkosten moderat. Auf jeden Fall werden wir wieder mal nach Eselsburg fahren, wenn das Hoflädele fertig ist. Dann wird es auch möglich sein, im Laden einen Kaffe zu trinken und dazu Kuchen zu schnabulieren. 🙂

Von Eselsburg aus war es nicht mehr weit bis zum Parkplatz.

Eselsburg


Auf dem Weg zum Parkplatz

Wir fanden noch eine Tafel mit Erläuterungen zun „Frühblühern im Laubwald“.

Erklärung

Ich konnte noch ein Foto von Frauchen und Bolek knipsen.

Bolek mit Frauchen


Nach wenigen Minuten sassen wir wieder im Auto und fuhren nach Hause.

Der Nachmittag war sehr schön, wenn auch die niedrigen Temperaturen ab und zu uns mal kräftig zwickten.

Ich war abends mit Bolek noch mal unterwegs. Wir kamen an der alten Gögglinger Kirche vorbei. Die Die hell erleuchtete Kirche mit einem so dunklen Hintergrund, die musste ich fotografieren.
Nach dem Gassigehen nahm ich meine Kamera und habe die Kirche fotografiert. Herausgekommen ist das unten stehende Foto.

Ein Klick ins Bild zeigt das Foto größer als hier im Beitrag.

Das folgende Bild entstand Ende Januar. Am Morgen stand die Sonne noch recht niedrig. Die langen Schatten hatte mich geradezu zum Fotografieren aufgefordert.

Viele liebe Grüsse
von FriederKaffeetrinkender Smilie

Gestern brachte mir die Post einen Brief. Das ist nichts Ungewöhnliches.

Den Brief hatte mir meine Klassenkameradin Heike geschickt. Es ist eine Einladung zu unserem Schulkamerdentreffen im Herbst diesen Jahres. Ich freu mich mächtig darauf. Solche Post ist mir immer willkommen. 🙂

Klassenkameraden-Treffen 2016

Ich hoffe, dass viele Schulkameraden im Oktober zum Klassentreffen nach Neudörfel kommen. Das wird ein Fest!

Wißt ihr noch, wo das war? „Schöne Aussicht“ im Oktober 2008.

Viele liebe Grüsse
von FriederKaffeetrinkender Smilie