Zwieselberg

Zwieselberg, ein Stadtteil von Freudenstadt

Im April bin auf dem Mittelweg von Pforzheim nach Waldshut gelaufen. In Zwieselberg hatte ich damals übernachtet.
Zwieselberg ist ein Ortsteil von Freudenstadt, ungefähr sieben oder acht Kilometer entfernt und liegt mitten im Wald. Es ist sehr ruhig in Zwieselberg. Deshalb wollten wir, meine Marlies und ich, in Zwieselberg ein paar Tage Urlaub machen. Die Pension, in der ich im April übernachtet hatte, hatte zur geplanten Zeit für uns ein Zimmer frei.

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Das Grüne Band
Wandern im wilden Deutschland

„Das Grüne Band … „ ist ein Buch, das Anfang 2014 bei „Bruckmann“ erschienen ist.
ISBN: 978-3-7654-6041-8

Das Grüne Band

Das Grüne Band – Wandern im wilden Deutschland

Ich habe mir das Buch vor einigen Tagen gekauft.
Die Teilung Deutschlands bestand vier Jahrzehnte. Spätestens mit dem Mauerbau Anfang der 60er Jahre konnte niemand mehr den Grenzstreifen zwischen Ost und West betreten.
Der Autor, Dr. Reiner Cornelius“, der auf der Westseite der Grenze lebte, beschreibt diesen Zustand so:
Zitat:
„Doch wenn man zur Grenzlinie vorstieß, war man von den Sperranlagen schockiert: von den über drei Meter hohen Grenzzäunen, den Wachtürmen und den geeggten Kontrollstreifen. Von Aussichtskanzeln des Bundesgrenzschutzes aus konnte man auch den Kfz-Sperrgraben und den aus Lochbetonplatten gefügten Patrouillenweg erkennen, den sogenannten Kolonnenweg. Und man sah, dass es einen zweiten, oft sogar auch noch einen dritten Zaun gab. Versuchte man patroullierende Grenzsoldaten anzusprechen, so bekam man keine Antwort. Satt dessen richteten sich die Fernstecher auf den westdeutschen Wanderer.“
Zitat Ende
Was für die Menschen ein todbringender Streifen war, war für die Tier- und Pflanzenwelt geradezu ein Glücksfall. Entlang der Grenze entstand ein einzigartiges Biotop.
Auf der vierten Umschlagseite ist noch folgendes zu lesen:
Zitat:
„Wandern, wo einst Geschichte geschrieben wurde: Die Landschaft entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze gestaltet sich 25 nach dem Mauerfall als Erlebnis ersten Ranges.
Durch wilde Wälder streifen, über nunte Wiesen schlendern, von felsigen Höhen blicken: In 60 Etappen führt Reiner Cornelius auf Patroullienwegen und alten Grenzpfaden über das 1270 Kilometer lange Grüne Band Deutschland, den Natur gewordenen Grenzstreifen.

  • Abwechslungsreich – vielfältige Routen für jeden Geschmack
  • Ausführlich – mit detaillierten Wegbeschreibungen, Tourensteckbriefen, Piktogrammen und Karten
  • Aktuell und kompetent – vor Ort recherchiert, mit wertvollen Infos zu Geschichte und Natur
  • In Zusammenarbeit mit dem BUND Naturschutz“


Zitat Ende
Dr. Cornelius wanderte die gesamte frühere innerdeutsche Grenze ab und beschrieb seinen Weg in dem o.g. Buch.
Über 60 Etappen führt uns der Autor von Hranice in Tschechien (im Länderdreieck Vogtland, Böhmen, Bayern gelegen) bis an die Ostsee.
Das „Grüne Band“ ist kein Fernwanderweg mit einheitlicher Beschilderung wie der Westweg im Schwarzwald. Cornelius’ Beschreibungen garantieren aber, dass jeder, der sich auf den Weg macht, auch am Ziel ankommt.
Ich meine, es ist ein Buch, das zum Nachwandern anregt. Man muss ja nicht 1270 Kilometer an einem Stück wandern, es reicht doch, wenn man sich diese oder jene Etappe aussucht.

Na, da muss ich ja gleich zu Beginn meines Berichtes Auskunft geben, warum ich die Überschrift so gewählt habe.
Im März diesen Jahres sind Katrin und Thomas auf der Schwäbischen Alb eine Runde bei Seeburg gelaufen. Seeburg ist ein kleiner Ortsteil von Bad Urach, liegt aber viel näher an Münsingen. Ich selbst habe sieben Jahre in Münsingen gewohnt und hatte weitere sieben Jahre in dieser liebenswerten Kleinstadt gearbeitet. Von da her kannte ich einiges von Münsingen und Umgebung und wollte die Runde, die Katrin und Thomas im März gegangen sind, auch wandern.

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mittelweg-klein

Schon im vergangenen Jahr hatte ich mir vorgenommen, wieder einmal den Schwarzwald zu durchwandern. Den Westweg bin ich bislang zweimal komplett gelaufen. Nun wollte ich den zweiten großen Fernwanderweg im Schwarzwald, den Mittelweg, gehen.

Ich hatte mir folgende Etappen ausgedacht:

Birkenfeld (Enz) – Bad Wildbad
Bad Wildbad – Besenfeld
Besenfeld – Zwieselberg
Zwieselberg – Schiltach (weiter mit der Bahn nach Haslach und zu Fuß nach Mühlenbach)
Mühlenbach – Versperstüble Silberberg (Schonach)
Vesperstüble. Silberberg – Kalte Herberge
Kalte Herberge – Lenzkirch
Lenzkirch – Amrigschwand (O von Höchenschwand)
Amrigschwand – Waldshut

Am 15. April fuhr ich mit der Bahn 4:40 Uhr in Ulm los. Kurz vor sieben Uhr war ich in Birkenfeld.

Nun musste ich nur noch den Zugang zum Mittelweg suchen. Aber das war nicht schwer. Bei Büchenbronn hatte ich den Mittelweg erreicht. Ich hatte mir den Weg durch die Stadt gespart und konnte gleich bei Birkenfeld in den Wald eintauchen.

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11. April 2014 · 4 Kommentare · Kategorien: Garten · Tags: , , ,

Ich möchte euch zwei weitere Bilder von unserer Amsel zeigen.
Mir scheint, als wollte sie für die Fotos posieren. :-)

Amsel

Auf dem Zaun zu Nachbars Grundstück hat die Amsel ihren Platz gefunden

Ich sah die Amsel auf dem Zaun und holte schnell meinen Fotoapparat. Tatsächlich hat sie auf mich gewartet. :-)

Blick nach rechts.

Hier schaut sie zur anderen Seite.

“Meine Amsel” war ein bewundernswertes Model. Sie hat alles so gemacht, wie ich es mir gewünscht hatte. :-)

07. April 2014 · Kommentieren · Kategorien: Garten · Tags: , ,

Nachdem wir einen Winter hatten, der keiner war, ist jetzt allerorten zu beobachten, wie der Frühling die Regentschaft übernimmt.
Bei uns im Garten konnte ich einer Amsel zuschauen, wie sie ihr Nest gebaut hat. Sie hat sich den Birnbaum herausgesucht. Für meine Begriffe ist das ein denkbar unbrauchbarer Platz. Die Stangen am Baum sind für die Bohnen vorgesehen. Wir müssen nun sehen, ob es uns gelingt, die Amsel umzusiedeln.

Amsel

Amsel mit Nistmaterial

Amsel

Amsel

Es macht Spaß, das Wachsen und Werden zu beobachten.

24. März 2014 · 2 Kommentare · Kategorien: Wandern · Tags: , , ,

Im März konnte ich keine Tour wandern. Ich lief hier in der Umgebung von Gögglingen fast täglich eine kleine Runde, um mich fit zu halten. Davon möchte ich hier einige Bilder zeigen. Eine zeitliche Zuordnung gibt es nicht.

Bilder aus dem Unterweiler Forst

Bilder aus Gögglingen …

Gögglingen

Gögglingen

Hauswand

Hauswand

Gögglingen

Gögglingen

Gartenteich

Gartenteich

Von Grimmelfingen aus kann man das Kloster Wiblingen sehen.

Grimmelfingen

Grimmelfingen (hinten sieht man das Kloster Wiblingen)

Kirche in Grimmelfingen

Kirche in Grimmelfingen

Ein Brunnen am Weg. Hört ihr es plätschern?

Brunnen

Brunnen

Auf dem Wasser, in der Luft und auf dem Land

Am vergangen Montag, es war der 24. Februar, schien die Sonne schon recht früh als ob schon Frühling wäre. Die vergangenen Tage präsentierten sich alle wie der Lenz. Da zog es mich wieder einmal hinaus. Zugegeben, erst nach dem Mittag los zugehen ist fast einen halben Tag verschenkt, aber das macht nichts.
Ich wollte wieder einmal die „Küssende Sau“ besuchen. Zu dem Felsenlabyrinth kommt man von Blaubeuren aus. Vom Blaubeurer Bahnhof geht man in Richtung Laichingen / Schelklingen.

Bahnhof Blaubeuren

Bahnhof Blaubeuren


Kurz vor dem Tunnel steigt man rechts eine Treppe hoch und kann die B 28 überqueren. Jetzt wird aus dem Gehweg ein Waldweg. Der Weg steigt stetig bergan. So konnte ich testen, ob ich die Steigungen, die mich im Schwarzwaldes erwarten, auch hoch komme.
Tunnel an der B 28

Tunnel an der B 28


Ein Blick zurück zeigt das Rusenschloß. Dahin werde ich auch wieder einmal wandern.
Rusenschloss

Rusenschloss


Es klappte alles wunderbar. Schnell gewann ich an Höhe.
Der Wanderweg

Der Wanderweg


Die ersten Felsen ragten rechter Hand steil in den Himmel. Bald war auch die „Küssende Sau“ erreicht. Der Wald am Hang war stark gelichtet. Das hat für den Wanderer den Vorteil, dass er freie Sicht auf den Blaubeurer Ortsteil Weiler hat. Der Felsen präsentierte sich prächtig. Wenn man diesen Punkt passiert hat, ist ein Blick zurück genauso schön, nur dass von dieser Seite aus die beiden „Knutschfelsen“ noch von Gestrüpp verdeckt sind.

Auf dem Berg angekommen war es bis zur Ruine Günzelburg nur noch ein „Katzensprung“.
Wald

Gleich bin ich bei der Günzelburg


Von der Günzelburg aus hat man eine schöne Aussicht in das Ach- und in das Blautal. Die Ach fließt in Richtung Schelklingen / Ehingen der Donau zu, die Blau nimmt den Weg über Ulm, um in die Donau zu kommen.
Blautal

Blick in Richtung Blautal


Achtal

Richtung Schelklingen


Auf der Günzelburg findet man eine Bank, die zum Rasten einlädt.

Der Weg bergab nach Weiler war trocken, aber sehr stark mit Laub belegt. Vorsicht war auf jeden Fall auf diesem Pfad geboten.


Schnell war ich in Weiler angekommen. Eingangs des Blaubeurer Ortsteils sieht man die Kirchturmspitze.
Weiler

Der Kirchturm von Weiler


Ich überquerte die Ach und stieg auf der Gegenseite wieder hoch. Von hier aus gelang es mir, die Günzelburg noch einmal zu fotografieren. Es ist für mich beeindruckend den Felsen, auf dem ich noch vor kurzer Zeit stand, von er Ferne zu sehen.
Günzelburg

Die Günzelburg, gesehen von der gegenüberliegenden Seite des Tal.


Der Weg zum Parkplatz am Bahnhof war nun schnell zurück gelegt.
Parkplatz

Dieser Herr “thront” auf dem Parkplatz des Blaubeurer Einkaufzentrums.


Hier fotografierte ich diesen Herrn, einmal von vorn, einmal von hinten. Er “residiert” auf einer Säule und schaut auf den Parkplatz.
Es war ein schöner Wandernachmittag.

Hier noch der GPS-Track

Roland geht gerne Wandern. Er fotografiert gern und kann so erzählen, dass man gerne zuhört. Er kann auch anderen zuhören, er ist hilfsbereit, er ist einfach ein guter Kumpel. In einem aber unterscheidet sich Roland von uns. Roland hat nur ein Bein und an Stelle des anderen Beins eine Prothese. Sein zweites Bein hat er durch eine Amputation verloren. Dieser Umstand hält aber Roland nicht davon ab, kreuz und quer durch Deutschland zu wandern. Bewegung, so sagt er, hält mich fit.
Für 2014 hat Roland sich vorgenommen, die Stuttgart-Spirale zu gehen. Er hat sich eine Strecke ausgesucht, die spiralförmig um Stuttgart verläuft.
Roland erzählt auf seinem Blog von seinen Wanderungen. So war es ein leichtes, Roland anzuschreiben. Ich wollte mal mit ihm einen Teilabschnitt seiner „Spirale“ gehen. Am Sonntag, dem 16. Februar, war es soweit, dass wir uns miteinander auf den Weg machen konnten.

Wir trafen uns am Bahnhof Oberesslingen. Als ich durch die Unterführung ging, kam Roland gerade die Treppe vom Bahnsteig herunter. Wir hatten uns noch nie gesehen, aber sofort erkannt. Er mit Rucksack und Krücken, dass konnte nur der Roland sein. Und ich mit Rucksack, Mütze und Wanderschuhen war auch unverkennbar derjenige, den Roland gesucht hatte.
Wir begrüßten uns, als hätten wir uns lange Zeit nicht gesehen und gingen ohne Umschweife los, unserem Ziel entgegen.
Roland holte sein I-Phone heraus, um den Weg anzuzeigen.

Roland

Roland sucht auf seinem I-Phone nachdem Weg

Nachdem wir den Neckar überquert hatten, wartete das erste ernst zu nehmende Hindernis auf uns, der Waldweg (oder besser gesagt, der Waldpfad oder auch gar nur der Weg durch den Wald) nach Berkheim.

Berkheim

Nach Berkheim mussten wir diesen Anstieg bewältigen.

Ich fragte Roland, ob er wusste, was ihn erwartete, als er den Weg auswählte. Er antwortete mir, auf der Karte ist der Weg ausgezeichnet, also kann man den Weg auch gehen. :-)
Roland hat ganz sicher Erfahrungen mit solchen Herausforderungen. Er lies sich nicht aus der Ruhe bringen und überwandt Meter für Meter die Steigung. Mitunter musste lange suchen, mit den Gehhilfen das Gelände bearbeiten, um festen Halt für Fuß und Gehhilfe zu finden.

Wir sind schon einige Meter nach oben gekraxelt, wie der Blick zurück beweist.

Schließlich waren wir im Esslinger Stadtteil Berkheim angekommen. Hier konnte ich die ersten Krokusse fotografieren, die ich in diesem Jahr gesehen habe.

Krokuswiese

Krokusse im Berkheim

Eine Bank am „Berkheimer See“ gab uns Gelegenheit zu einer ersten Rast.

Rast

Rast am “Berkheimer See”

Wir haben uns aber nicht lange aufgehalten. Zielsicher navigierte Roland mit seinem I-Phone durch den Esslinger Ortsteil. Die angeregte Unterhaltung lies die Zeit schnell vergehen. Ganz schnell hatten wir Berkheim hinter uns gelassen. Jetzt, auf der Höhe, wehte ein kalter Wind. Das störte uns aber nicht, wichtig war, dass uns der Regen während unserer Wanderung verschonte.

Zügig wanderten Nellingen entgegen. Am Sonntag war das Industriegebiet wie leer gefegt. Was mag hier in der Woche alles los sein. Ein Palettenstapel auf dem Fußsteig gab uns die Gelegenheit, von uns beiden ein Bild zu knipsen. Dank einer Selbstauslösung an der Kamera war das möglich.

Roland und ich

Roland und ich

Nachdem wir Nellingen und sein Industriegebiet verlassen hatten, ging es wieder über Felder. Jogger und Hundegassigeher begegneten uns. Manche mit noch düsteren Gesichtern, die meisten aber gut gelaunt, der ganze Sonntag stand um diese Zeit noch bevor.

Kurz darauf führte uns der Weg ins Körscher Tal. Jetzt waren wir wieder vor dem kalten Wind geschützt. Den Abstieg hatten wir gut bewältigt. Alle rutschigen Stellen hatten wir gut gemeistert. An einem Weg durch eine Gartenanlage fanden wir ein Bank, die uns einlud, hier einen kleinen Halt zu machen. Das mussten wir nutzen, nichts ist schlimmer, als unterwegs einen Hungerast zu bekommen.

Rast im Körscher Tal

Rast im Körscher Tal

Auf diesem schönen Weg sind wir dem Körschtalviadukt entgegen gewandert.

Dieser Weg muss sehr beliebt sein. Viele Hunde mögen diesen Weg. Große Tiere, kleine zierliche Wauwaus, viele verschiedene Rassen und sicherlich auch viele liebe Mischlinge pligerten mit ihren Frauchen und / oder Herrchen an uns vorbei. Roland fragte eine recht freundliche ältere Frau, ob sie uns beide mal fotografieren könnte. „Ja, mach ich,“, sagte sie, „wenn Sie mir sagen, wie es geht.“ Roland wies die Frau gewissenhaft in die Bedienung seiner Kamera ein. Die Frau tat wie ihr geheißen und drückte den Auslöser. Sie präsentierte uns ihr Bild. Ach du Gott, war Roland voll des Lobes über das gelungenen Foto. Von Profi und Ähnlichem war die Rede. Jaja, so ist er, der Charmeur. Aber mal nebenbei bemerkt, bei zwei so schönen Jungs wie uns, da konnte man nicht viel falsch machen. :-) (Das Foto mit uns beiden auf der Bank ist etwas weiter obenzu sehen.)

Nachdem wir unsere Mahlzeit eingenommen hatten, nachdem wir gut abgelichtet :-) waren, gingen wir weiter.
Am Körschtalviadukt waren wir wieder auf der Suche, auf der Suche nach einem geeignetem Weg nach oben.

Der Weg nach war nicht leicht. Aber welcher Weg nach oben ist für eine ehrliche Haut schon leicht. :-)

Ansicht des Körschtalviadukts

Ansicht des Körschtalviadukts

Oben angekommen musste Roland der Tatsache ins Auge sehen, dass er am Abend wieder Stiefel putzen muss. Jetzt mussten wir den Matschweg gehen. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Aber wir haben alles gut überwunden.

Matschweg

Matschweg

Auch die Autobahnauffahrt Esslingen war für uns kein echtes Hindernis, obwohl hier kein Fußweg war.

A8 Anschlussstelle Esslingen

A8 Anschlussstelle Esslingen

Ich sagte zu Roland, was in den Verkehrsmeldungen zu erwarten sei.
„Achtung! A 8, Autobahnauffahrt Esslingen. Zwei Fußgänger unter der Fahrbahn.“ Darüber musste Roland schmunzeln, das hat ihm gefallen.

Nach der Autobahn ging es wieder übers freie Fildernfeld. Der Wind pfiff. Aber hier fanden wir wieder eine Bank. Und essen muss der Wanderer. Also rasteten wir hier noch einmal. Allerdings war es so windig, dass wir beide uns verstecken mussten und nur die Rucksäcke von unserer Anwesenheit zeugten. :-)

zwei Rucksäcke allein auf einer Bank

zwei Rucksäcke allein auf einer Bank


Nun hatten wir auch Neuenhausen auf den Fildern erreicht.
Eine schnurgerade Straße führt von Neuenhausen nach Sielmingen, unserem Ziel. Davon ein paar Eindrücke.

Eindrücke von unterwegs

Eindrücke von unterwegs

Eingangs Siemlingen benötigte Roland noch eine kleine Stärkung. Für ihn ist das besonders wichtig. Also Verpflegungstasche raus, einen isotonischen Trunk angerührt und getrunken, schon konnten wir weiter gehen.

Roland

Roland

Danach ist es nur noch ein Katzensprung bis zur Kirche und der Bushaltestelle. Das war unser Ziel für die Tour über die Fildern.

Kirche Sielmingen

Kirche Silemingen, hier in der Nähe trafen wir uns mit Kartin und Thomas

Katrin und Thomas hatte sich bereit erklärt, uns von den Fildern abzuholen und wieder ins Neckartal zu bringen. Zuvor spendierte Thomas noch eine Runde Tee bzw. Kaffee. Danke Thomas. Danke euch Beiden fürs Abholen.

Hier noch ein Bild mit Katrin. Danke Thomas, dass du uns fotograiert hast.

Roland, Frieder und Katrin

Roland, Frieder und Katrin

So kam ich wohlbehalten in Oberesslingen an und konnte in Ruhe wieder nach Hause fahren.

Es war für mich ein sehr schöner Tag. Wenn man mit einem Menschen mit Oberschenkelamputation wandern geht, dann bekommt man einen kleinen Einblick über die Schwierigkeiten, die so eine Amputation mit sich bringt.
Roland hat sich in seiner Situation nicht aufgegeben. Er tat das, was er früher auch schon gemacht hat, er wanderte. So hat er sich geholfen und hilft anderen, an sich zu glauben.

Die Bilder von unterwegs, noch einmal als Galerie zusammengefaßt.

Hier noch der GPS-Track:

Mittelweg

Wanderung auf dem Mittelweg

Im Schwarzwald gibt es drei Fernwanderwege, die alle in Pforzheim beginnen und in der Schweiz bzw. an der Schweizer Grenze enden.
Der bekannteste Weg ist der Westweg, der schon Kultcharakter hat. Diesen Weg bin ich zweimal gelaufen. Das erste Mal 2008. Es war meine erste große Wanderung. 2011 bin ich den Weg noch einmal komplett gelaufen. Mehr davon habe ich hier geschrieben.
In diesem Jahr möchte ich wieder im Schwarzwald wandern. Dieses Mal habe ich mir aber den Mittelweg ausgesucht. Wie der Westweg beginnt der Mittelweg am Kupferhammer in Pforzheim. Mitunter benutzen beide Wege einige Kilometer die gleichen Wanderwege.

Kupferhammer

Beginn der drei Fernwanderwegs durch den Schwarzwald – Pforzheim Kupferhammer

Den Westweg bin ich schon gegangen. Dieses Jahr möchte ich den Mittelweg gehen. Dann bleibt mir noch der Ostweg. :-)

Folgende Tagesabschnitte habe ich vorgesehen:

  • 15.04.14 Bad Wildbad
  • 16.04.14 Besenfeld
  • 17.04.14 Zwieselberg
  • 18.04.14 Mühlenbach
  • 19.04.14 Schonach
  • 20.04.14 Vöhrenbach
  • 21.04.14 Lenzkirch
  • 22.04.14 Amrigschwand

Nun hoffe ich auf schönes Wanderwetter. Auf jeden Fall freue ich mich schon jetzt auf den April.