20. Juni 2017 · Kommentieren · Kategorien: Foto · Tags: , ,

Glockenblume

19. Juni 2017 · Kommentieren · Kategorien: Blumen, Foto · Tags: , , ,

Rosen sind ganz besondere Blumen. Es gibt unzählige Arten und jede hat etwas Besonderes. Diese hier habe ich bei uns im Garten fotografiert.

Rose im Garten

14. Juni 2017 · 2 Kommentare · Kategorien: Foto · Tags: ,

Hallo, hier möchte ich einige Bilder zeigen, die mir gut gefallen.

Mohn

Im letzten Beitrag hatte ich davon erzählt, dass ich auf jeden Fall wieder wandern möchte. Am Osterwochenende habe ich meinen Wunsch verwirklicht.

Wir waren wieder in Jena im Thüringen zu Gast. Ich hatte mir vorgenommen, auf den Cospoth zu wandern. Der Cospoth ist ein Berg bzw. eine Anhöhe bei Jena.

Los ging es an der Ringwiese. Ich wanderte in Richtung Winzerla zur Straßenbahnendhaltestelle. Mir fielen die vielen Tulpen am Wegrand auf. Ein schöner Anblick.

Tulpen in Jena


Noch vor der Endhaltestelle wurde ich auf ein Angebot einer neuen Kleingartensparte aufmerksam.

Kleingartensparte


Gar nicht weit ist es von der Endhaltestelle der Straßenbahn bis zur Kirche von Winzerla.

Die Kirche in Jena-Winzerla.


Hier an diesem Wegweiser biegt der Fußweg nach links ab.

Wegweiser


Kurz nachdem man diesen Wegweiser hinter sich gelassen hat, hört man schon einen kleinen Bach. Das beruhigende Murmeln kommt immer näher.

Ein kleiner Bach plätschert leise.


Nach einem am Ende doch recht steilen Anstieg durch einen kleinen Wald kommt man zur Kleingartensparte am Trießnitzweg. Am Ende der Gartenanlage hat man diesen Blick auf Jena.

Blick auf Jena


Von der Kleingartenanlage aus geht es durch einen Wald weiter bergauf.

Weiter geht es bergauf.


Als ich aus dem Wald herauskam konnte ich von oben auf den ehemaligen Steinbruch sehen. Weiter oben war die Antennenanlage auf dem Cospoth zu sehen.

Die Antennenanlage auf dem Cospoth


Es war ein überwältigendes Gefühl, da oben am Antennenmast zu stehen. Ich hatte den Traum Wirklichkeit werden lassen, den ich Anfang des Jahres träumte. An der Antennenanlage findet man ein paar Bänke. Hier kann man schön rasten und sich über den bislang zurückgelegten Weg freuen.
Jetzt geht man einfach den Weg weiter und biegt an der nächsten Weggabelung rechts ab. Hier sieht man schon das Vorwerk Cospoth.
Vom Vorwerk aus geht es leicht bergab. Über eine große Wiese führt der Weg wieder in einen Wald. Auf der Forststraße komme ich schnell voran. Ich muss aber noch durchs Unterholz den Weg zum „Alten Steinbruch“ von Ammerbach finden. Ich kannte die Richtung und so kam ich gut am „Ammerbachblick“ an. Von hier aus hat man eine herrliche Aussicht auf Ammerbach. Dieses Jahr fand ich eine neue Bank am Ammerbachblick. Ich hatte also Gelegenheit, die Aussicht ganz entspannt zu geniessen.

Die neue Bank am Ammerbachblick


Von dieser Bank aus kann man auch die Ammerbacher Kirche gut sehen. Es sind nur noch ein paar Meter, dann geht es steil bergab.

Die Kiche von Ammerbach ist links, der Pfad nach Ammerbach hinunter rechts zu sehen.


Jetzt ist es nicht mehr weit bis zum Ausgangspunkt meiner Wanderung. Meine Marlies und der Bolek holten mich unterwegs ab und verkürzten mir so die restliche Zeit der Wanderung.

Marlies und Bolek haben mich abgeholt

Insgesamt bin ich etwa zehn Kilometer gelaufen.

Ende Dezember hatte ich mir in Kniebis einen kleinen Fehltritt gehabt. Nein, nein, nicht was ihr denkt. Ich habe mir an der Wirbelsäule schmerzhaft verletzt.
Damals war ich sehr früh mit Bolek noch im Dunkeln zum Gassi gehen unterwegs. Ich musste einmal die Straßenseite wechseln (der Fußweg war dort zu Ende). Der Bordstein war etwas sehr hoch und ich sah das im Finstern nicht. Seither habe ich Schmerzen in diesem Bereich. Die Krankengymnastik tat zwar gut, aber Schmerzen habe ich immer noch.

Eine Neurologin meinte, die Schmerzen kommen alle von der Wirbelsäule. Operieren ist nicht drin. Ich fragte sie, ob ich die restlichen 27 Jahre meines Lebens nun mit Schmerzen leben müsse. Ich solle mich doch um eine Reha bemühen, meinte sie. Die Möglichkeiten dort wären viel effizienter.

Nun, ich habe mich trotz Schmerzen aus dem Haus getraut. Am 7. April bin ich wieder einmal vier Kilometer ohne Unterbrechung gegangen. Es war wundserschön, auf den eigenen zwei Beinen durch den Gögglinger Forst zu gehen. Darauf war ich richtig stolz. Ich habe nun ein gutes Gefühl, dass ich bald auch wieder längere Strecken wandern kann.

Am Sonntag, am 9. April, habe ich gleich noch einen „Gehversuch“ gestartet. Entlang der Donau bin ich bis nach Donaustetten gegangen um gleich am anderen Ufer des Flusses zurück nach Gögglingen zu gehen.

Hier ein paar Bilder von beiden „Spaziergängen“.

Buschwindröschen

Die Kirschen stehen zur Zeit in voller Blüte.

Das Stiefmütterchen in unserer Hofeinfahrt stellt keine großen Ansprüche.

Und hier noch ein paar Bilder „entlang der Donau“.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Nun bin ich zuversichtlich, denn ohne Wandern geht es bei mir nicht.

Viele liebe Grüsse
von FriederKaffeetrinkender Smilie

Zur Zeit fällt es mir schwer zu wandern. Ich habe noch von unserem Aufenthalt in Kniebis ein paar Probleme mit dem Rücken.

Ich kann aber doch noch den Auslöser meiner Kamera betätigen. Es gibt doch so viel zu fotografieren, zu jeder Jahreszeit.

Gegenwärtig spriessen die Schneeglöckchen allerorten. Man könnte meinen, der Frühling würde schon Einzug halten. Dabei weiß ich, dass der Winter jederzeit noch einmal von den „rauhen Bergen“ zurück kommen kann.

Für mich sind die Schneeglöckchen Frühlingsboten.
 

Mit den Schneeglöckchen stecken auch die Winterlinge ihre Köpfchen aus der Erde. Die gelben Tupfer in den Gärten lassen zusammen mit den Schneeglöckchen unsere Herzen schneller schlagen. Ja, der Winter ist nun bald Vergangenheit, auch wenn er von den „rauhen Bergen“ noch einmal drohen sollte, wie der alte Goethe es in seinem „Osterspaziergang“ sagte.

Winterlinge

Winterlinge

 

Unser Bolek „inspiziert“ im Sonnenschein der letzten Tage ausgiebig „seinen Garten“.
 


 

In den vergangenen Tagen versuchte ich, während eines kleinen Spazierganges den sich auflösenden Frühnebel im Bild festzuhalten.

Der Nebel löst sich auf

Nebel

Als ich wieder in Richtung Gögglingen ging, war der Nebel weg und die Sonne schien prächtig.

Der Nebel hat sich verzogen

Es war herrlich diese Runde zu gehen. Ich konnte mich über Schneeglöckchen und Winterlinge freuen, und ich konnte sehen, wie der Nebel weichen musste.

Eine Ergänzung:
Inzwischen (also am 5. März 2017) sind auch die Märzenbecher und die Krokusse da.
Die Gögglinger Störche sind jetzt dabei ihren Horst für die kommenden Monate zu rüsten. Viele Fans werden dabei sein und das Storchenpaar bei der Aufzucht des Nachwuchses beabachten.

Viele liebe Grüsse
von FriederKaffeetrinkender Smilie

26. Januar 2017 · 2 Kommentare · Kategorien: Garten, Tiere · Tags: , , ,

Bei uns hier in Ulm ist bitterkalt geworden, so kalt, dass es der Jahreszeit gerecht wird. Die Spatzen und die Amseln sind den gesamten Tag Gäste am Futterhäuschen.
Natürlich wird auch das, was herunter fällt, gern noch verzehrt.

Bei uns sind nicht nur Amseln im Garten, auch die kleinen Spatzen suchen hier ihr Futter. Sie plustern sich auf, weil es doch so kalt ist.

Spatz

Spatzen in Nachbars Garten

Wenn die Sonne scheint, nutzen die Vögel in Nachbars Garten diesen Strauch, um Wärme aufzutanken.

Wandern ist für mich …
Unter dieser Überschrift hat Elke eine Blog- und Leserparade eröffnet. Ich möchte hier meine Gedanken zu dieser Frage darlegen.

Jetzt bin ich 72 Jahre alt. Gut zu Fuß war ich schon immer. Aber eine Wanderung planen, die Wanderstiefel schnüren, Rucksack packen und sich auf das, was kommt, freuen, das kam bei mir erst viel, viel später. Da war ich schon über die 60.

1996 wurde ich am Darmkrebs operiert. Danach folgten alles Übliche, als Chemo- und Strahlentherapie. Während dieser Therapien erholte ich mich fast täglich an der frischen Luft. Mir hat das sehr gut getan. Diese drei oder vier Kilometer wurden für mich zur Gewohnheit. Ich ging diese Strecke auch, nachdem die Therapien überstanden waren.

2007 las ich in der Münsinger Tageszeitung, dem “ALB BOTE“, dass drei ältere Damen aus Hamburg im Schwarzwald auf dem Westweg wanderten. Damals gab es ja schon das Internet und ich suchte, was denn der Westweg ist.
Aha, 280 Kilometer in 12 Etappen von Pforzheim bis nach Basel zu Fuß quer von oben nach unten den Schwarzwald durchqueren, das ist der Westweg.
Nun wollte ich auch den Westweg gehen. Was drei älter Damen aus Hamburg schaffen, das traute ich mir auch zu.

Ich plante meine Wanderung. Übernachtungen mussten gebucht werden, Rucksack, Wanderschuhe, Regenkeidung, Kartenmaterial, alles musste ich mir beschaffen.
Dann kamen noch die guten Ratschläge von allen Seiten. „Hast du eingelaufene Schuhe, hast du genug Unterwäsche und Socken eingepackt, hast du …“ Unendlich diese gut gemeinten Ratschläge.

Ach was war ich froh, als es los ging. Am 17. April 2008 fuhr ich zu Bekannten nach Calw. Da konnte ich das Auto 14 Tage stehen lassen. Am 18. April ging es dann in Pforzheim am Kupferhammer los. Natürlich hatte ich zuviel in den Rucksack gepackt. Nach der ersten Etappe schickte ich per Post alles nach Hause, was ich zu viel eingepackt habe.
Auf jeden Fall hatte ich eine wunderbare Wanderung. Ich habe die 280 Kilometer gut bewältigt.

Ich auf dem Belchen:
Ich auf dem Belchen

Und ich war stolz wie Spanier auf mich, als ich in Basel vor dem Badener Bahnhof, dem Ziel des Westweges, stand. Unterwegs habe ich überall nette Menschen getroffen.

So etwas sieht man nur als Wanderer.
Würm, ein Stadtteil von Pforzheim

Autofahrern entgehen solche schönen Momente. Das Schild findet man auf dem Ostweg am Ortseingang von Würm, einem kleinen Stadtteil von Pforzheim.

Die Mehrtageswanderungen haben mich nie mehr losgelassen. Den Westweg bin ich noch zweimal gelaufen. Den Mittelweg (von Pforzheim nach Waldshut) bin ich auch gegangen, nur den Ostweg (von Pforzheim nach Schaffhausen) musste ich in Freudenstadt abbrechen, mir fehlte einfach die nötige Zeit dazu.

Ich auf dem Mittelweg (von Freudenstadt nach Zwieselberg)

Auf dem Mittelweg unterwegs zwischen Freudenstadt und Zwieselberg

Ich auch war auf dem Vogtlandpanoramaweg unterwegs

Die Göltzschtalbrücke nahe der kleinen Stadt Mylau.

und ich bin auch auf der Saalehorizontale rund um Jena gewandert.

Hier der Napoleonstein auf dem Schlachtfeld der Schlacht von Jena – Auerstedt.
Der Napoleonstein erinnert an die Schlacht von Jena - Auerstedt

Als ich das große Schlachtfeld sah und mir vorstellte, dass da tausende Soldaten gegeneinander kämpften, dass es tausende Gefallene gab, da lief mir der kalte Schweiß den Rücken hinunter.

Ich bin aber auch Eintageswanderungen gelaufen. Ab und zu bin ich mit Katrin gelaufen. Das hat Spaß gemacht. Wir waren in Blaubeuren, ein sehenswertes Städtchen nahe Ulm, und wir sind im Tal der „Kleinen Lauter“ gegangen. Das hat auch viel Spaß gemacht.

Die Küssende Sau bei Blaubeuren ist doch eine Wanderung wert, zumal es auf dem Weg noch weitere schöne Fleckchen gibt.

Die

Auf den Mehrtagestouren sind die Etappen unterschiedlich lang. Die längste Etappe war etwa 35 Kilometer und führte mich von Unterstmatt über die Hornisgrinde, vorbei am Mummelsee, Ruhestein und Schliffkopf nach Kniebis.
Zwanzig Kilometer sind für mich auch kein Problem, obwohl ich unterscheiden muss, ob ich im bergigen Schwarzwald gehe oder an der Iller entlang.

Ich mag es, wenn ich allein unterwegs bin. Dann kann ich nach Lust und Liebe meinen Gedanken nachhängen. Das ist für so etwas wie Meditation. Das tut gut. In dieser Situation bin ich auch viel mehr für die Signale aus der Natur empfänglich als sonst. Man glaubt ja gar nicht, was man da alles erleben kann. Man sieht kleine Käferchen, die man noch nie gesehen hat, man entdeckt viele Blümchen neu. Das alles macht das Wandern so spannend.
Ich kann aber auch dem Wandern zu zweit viel abgewinnen. Mit Gleichgesinnten gehen und dabei Gedanken austauschen, das ist auch sehr sein.

Wald- und Feldwege sind mir besonders willkommen. Man muss zwar auf Wurzeln und Steine aufpassen, aber den Füßen tut sie Massage gut.
Der Hausberg von Wunsiedel ist die Kösseine. Das letzte Wegstück hoch zum Kösseinehaus sieht so aus:
Weg zum Kösseinehaus im Fichtelgebirge
Es ist sehr anspruchsvoll, diesen Weg zu gehen, es macht aber auch Spaß, wenn man es geschafft hat und einen Blick zurück wagt.

Natürlich muss man auch ab und zu auf Asphaltwegen gehen. Das macht mir auch nichts aus.

Auf Mehrtageswanderungen, man hat vielleicht schon drei oder vier Wochen vorher geplant, kann man sich das Wetter nicht aussuchen. Mir ist es zwar lieber, wenn der Himmel das Naß oben behält, aber wenn es tröpfelt ist das kein Grund alles abzublasen.
Ein paar Regenbilder habe ich auch zur Hand. Die sind zwischen Weihnachten und Silvester 2016 in Kniebis im Schwarzwald entstanden.

Hier habe ich noch einige Bilder von Meiner ersten Wanderung auf dem Westweg 2008 von Pforzheim nach Basel.

So, liebe Elke, es war schön, deine Anregungen zu nutzen. Man glaubt gar nicht, was einem so alles einfällt zu den von dir genannten Stichpunkten. Wunderschöne Erlebnisse ebenso wie Schnee im Mai, schöne Begegnungen, die ich nie vergessen werde und natürlich auch die Freude und der Stolz, einen eigenen Beitrag zur Überwindung einer schlimmen Krankheit geleistet zu haben.

Viele liebe Grüsse
von FriederKaffeetrinkender Smilie

Die kleine Schwarzwaldgemeinde Kniebis (Stadteil von Freudenstadt) bietet dem Urlauber viel Sehenswertes. Mit viel Fleiß wurde so zum Beispiel der „Heimatpfad“ angelegt.
Einen Überblick gibt ein Flyer, den man in der Touristinfo im Besucherzentrum kostenlos erhalten kann.
Der in „grün“ dargestellte Weg ist der Kniebiser Heimatpfad. Mit Hilfe des Flyers kann selbst planen, welchen Teil man sich für einen Ausflug vornimmt.

Flyer vom Heimatpfad, erhältlich in der Touristinfo im Besucherzentrum.


Dieses Schild, ich habe die Anzahl entlang des Pfades nicht gezählt, führt jeden sicher über den Heimatpfad.

Heimatpfad


Der Pfad beginnt am „Besucherzentrum“ am Portal des Westweges. Man kann aber überall ein- bzw. aussteigen, denn der Weg ist sozusagen immer zentrumsnah angelegt. Unsere Pension war im „Alten Weg“. Deshalb begannen wir die Runde an der evangelischen Kirche.

Heimatpfad – Schild an der evangelischen Kirche

Solche Schilder begegneten uns auf dem Heimatpfad noch öfter.
Am Friedhof vorbei führt der Weg am Waldrand zum Buchschollen.

Dieser große Stamm erinnert an den Orkan Lothar, der am 26.12.1999 über den Schwarzwald fegte.

Hier wird an den Orkan Lothar erinnert, der am 26.12.1999 über den Schwarzwald fegte.

Gleichzeitig stellt dieser Stamm die Frage, wer denn für den Naturschutz verantwortlich sei und gibt uns auch die Antwort, indem man das kleine Türchen öffnet.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Der Vogelpfad ist auch sehenwert. Hier sind entlang des Weges eine Reihe von Nistkästen an den Bäumen angebracht. An den Bäumen ist noch ein Bild eines Paten für die Nisthilfe angebracht. Die Paten sind Kinder aus dem Evangelischen Kindergarten des Ortes. Wenn die jungen Vögel flügge sind, reinigen die Kinder unter Anleitung von Erwachsenen die Nistkästen. Sie sind sehr stolz auf ihre Aufgabe.

Heimische Singvögel – eine Tafel am Vogelpfad


Der Vogelpfad befindet sich auf dem württembergischen Teil Kniebis‘, auf dem „Buchschollen“. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick auf Kniebis-Dorf. Auf dieser Entspannungsliege konnten wir diesen Blick geniessen. Die Sonne tat ihr Übriges. Man hätte auf diesem Fleckchen Kniebis einen Mittagsschlaf halten können.

Wir auf einer Entspannungsliege

Von dieser Liege aus ist es nicht mehr weit bis zur Aussichtsplattform „Ellbachseeblick“. Bei schönen Wetter kann man von der Plattform aus die Hornisgrinde sehen.

Aussichtsplattform „Ellbachseeblick“ im Winter

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Wenig später kommen wir an einen Meiler vorbei und überqueren die Loipe des „DSV-nordic-activ-Center Freudenstadt/Kniebis“.

Meiler und Loipe

Gleich danach kommen wir zum Räuberwegle. Hier wird die Geschichte vom Räuber Feuerstein erzählt und auch mit Holzfiguren dargestellt.

Nun ist es nicht mehr weit bis zum Besucherzentrum am Westweg-Portal. Wir wandern nun parallel zum „Grenzweg“ weiter in Richtung Alexanderschanze und kommen in den badischen Teil von Kniebis.

Westwegportal nahe des Besucherzentrums (hier ein Bild von 2011)

Wir gehen dann parallel zum Eichelbach talwärts bis zum Hotel Waldhorn. Der Weg führt durch den Garten des Hotels.


Nach einer kurzen Wegstrecke kann man sich mit dem Pflanzenweg beschäftigen. Zu sehr vielen Pflanzen gibt es Erklärungen. Man kann sein eigenes Wissen testen und viel Interessantes über unsere Pflanzenwelt erfahren. Hier nur zwei Beispiele von vielen:

Diese Diashow benötigt JavaScript.


Jetzt kommen wir zum „Kniebiser Empfangskomitee“. Gegenüber besteht die Möglichkeit, sich für den schönen Wanderweg mit einem Eintrag in ein Gästebuch zu bedanken und für die Erhaltung des Weges etwas zu spenden.
Der Heimtpfad und auch der Kniebiser Klostersteig wird von Rentnern gepflegt, die sich unter dem Namen „MET“ (Mobiles Einsatz-Team) zusammen geschlossen haben. Sie treffen sich regelmäßig zu Arbeitseinsätzen und ermöglichen uns, dieses Stückchen schöne Natur zu bestaunen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.


Müden Wanderern weißt dieser nette Herr den Weg zurück nach „Kniebis-Dorf“ (der württembergische Teil von Kniebis).

Lustiger Wegweiser zurück nach Kniebis


Nachdem man die Straße von Kniebis nach Bad Rippoldsau überquert haben, kann man auf einer an der Straße gelegenen Bank rasten und den Blick ins Tal geniessen.

Rast an der Straße nach Bad Rippolsau.


Über den „Naturfreundeweg“ kommt man zum Naturfreundehaus. Doch vorher wird man eindrucksvoll darauf aufmerksam gemacht, dass man sich im „Großherzogtum Baden“ befindet.

Großherzogtum Baden


Ein Blick durch die „rosarote Brille“ und eine Information am „5***** Hotel“ bringen uns zur Grenze von Baden und Württemberg.

Nun kommen wir noch an einer sehr praktischen Stelle vorbei, dem „Handy-Ausschalter“.

Handy-Ausschalter


Vom Ausschalter sind es vielleicht noch 200 oder 300 Meter und wir überqueren nahe der Tankstelle die B 28. Noch vor der Tankstelle gehen wir rechts einen Wanderweg hinab zur Klosterruine und haben die gesamte Runde des Heimatpfades geschafft. Es war ein interessanter und gar nicht so schwierig zu gehender Weg, der zudem noch sehr lehrreich war.

Hier noch mein Track von dieser Runde.

Weihnachten 2016 haben wir dieses mal nicht zu Hause verbracht. Wir wollten auf die Küchenarbeit verzichten und uns einen Wunsch erfüllen, nämlich zu den Feiertagen und den Tagen danach Wandern zu gehen und die frische Luft zu geniessen, uns auf diese Weise etwas Gutes zu tun.

Wir fuhren am 23. Dezember nach Kniebis ins „Haus am Hang“, eine uns bekannte Pension.

Haus am Hang in Kniebis, unsere Pension

Ich möchte euch in diesem Beitrag zwei Wanderungen vorstellen und auch sonst noch etwas zu dem schönen Schwarzwaldort Kniebis erzählen.

Kniebis ist ein Ortsteil von Freudenstadt, auch wenn rund zehn Kilometer zwischen beiden Orten liegen. Der Freudenstädter Marktplatz ist weithin bekannt. Er ist der größte umbaute Marktplatz Deutschlands.

Freudenstadt, Marktplatz

Auf dem unteren Marktplatz kann man diesen Mammutbaum bestaunen.

Mammutbaum


Nach den Weihnachtsfeiertagen schien die Sonne prächtig. Wir, meine Marlies, Bolek und ich, setzten uns in den Bus und fuhren nach Freudenstadt. Vom Stadtbahnhof aus gingen wir gemütlich über den Marktplatz in Richtung Christophstal. Da, wo die Christophstraße von der Talstraße abzweigt, findet man die „Alte Kniebissteige“. Hier war der Einstieg in unsere Wanderung.
Im Tal lag noch ein dichter Nebel, je höher man kam, desto mehr setzte sich die Sonne durch.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Am Wegrand gab es viel zu sehen.

Pilze am Baumstumpf

Nach dem steilen Aufstieg auf der „Alten Kniebissteige“ wandern wir weiter auf der „Alten Kniebisstraße“. Jetzt sind wir auch auf diesen Wegweiser gestoßen.

Wegweiser

Als Wanderer freue ich mich über jedes dieser Schilder, sie bieten Orientierung und helfen so, den Weg zum Ziel zu finden. Ich guck immer an diese Schilder, auch wenn ich mit meinem „Garmin“ wandere.

Wir waren an diesem Tag einsame Wanderer. Wir sind nur einem Jogger und vielleicht zwei, drei Wanderern begegnet. Ein paar Förster hatten wir auch noch gesehen.

Vor einer kleinen Schutzhütte setzten wir uns auf eine Bank und stärkten uns mit einer Butterbrezel. Hmm, an der frischen Luft hat die besonders gut geschmeckt.

Rast unterwegs

Der Weg ist kurzweilig zu gehen. Überall kann man sehen, wie sich die Sonne durch die Baumkronen und Lichtungen ihren Weg bahnt.
Ein Wegstein dient als Zeuge vergangener Zeiten. Wer weiß, wie viele Leute hier schon unterwegs waren. Die „Alte Kniebisstraße“ liegt zwar nicht an der Grenze von Württemberg zu Baden, aber weit entfernt ist diese Grenze auch nicht.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Kniebis ist gar nicht mehr weit. Bald verlassen wir den Wald. Bis zu unserer Unterkunft sind es nur noch ein paar Minuten.

Kniebis

Hier noch der Track zu unserer Wanderung von Freudenstadt nach Kniebis.