Für den Dienstag, den 19. August, hatte ich mir vorgenommen, eine Tour aus Bruckmanns Wanderführer „Die 40 schönsten Touren – Schwäbische Alb“ zu gehen. Ich suchte mir die Tour Nr. 10 “Auf den Höhen um Geislingen” aus.

Ich hatte schon bei der Suche des beschriebenen Wanderparkplatzes meine ersten Probleme. Als ich mich so umsah, bemerkte ich einen älteren Herrn, der in seinen Kleingarten gehen wollte. Kleingärtner, war mein Gedanke, kennen sich aus in ihrer Gegend. Deshalb sprach ich ihn an. „Richtung Schnittlingen wollen Sie? Da sind Sie hier ganz falsch.“ Er überlegte einen kurzen Moment und sagt zu mir: „Ich setze mich in mein Auto und Sie fahren mir hinterher. Ich bringe Sie dahin, wo Sie hin wollen.“ Und eh ich mich schon mal bedanken konnte war er los gefahren. Vielleicht einen Kilometer weiter geleitete er mich auf den von mir gesuchten Parkplatz. Ich bedankte mich und wollte noch wissen, wer mich so gut und unkompliziert geführt hatte. Der Mann winkte aber nur ab und sagte noch, es sei schon so gut gewesen.

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30. Juli 2014 · 2 Kommentare · Kategorien: Wandern · Tags: , , ,

Der Münsterturm

Der Münsterturm.


Ulm hat für den Besucher viel zu bieten. Zuerst fällt jedem das Ulmer Münster ein, es hat den höchsten Kirchturm der Welt. Er ist 161 Meter hoch. 768 Stufen führen bis zu einer Höhe von 141 Metern.
In Ulm gibt es auch die Bundesfestung. Das ist eine Anzahl von Bauwerken. Auf meinem Weg komme ich am Fort „Unterer Kuhberg“ vorbei.
Zu Ulm gehören aber auch einige Stadtteile. In Wiblingen gibt es das weithin bekannte Wiblinger Kloster mit seiner sehenswerten Bibilothek.

Und im Stadtteil Gögglingen gibt es die Gögglinger Störche. Deren Storchennest befindet sich auf dem alten Lehrerhaus. Über die am Nest installierte Kamera kann im wahrsten Sinne des Wortes die gesamte Welt ins Nest “unserer” Störche schauen.

Ich möchte heute einen Wanderweg vom Münster zu unseren Störchen beschreiben. Zugegeben, das Wandern dauert etwas länger als eine Autofahrt. Dafür sehen wir aber auch das Wiblinger Koster, das Fort „Unterer Kuhberg“, das Industriegebiet Donautal und einiges mehr.

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Im April bin auf dem Mittelweg von Pforzheim nach Waldshut gelaufen. In Zwieselberg hatte ich damals übernachtet.

Zwieselberg

Zwieselberg, ein Stadtteil von Freudenstadt

Zwieselberg ist ein Ortsteil von Freudenstadt, ungefähr sieben oder acht Kilometer entfernt und liegt mitten im Wald. Es ist sehr ruhig in Zwieselberg. Deshalb wollten wir, meine Marlies und ich, in Zwieselberg ein paar Tage Urlaub machen. Die Pension, in der ich im April übernachtet hatte, hatte zur geplanten Zeit für uns ein Zimmer frei.

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Das Grüne Band
Wandern im wilden Deutschland

„Das Grüne Band … „ ist ein Buch, das Anfang 2014 bei „Bruckmann“ erschienen ist.
ISBN: 978-3-7654-6041-8

Das Grüne Band

Das Grüne Band – Wandern im wilden Deutschland

Ich habe mir das Buch vor einigen Tagen gekauft.
Die Teilung Deutschlands bestand vier Jahrzehnte. Spätestens mit dem Mauerbau Anfang der 60er Jahre konnte niemand mehr den Grenzstreifen zwischen Ost und West betreten.
Der Autor, Dr. Reiner Cornelius“, der auf der Westseite der Grenze lebte, beschreibt diesen Zustand so:
Zitat:
„Doch wenn man zur Grenzlinie vorstieß, war man von den Sperranlagen schockiert: von den über drei Meter hohen Grenzzäunen, den Wachtürmen und den geeggten Kontrollstreifen. Von Aussichtskanzeln des Bundesgrenzschutzes aus konnte man auch den Kfz-Sperrgraben und den aus Lochbetonplatten gefügten Patrouillenweg erkennen, den sogenannten Kolonnenweg. Und man sah, dass es einen zweiten, oft sogar auch noch einen dritten Zaun gab. Versuchte man patroullierende Grenzsoldaten anzusprechen, so bekam man keine Antwort. Satt dessen richteten sich die Fernstecher auf den westdeutschen Wanderer.“
Zitat Ende
Was für die Menschen ein todbringender Streifen war, war für die Tier- und Pflanzenwelt geradezu ein Glücksfall. Entlang der Grenze entstand ein einzigartiges Biotop.
Auf der vierten Umschlagseite ist noch folgendes zu lesen:
Zitat:
„Wandern, wo einst Geschichte geschrieben wurde: Die Landschaft entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze gestaltet sich 25 nach dem Mauerfall als Erlebnis ersten Ranges.
Durch wilde Wälder streifen, über nunte Wiesen schlendern, von felsigen Höhen blicken: In 60 Etappen führt Reiner Cornelius auf Patroullienwegen und alten Grenzpfaden über das 1270 Kilometer lange Grüne Band Deutschland, den Natur gewordenen Grenzstreifen.

  • Abwechslungsreich – vielfältige Routen für jeden Geschmack
  • Ausführlich – mit detaillierten Wegbeschreibungen, Tourensteckbriefen, Piktogrammen und Karten
  • Aktuell und kompetent – vor Ort recherchiert, mit wertvollen Infos zu Geschichte und Natur
  • In Zusammenarbeit mit dem BUND Naturschutz“


Zitat Ende
Dr. Cornelius wanderte die gesamte frühere innerdeutsche Grenze ab und beschrieb seinen Weg in dem o.g. Buch.
Über 60 Etappen führt uns der Autor von Hranice in Tschechien (im Länderdreieck Vogtland, Böhmen, Bayern gelegen) bis an die Ostsee.
Das „Grüne Band“ ist kein Fernwanderweg mit einheitlicher Beschilderung wie der Westweg im Schwarzwald. Cornelius’ Beschreibungen garantieren aber, dass jeder, der sich auf den Weg macht, auch am Ziel ankommt.
Ich meine, es ist ein Buch, das zum Nachwandern anregt. Man muss ja nicht 1270 Kilometer an einem Stück wandern, es reicht doch, wenn man sich diese oder jene Etappe aussucht.

Na, da muss ich ja gleich zu Beginn meines Berichtes Auskunft geben, warum ich die Überschrift so gewählt habe.
Im März diesen Jahres sind Katrin und Thomas auf der Schwäbischen Alb eine Runde bei Seeburg gelaufen. Seeburg ist ein kleiner Ortsteil von Bad Urach, liegt aber viel näher an Münsingen. Ich selbst habe sieben Jahre in Münsingen gewohnt und hatte weitere sieben Jahre in dieser liebenswerten Kleinstadt gearbeitet. Von da her kannte ich einiges von Münsingen und Umgebung und wollte die Runde, die Katrin und Thomas im März gegangen sind, auch wandern.

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mittelweg-klein

Schon im vergangenen Jahr hatte ich mir vorgenommen, wieder einmal den Schwarzwald zu durchwandern. Den Westweg bin ich bislang zweimal komplett gelaufen. Nun wollte ich den zweiten großen Fernwanderweg im Schwarzwald, den Mittelweg, gehen.

Ich hatte mir folgende Etappen ausgedacht:

Birkenfeld (Enz) – Bad Wildbad
Bad Wildbad – Besenfeld
Besenfeld – Zwieselberg
Zwieselberg – Schiltach (weiter mit der Bahn nach Haslach und zu Fuß nach Mühlenbach)
Mühlenbach – Versperstüble Silberberg (Schonach)
Vesperstüble. Silberberg – Kalte Herberge
Kalte Herberge – Lenzkirch
Lenzkirch – Amrigschwand (O von Höchenschwand)
Amrigschwand – Waldshut

Am 15. April fuhr ich mit der Bahn 4:40 Uhr in Ulm los. Kurz vor sieben Uhr war ich in Birkenfeld.

Nun musste ich nur noch den Zugang zum Mittelweg suchen. Aber das war nicht schwer. Bei Büchenbronn hatte ich den Mittelweg erreicht. Ich hatte mir den Weg durch die Stadt gespart und konnte gleich bei Birkenfeld in den Wald eintauchen.

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11. April 2014 · 4 Kommentare · Kategorien: Garten · Tags: , , ,

Ich möchte euch zwei weitere Bilder von unserer Amsel zeigen.
Mir scheint, als wollte sie für die Fotos posieren. :-)

Amsel

Auf dem Zaun zu Nachbars Grundstück hat die Amsel ihren Platz gefunden

Ich sah die Amsel auf dem Zaun und holte schnell meinen Fotoapparat. Tatsächlich hat sie auf mich gewartet. :-)

Blick nach rechts.

Hier schaut sie zur anderen Seite.

“Meine Amsel” war ein bewundernswertes Model. Sie hat alles so gemacht, wie ich es mir gewünscht hatte. :-)

07. April 2014 · Kommentieren · Kategorien: Garten · Tags: , ,

Nachdem wir einen Winter hatten, der keiner war, ist jetzt allerorten zu beobachten, wie der Frühling die Regentschaft übernimmt.
Bei uns im Garten konnte ich einer Amsel zuschauen, wie sie ihr Nest gebaut hat. Sie hat sich den Birnbaum herausgesucht. Für meine Begriffe ist das ein denkbar unbrauchbarer Platz. Die Stangen am Baum sind für die Bohnen vorgesehen. Wir müssen nun sehen, ob es uns gelingt, die Amsel umzusiedeln.

Amsel

Amsel mit Nistmaterial

Amsel

Amsel

Es macht Spaß, das Wachsen und Werden zu beobachten.

24. März 2014 · 2 Kommentare · Kategorien: Wandern · Tags: , , ,

Im März konnte ich keine Tour wandern. Ich lief hier in der Umgebung von Gögglingen fast täglich eine kleine Runde, um mich fit zu halten. Davon möchte ich hier einige Bilder zeigen. Eine zeitliche Zuordnung gibt es nicht.

Bilder aus dem Unterweiler Forst

Bilder aus Gögglingen …

Gögglingen

Gögglingen

Hauswand

Hauswand

Gögglingen

Gögglingen

Gartenteich

Gartenteich

Von Grimmelfingen aus kann man das Kloster Wiblingen sehen.

Grimmelfingen

Grimmelfingen (hinten sieht man das Kloster Wiblingen)

Kirche in Grimmelfingen

Kirche in Grimmelfingen

Ein Brunnen am Weg. Hört ihr es plätschern?

Brunnen

Brunnen

Auf dem Wasser, in der Luft und auf dem Land

Am vergangen Montag, es war der 24. Februar, schien die Sonne schon recht früh als ob schon Frühling wäre. Die vergangenen Tage präsentierten sich alle wie der Lenz. Da zog es mich wieder einmal hinaus. Zugegeben, erst nach dem Mittag los zugehen ist fast einen halben Tag verschenkt, aber das macht nichts.
Ich wollte wieder einmal die „Küssende Sau“ besuchen. Zu dem Felsenlabyrinth kommt man von Blaubeuren aus. Vom Blaubeurer Bahnhof geht man in Richtung Laichingen / Schelklingen.

Bahnhof Blaubeuren

Bahnhof Blaubeuren


Kurz vor dem Tunnel steigt man rechts eine Treppe hoch und kann die B 28 überqueren. Jetzt wird aus dem Gehweg ein Waldweg. Der Weg steigt stetig bergan. So konnte ich testen, ob ich die Steigungen, die mich im Schwarzwaldes erwarten, auch hoch komme.
Tunnel an der B 28

Tunnel an der B 28


Ein Blick zurück zeigt das Rusenschloß. Dahin werde ich auch wieder einmal wandern.
Rusenschloss

Rusenschloss


Es klappte alles wunderbar. Schnell gewann ich an Höhe.
Der Wanderweg

Der Wanderweg


Die ersten Felsen ragten rechter Hand steil in den Himmel. Bald war auch die „Küssende Sau“ erreicht. Der Wald am Hang war stark gelichtet. Das hat für den Wanderer den Vorteil, dass er freie Sicht auf den Blaubeurer Ortsteil Weiler hat. Der Felsen präsentierte sich prächtig. Wenn man diesen Punkt passiert hat, ist ein Blick zurück genauso schön, nur dass von dieser Seite aus die beiden „Knutschfelsen“ noch von Gestrüpp verdeckt sind.

Auf dem Berg angekommen war es bis zur Ruine Günzelburg nur noch ein „Katzensprung“.
Wald

Gleich bin ich bei der Günzelburg


Von der Günzelburg aus hat man eine schöne Aussicht in das Ach- und in das Blautal. Die Ach fließt in Richtung Schelklingen / Ehingen der Donau zu, die Blau nimmt den Weg über Ulm, um in die Donau zu kommen.
Blautal

Blick in Richtung Blautal


Achtal

Richtung Schelklingen


Auf der Günzelburg findet man eine Bank, die zum Rasten einlädt.

Der Weg bergab nach Weiler war trocken, aber sehr stark mit Laub belegt. Vorsicht war auf jeden Fall auf diesem Pfad geboten.


Schnell war ich in Weiler angekommen. Eingangs des Blaubeurer Ortsteils sieht man die Kirchturmspitze.
Weiler

Der Kirchturm von Weiler


Ich überquerte die Ach und stieg auf der Gegenseite wieder hoch. Von hier aus gelang es mir, die Günzelburg noch einmal zu fotografieren. Es ist für mich beeindruckend den Felsen, auf dem ich noch vor kurzer Zeit stand, von er Ferne zu sehen.
Günzelburg

Die Günzelburg, gesehen von der gegenüberliegenden Seite des Tal.


Der Weg zum Parkplatz am Bahnhof war nun schnell zurück gelegt.
Parkplatz

Dieser Herr “thront” auf dem Parkplatz des Blaubeurer Einkaufzentrums.


Hier fotografierte ich diesen Herrn, einmal von vorn, einmal von hinten. Er “residiert” auf einer Säule und schaut auf den Parkplatz.
Es war ein schöner Wandernachmittag.

Hier noch der GPS-Track