Eines unserer Hobbys ist Pilze suchen.

Pilze sind etwas ganz Feines. Wir wurden vor etwa 40 Jahren von dem „Pilz-such-Virus“ infiziert. Er hat uns bisher nicht losgelassen.

Heute sind wir wieder einmal losgezogen. Wir hatten uns einen nahe gelegenen Wald für die Pilzjagd auserkoren. Das Wetter war heute eher für die Saune geeignet, aber wer weiß, wann wir wieder Zeit für die Pize fänden.

Die Sucherei hat sich auch gut angelassen. Kaum dass die ersten Bäume hinter uns waren, lugten die ersten begehrenswerten Pilz aus dem Waldboden. Wir fanden einige Täublinge, ein paar Riesenschirmlinge auch als Parasolpilze bekannt und Maronen hüpften auch in unseren Korb. Wir schwitzten, denn die Temperaturen waren fast schon extrem.

Auf dem Rückweg gingen wir über eine Wiese neben der Straße. Und da geschah es, dieses „Peng„. Meine Frau hörten noch ein lautes Knacken im Fuß, ich hörte ein unüberhörbares „Au“ und der restliche Tag war vorgezeichnet.

Meine Beste konnten bei bestem Willen nicht mehr gehen. Die Schmerzen waren zu stark. Ich habe darauf gedrungen, sofort von der Pilzjagd sofort zur Ärztin zu gehen. Ich mußte auchnicht zu viel Überzeugungskunst einsetzen. Die Schmerzen taten das ihre.

Die Hausärztin war auch gleich zu erreichen. Sie hat sich alles angeschaut und eine Weiterbehandlung in einer Unfallambulanz empfohlen. Klar, das Haxen mußte geröngt werden.

16.00 Uhr fuhr der Sohn die Mama in die Klinik. Das Ganze ging recht schnell. Nur der Chirurg, der die Bilder und den Fuß sich noch einmal ansehen wollte, hat drei Stunden gebraucht, um den Blick auf den Fuß zu werfen.

Fazit: Der Fuß ist nicht gebrochen. Sehnen sind verletzt aber nicht gerissen. Gips gabs nicht, dafür wird der Fuß geschient, wenn meine Beste wieder richtig auftreten kann. Das ist die „Pause„.

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