Heutzutage dreht sich doch fast alles ums Geld. Weiter vorn habe ich schon mal beschrieben, dass minderbemittelte geringfügig Beschäftigte keine Lohnerhöhung zu erwarten haben. Wer viele Jahre in so einem Job arbeitet, muss sich darüber im Klaren sein, dass er an Aufschwüngen etc. nicht teilhaben wird. Gewiß ist, dass die Großkopfeten sich Gehaltserhöhungen genehmigen, die mitunter das monatliche Entgelt eines geringfügig Beschäftigten um ein Vielfaches übersteigen.

Wer vor zehn Jahren 400 Euro im Monat bekam hat jetzt real etwa noch 300 Eurikelchen am Monatsende in der Tasche. Das kann er aber nur dann behaupten, wenn die Lohnbuchhaltung mitspielt. Und das ist nicht immer der Fall. Unlängst wunderte ich mich, dass mir nach meiner groben Schätzung etwa 60 bis 80 Euro fehlten. Die hatten einfach vergessen, ein paar Stunden, die ich tatsächlich gearbeitet hatte, zu berechnen.

Ich kann nun mit Fug und Recht behaupten, ich habe die Südwestpresse, konkret den ALB BOTE vor dem Ruin gerettet. Darauf kann ich doch stolz sein. Ich liebe die Printmedien. Ich werde auch künftig alles für die Zeitung tun. Jawoll.

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