Nach dem Feiertag ist vor dem Feiertag.
Weihnachten ist vorbei, das Jesuskind liegt noch in der Krippe, Maria ist noch von der Niederkunft geschwächt, da denkt schon alle Welt an Silvester und Josef denkt noch darüber nach, wie er seine Familie nun gut versorgen kann, schließlich brauchen das Kind Hemd und Hose, Maria ein neues Kleid und er selber eine gesicherte Arbeit.

In dieser Zeit ist der Einzelhandel darauf vorbereitet, die Untensilien für den Jahreswechsel zu verkaufen. Es wird sich auch manches schwarze Schaf unter die geprüften deutschen Böllerschüsse und Raketen schleichen. Deren Erzeuger wollen doch auch etwas von der großen Silvesterparty haben.

Wie wär´s denn mal mit sozialen Raketen, z.B. allen Obdachlosen ein Obdach, allen eine gute medizinische Betreuung ohne die Geldbörse aufmachen zu müssen, allen Rentnern eine Rente, von der sie ihren Lebensunterhalt bestreiten können.

Der letzte Gedanke wird wohl eine Illusion bleiben, der vorherige dagegen wird Realität werden. Am Neujahrsmorgen wird mancher schwere Kopf bemüht sein, den gerissenen Film zusammenzubauen. Andere werden gar im Krankenhaus erwachen, am Nachmittag versteht sich.

Allen Gesunden und auch Kranken wünsche ich ein gesundes, frohes und erfolgreiches 2011 (zwo – null – eins – eins).