17. Februar 2011 · 3 Kommentare · Kategorien: Bemerkungen · Tags:

Na mal ehrlich, das klingt doch gut, das „KTvG“. Das klingt scharf, konsequent, harte Kante fahren. Und so hat sich KTvG auch bislang gegeben.

Bisher war er immer konsequent. Er scheute sich auch nicht, hochrangige Mitarbeiter zu opfern. Egal, wer gehen muss, Hauptsache der Stern des KTvG strahlt hell.

Doch jetzt blättert der Lack ab. Langsam aber stetig kommt der Rost ans Tageslicht. KTvG hat vor ein paar Jahren „seinen“ Doktor gemacht, pikanter Weise, den „Dr. jur.“

Aber jetzt war ein Professor dabei, die Doktorarbeit zu rezensieren. Und dabei fiel dem Prof auf, das Einiges aus der Doktorarbeit des KTvG von anderen einfach „abgekupfert“ wurde. Böse Zungen behaupten gar, er habe nicht abgeschrieben, er habe abschreiben lassen. Das ist bestimmt eine Unterstellung. Egal, was dem Freiherrn vorgeworfen wird, nennt man einfach Plagiat, Diebstahl geistigen Eigentums.

Erinnern wir uns, vor nicht allzu langer Zeit wurde einer Verkäuferin bei einem bekannten Lebensmitteldiscounter fristlos gekündigt. Sie hatte Waren im Wert unter zehn Euro mitgehen lassen.

Falls gleiches Recht für alle gilt, dann sollte dem Freiherrn auchfristlos gekündigt werden. Selbst wenn er dann „hartzen“ müßte (muss er aber nicht). Der Regelsatz für Hartz-IV-Empfänger soll doch angehoben werden. Wir müssen also keine Angst um den Freiherrn haben.