Fahrscheinkauf für die Anreise zum Westweg nach Pforzheim

Ich kaufe den Fahrschein für die Fahrt nach Pforzheim

Heute war ich in Ulm auf dem Bahnhof. Ich bin doch seit „Menschengedenken“ nicht mehr mit der Bahn gefahren. In diesem Jahr will ich noch einmal den Westweg gehen. Dazu muss ich aber erst von Ulm nach Pforzheim kommen. Mit dem Auto ist das kein Problem, aber ohne Auto bleibt nur der Anreise mit der Eisenbahn.

Nun weiß ich ja, dass es Fahrkartenschalter, so wie sie mir noch aus grauer Vorzeit in Erinnerung sind, heutzutage nicht mehr gibt. Das Ticket löst man am Automat oder online. Ja, letzteres geht auch. Man braucht dazu eine Drucker und kann nach dem Bezahlen mit der Kreditkarte den Fahrschein selbst drucken. Da mir fehlte mir jedoch das Vertrauen in die moderne Technik. Außerdem, ich mache für die Bahn die Arbeit (Fahrkarten ausstellen) und bekomme die Arbeit nicht bezahlt.

Wenn man auf dem Bahnhof eine Fahrkarte am Schalter löst, kostet das 5 Euro zusätzlich. Fünf Euro dafür bezahlen, dass die Bahn ihre Aufgaben zu meiner Zufriedenheit löst, das ist mir zuviel. Also bleibt mir nur der „Automat“.

Ich habe zunächst mal eine Trockenübung absolviert. Ich habe den Automat mit meinen Angaben zu „Von wo nach wohin an welchem Tag um welche Uhrzeit und mit wievielen  Reisenden, mit oder ohne Platzreservierung“ gefüttert. Aber als der Kerl von mir Geld verlangte, habe ich den Dialog mit dem Automaten beendet.

Nach der Trockenübung habe ich ernst gemacht. Er bediente mich dabei so, als hätten wir uns vorher niemals gesehen. Es ist eben ein Automat, mit dem ich es zu tun hatte. Schließlich gab ich dem Kerl das Geld, was er verlangt hatte und er druckte mir dafür den Fahrschein inklusive Reiseplan (wann die Reise beginnt, wo ich umsteigen muss und auf welchem Bahnsteig mich der Zug erwartet).

Ich habe damit die fünf Euro Bediengebühr gespart, die ich am Schalter gezahlt hätte.

Und gegenüber dem Kauf des Fahrscheines in einem Reisbüro (ja, auch das ist möglich) habe ich sogar zehn Euro gespart.

Auf jeden Fall bin ich jetzt im Besitz der Fahrkarte. Ich muss also meine Wanderung am 26. April antreten, denn ich habe einen Umtausch bzw. eine Rückerstattung des Ticket ausgeschlossen. Dieser Service hätte m ich noch 15 Euro extra gekostet.