29. März 2011 · 6 Kommentare · Kategorien: Wandern · Tags: ,

Ja, wie kam es denn, dass ich mich so fürs Wandern interessiere. Diese Frage wird sich der geneigte Leser stellen.

Start am Kupferhammer in Pforzheim

Ich hatte mal das Buch von Hape Kerkeling „Ich bin dann mal weg“ gelesen. Gut zu Fuß war ich schon immer. Aber damals erwachte in mir der Wunsch, einmal eine Wanderung über  mehrere Tage zu machen. Für mich kam aber nicht der Pilgerweg nach  Santiago de Compostela infrage. Ich habe nämlich einige Nachteile gegenüber dem Hape. Kerkeling spricht mehrere Fremdsprachen. Abgesehen von meinem „Vogtländischem“ spreche ich nur deutsch. Kerkeling ist körperlich unversehrt, ich habe ein Stoma. Und, entscheidend, Kerkeling hatte das nötige Geld für eine Pilgerreise über ein paar Monate, mein Budget ist sehr beschränkt.

In dieser Zeit las ich in der Südwestpresse einen Beitrag über den Westweg im Schwarzwald. Drei ältere Damen aus Hamburg seien auf dem Kultweg gewandert. Da erwachte in mir mein Ehrgeiz. Was drei alte Damen können, das kann ich auch, war mein Gedanke.

Dieser Gedanke hatte sich in mir fest gesetzt. Ich sammelte Unterlagen über den Weg, ich kaufte mir Karten, machte mich im Internet schlau und im Fabruar 2008 begann ich, die Unterkünfte zu buchen.

Am 18. April 2008 ging ich in Pforzheim am Kupferhammer los, am 29. April stand ich am Badener Bahnhof in Basel. EinTraum ging im Erfüllung.