16. Juli 2011 · 2 Kommentare · Kategorien: na so was · Tags:

Meine alte Schulkameradin Heike wünschte sich schon lange ein Pferd. Kinder und der Beruf verhinderten lange die Erfüllung ihres sehnlichsten Wunsches. Erst als sie nach einen arbeitsreichen Leben in den verdienten Ruhestand gehen konnte, flammte der Gedanke an ein eigenes Pferdchen wieder auf.

Ein Stall ward gefunden, eine Koppel wurde ausgemacht, das Pferd konnte kommen. Es kamen zwei, ein Pony, das nach seinem Zirkusdasein endlich ruhigeren Zeiten entgegen sehen konnte und ein weiteres Pony, das noch nie einen Zirkus von innen gesehen hatte. Das zweite war ebenso lieb wie das „Zirkuspony“. Beide wurde gehegt und gepflegt so gut es ging.

Es lies sich aber nicht vermeiden, dass die zwei Ponys auch mal einen Tag alleine auf der Koppel auskommen musste. Für Futter und Pflege sorgte dann ein guter Nachbar.

Wenn dann am nächsten Tag Heike sich wieder um die Ponys kümmern wollte, nahmen das die beiden mit unterschiedlicher Reaktion auf. Das ehemalige Zirkuspony vollführte aus ungezähmter Freude eines der Zirkuskunststückchen, die es früher gelernt hatte.

Das andere Pony drehte Heike demonstrativ das Hinterteil zu und lies daraus auch etwas fallen; es war bitter beleidigt, dass es einen Tag ohne das geliebte Frauchen auskommen musste.

Es dauert aber nicht lange, da war der Groll verraucht und beide Ponys ließen sich von Heike verwöhnen.

2 Kommentare

  1. Lieber Frieder,
    eine schöne, anrührende Geschichte.
    Tiere reagieren so unterschiedlich wie wir Menschen.
    Es geht ihnen gut und das wissen sie zu schätzen.
    Einen schönen Restsamstag wünscht
    Irmi

    • Hallo liebe Irmi,
      die Geschichte ist tatsächlich so geschehen.
      Mit Tieren kann man sich so richtig unterhalten. Es liegt an uns, die Tiere zu verstehen.
      Liebs Grüßle
      Frieder

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