Das Hochsträß ist ein Höhenzug zwischen Donautal auf der einen Seite sowie Blau- und Schmiechtal auf der anderen Seite. Es erstreckt sich von Ehingen bis Ulm. Ein Teil des „Fränkisch-Schwäbischen Jacobswegs“ führt über diesen Höhenzug.

Am Freitag, dem 30. September, bin ich von Blaubeurer Teilort Pappelau bis nach Schelklingen und zurück gewandert. In Pappelau läßt man die Kirche links liegen und fährt bis zum Sport- und Spielplatz. Da kann man bequem parken. Und man ist auch gleich am Ausgangspunkt der Wanderung.

Parkplatz - Ausgangspunkt meiner Wanderung

Parkplatz in Pappelau - Ausgangspunkt meiner Wanderung

Gleich nach dem Sportplatz biegt man auf den Waldweg rechts ab. Der Weg führt ins Höllental. Der Weg ist nicht ausgeschildert. Verlaufen kann man sich aber trotzdem nicht. Im Wanderführer „40 km rund um Ulm“ von Herbert Mayr (Silberburg-Verlag) steht dazu: „An Verzweigungen im herrlich verschwiegenen Höllental … hält man sich einfach immer talwärts.“ Der Weg läßt sich gut wandern. Wenn die Sonne durchs Blätterdach blinzelt kann man so richtig schön seinen Gedanken nachhängen.

Fliegenpilze

Fliegenpilze am Wegrand im Höllental

Es dauert auch gar nicht lang, öffnet sich das Tal und man kann auf das Achtal blicken. Die Bundesstraße B 492 und die Eisenbahn kann man sehen. Beide führen von Schelklingen über Blaubeuren nach Ulm.

Achtal

Der Sirgenstein im Hintergrund.

Unterhalb des Hundesportplatzes bin ich den Teerweg links gegangen. Es ist von hier aus nicht mehr weit bis zum „Hohlen Fels“. Das ist eine Höhle, die auch begangen werden kann. Allerdings sollte man sich vorher über die Öffnungszeiten informieren.

Hohler Fels bei Schelklingen

Hohler Fels bei Schelklingen

Am Freibad vorbei hatte ich Schelklingen bald erreicht.

Nach wenigen Metern führt der Weg durch die Eisenbahn in Richtung Ringingen. Noch vor den ersten Häusern gehts nun links bergauf, zuächst moderat ansteigend, später im Wald wird es dann ganz schön steil. Hier kamen mir die Wanderstöcke zu hilfe. Der Weg ist nun mit einem „liegenden roten Y“ gekennzeichnet.

Schelklingen - beim Steinbruch

Schelklingen - beim Steinbruch

Als ich dann oben angekommen war, mußte ich doch ab und zu auf die Karte schauen. Nicht an jeder Weggabelung leuchten einem die „roten Y“ entgegen. Mitunter mußt ich sie richtig suchen oder ich mußte mich gar auf mein „Bauchgefühl“ verlassen.

Nach Sotzenhausen kommt man an einer Wacholderheide vorbei. Die Kiefern sehen so richtig zerzaust aus. Die Auswirkungen von Wind und Sturm sind an den frei stehenden Bäumen deutlich zu sehen.

Wacholderheide

Wacholderheide zwischen Sotzenhausen und Pappelau

Wenn man einmal die Wocholderheide passiert hat, dann ist es gar nicht mehr weit bis zum Sportplatz Pappelau, dem Ausgangspunkt der Wanderung.

Pappelau

Wieder am Parkplatz in Pappelau

Es war eine schöne Halbtageswanderung, nicht zu schwer. Da ist jetzt Zeit zum Kaffeetrinkender Smilie