11. Februar 2012 · Kommentieren · Kategorien: Bemerkungen · Tags:

Seit Tagen hat der Osten das Sagen, wenigstens beim Wetter.

Die Temperaturen sind seit Tagen im Keller. Das ist deprimierend. Wenn ich mit dem Maxl Gassi gehe, dann pfeift der Wind an allen Ecken durch die Ritzen. Den Maxl, der im Januar 14 Jahre alt wurde, interessiert das alles nicht. Er liebt diese Temperaturen. Am Wegesrand untersucht er jeden Grashalm. Er steckt die Nase in den Schnee und riecht genüsslich in dem kalten „Weiß“. Und ich? Ich geh neben Maxl und komm mit Zittern gar nicht nach.

Maxl kennt kein Erbarmen. Er weíß, dass ich mich freu, wenn es ihm gut geht. Also zeigt er mir, wie sehr ihm das Wetter bekommt. Wenn wir dann nach langen Diskussionen, die zwische uns wortlos geführt werden, nach Hause kommen, verlangt der alte Herr sein Leckerli und legt sich dann an den gut geheizten Ofen, so dass man meint, sein Fell könnte glimmen wie eine alte Tabakspfeife. So schläft er ein und muss sogar zum Essen geweckt werden.

So ist es eben, dem einen sin Uhl, dem andern sin Nachtigall.

Schnee ist nicht viel gefallen. Es reicht aber für einen winzigen Schneehügel im Garten.

Schnee im Garten

Schnee in unserem Garten