03. März 2012 · Kommentieren · Kategorien: Bemerkungen · Tags: ,

Die Kommunikation ist ja heutzutage recht einfach.
Schon schulpflichtige Kinder nennen ein Handy ihr eigen. Das ist zwar gedacht, den Elter zu signalisieren, wo sich der Nachwuchs gerade aufhält. Es wird aber auch genutzt, um sich mit den Freunden zu unterhalten.
Noch vor zehn, fünfzehn Jahren war das Handy keine Selbstverständlichkeit.

Telefon

Das Telefon - ein Mittel zur Kommunikation

Ich selbst kann noch immer nicht so richtig mit einem normalen Handy umgehen. Das heißt, einen Telefonnummer anrufen kann ich schon. Ich kann auch auf den grünen Knopf drücken, wenn irgendeine Melodie aus dem Winzling ertönt.
Mit den SMS ist das schon schwerer. Wenn´s denn mal sein muss, schreibe ich alles klein. Damit erschöpfen sich meine Kenntnisse vom Handy.
Smartphon, iPod und was es sonst noch gibt, das sind für mich Fremdwörter.

Wenn ich nun auf die Alb zum Arbeiten fahre, muss ich das Handy mitnehmen. Wenn ich gut angekommen bin, rufe ich zu Hause an. Meine Marlies möchte ja wissen, ob ich die 40 Kilometer ohne Probleme geschafft habe.
Es kann ja sein, dass ich mal das Handy vergesse (das geschieht relativ häufig … ich bin eben kein „Handyman“).Auweia, dann hängt der „Haussegen“ schief. Es könnte doch sein, dass mir dieses oder jenes passiert. Klar, es könnte sein, aber es muss nicht sein.

Es gab aber, wie bereits erwähnt, eine Zeit vor dem Handy. Es gab für uns sogar eine Zeit vor dem Telefon. Da waren private Telefonanschlüsse recht selten. Wir z.B. hatten kein Telefon. Wenn man telefonieren wollte oder musste, suchte man einen öffentlichen Fernsprecher. 20 Pfennige reichten für ein Ortsgespräch. Ein Ferngespräch konnte man in der Post führen. Da gab es Telefonkabinen. Man meldete sein Telefonat an, dann musste man warten, bis die Verbindung hergestellt war.

Das Telefon früher war etwas Besonderes. Oft stand es im Flur auf einem extra Telefonbänkchen. Das war ein sehr schönes Stück Möbel. Neben dem eigentlichen Telefon war noch ein Sitz angebracht. Es konnte ja sein, dass das Ferngespräch länger dauert. So konnte man es sich bequem machen und die müden Beine entlasten.

Das Telefon war ein schwarzer Apparat, vielleicht 20cm x 20 cm groß. Oben, auf der Telefongabel, lag der Handapparat, im allgemeinen als „Hörer“ bekannt. Wenn man die Telefongabel nieder drückte, wurde das Gespräch unterbrochen. Aus dieser Zeit stammt auch noch der Begriff „auflegen“.
Hatte man den „Hörer“ nicht richtig aufgelegt, konnte man nicht angerufen werden.

Die Zeit hat das Telefon rasant verändert. Man kann es kaum glauben, dass es erst zehn oder 15 Jahren her ist, dass das Handy seinen Siegeszug angetreten hat.

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