Der Winter ist vorbei. Vielleicht kommt noch mal eine frostige Nacht, aber alles ist auf Frühling eingestellt. Das sonnige Wetter lädt zum Wandern ein.
Viele möchten sich gern an der frischen Luft bewegen. Aber wo soll man beginnen?
Die Antwort: „Am besten mit dem ersten Schritt vor der eigenen Haustür.“
Wer einmal die Wohnung verlassen hat, um zu wandern, kommt auch voran.

Wer mehr möchte, kann in seiner Umgebung auch schöne Tagestouren unternehmen. Im Internet gibt es Hinweise für jede Gegend.
Wer noch mehr möchte, kann sich auch mal die Fernwanderwege ansehen. Auf dem Internetportal „fernwege.de“ gibt es umfassende Auskunft.

Wanderwege

In Deutschland gibt es viele Qualitätswanderwege


Ich bin schon öfters auf dem Westweg gelaufen. Dieser Kultweg führt quer durch den Schwarzwald von Pforzheim bis nach Basel. Die Strecke ist gut ausgeschildert. Die etwa 280 Kilometer kann man in zwölf Etappen bewältigen.
Den Westweg bin ich zweimal komplett gelaufen. Es ist ein ganz tolles Gefühl, wenn man das Ziel Badener Bahnhof in Basel erreicht hat.
Unterwegs kann man das Murgtal kennen lernen, über die Hornisgrinde gehen, den Feldberg, den Belchen und den Blauen besteigen.

In diesem Jahr möchte ich im April wieder auf Tour gehen. Dieses Mal werde ich im Vogtland auf dem „Vogtlandpanoramaweg“ gehen. Das reizt mich umso mehr, weil Mylau im Vogtland meine Heimatstadt ist.

Die weltberühmte Göltzschtalbrücke bei Mylau wird der Ausgangspunkt sein. Der Weg führt über Greiz, Plauen, Ölsnitz i.V. nach Bad Elster und Bad Brambach. Von da aus geht’s entlang der deutsch-tschechischen Grenze nach Klingenthal.
In Klingenthal kann man auf der „Himmelsleiter“ auf den Aschberg klettern, bevor man über Mühlleithen und Morgenröthe-Rautenkranz zum Göltzschgesprenge kommt. Das Göltzschtal verlassen wir nur noch einmal ganz kurz. Über Eich kommen wir wieder bei früheren Forsthaus zurück