Es war der 17. März 2012. Bis zum Frühlingsanfang waren es noch ein paar Tage. Das Wetter war aber schon wie kurz vor Sommeranfang. Das war für mich Anlaß, endlich wieder mal eine Wanderung über mehrere Kilometer zu unternehmen.

Das Wegzeichen das SAV für den Südrandweg

Wanderwegzeichen Schwäb Albverein Südrandweg

Vom „Oberen Kuhberg“ in Ulm nach Blaubeuren, diese Strecke wollte ich schon lange mal gehen. Den größten Teil des Weges bewegt man sich auf dem Hochsträß, einem Höhenzug zwischen Ulm und Ehingen. Auf der einen Seite ist das Blautal, auf der anderen das Donautal. Der Wanderweg ist gut ausgezeichnet, denn man läuft ausschließlich auf dem Südrandweg des Schwäbischen Albvereins. Für sonnige Tage ist diese Wanderung besonders geeignet, denn man geht viele Kilometer im schattigen Wald.

Abzweig nach Grimmelfingen

Grimmelfingen

Zum „Oberen Kuhberg“ habe ich mich mit dem Auto fahren lassen. Bis zum Abzweig nach Grimmelfingen ist der „Schwäbische Jacobsweg“ Teil des Südrandweges. Nach wenigen Kilometern erreicht man Allewind, einen Ortsteil der Gemeinde Ermingen. Von hier aus hat man bei schöner Sicht einen wunderbaren Ausblick auf das Alpenpanorama. Weiter gehts durch Buchenwälder bis nach Beiningen, einem Ortsteil von Blaubeuren.

Wanderweg

Bis nach Blaubeurensind es noch zehn Kilometer

In Beiningen selbst kommt die einzige Steigung der Wanderung. Auf knapp 200 oder 300 Meter muss man etwa 25 Meter Höhe überwinden.

Beiningen Backhaus

Das Backhaus in Beiningen

Dann führt der Weg wieder bergab und berührt die Verbidungsstraße Blaubeuren – Gerhausen in einer Serpentine.

Abstieg nch Gerhausen

Abstieg nach Gerhausen

Über eine Treppe und einen schönen stillen Waldweg gelangt man an den Ortsrand von Gerhausen. Nun sind es nur noch wenige Minuten bis zum Ziel, dem Bahnhof Blaubeuren.

Für die rund 15 Kilometer benötigte ich drei Stunden und 15 Minuten.