Am vergangenen Samstag wollte ich unbedingt mal eine Runde um Blaubeuren gehen.

Blaubeuren hat einiges zu bieten. Da gibt es den Blautopf, das Kloster und die wunderschöne Altstadt. Auch das „Klötzle Blei“ hat etwas Magisches an sich. Doch dazu später. Blaubeuren ist immer eine Reise wert.

Blaubeuren

Blaubeuren, hier entspringt das kleine Flüßchen Blau.

Ich muss voraus schicken, dass ich erst am Nachmittag losgelaufen bin. Es herrschten fast tropische Temperaturen. Ich habe einen Parkplatz am Kloster gewählt.

Blautopf

Der Blautopf, Quelltopf der Blau.

Ausgangspunkt der Wanderung ist der Blautopf. Der Blautopf ist der Quelltopf des kleinen Flüßchens „Blau“. Bei entsprechender Sonneneinstrahlung leuchtet das Wasser in einem herrlichen Blau. Unmittelbar hinter dem Blautopf führt ein Wanderweg steil bergan in Richtung Sonderbuch. Um den Blautopf ist immer ein rechtes Gewusel. Hat man einige Serpentinen auf dem Weg nach oben zurück gelegt, trifft man nur noch selten ein paar Wanderer. Nur der Lärm aus dem nehe gelegenen Freibad ist noch zu hören. Auf halber Höhe quert man sie Straße Blaubeuren – Sonderbuch. Mir kam eine Gruppe von Kindern entgegen, die auf dem Weg ins Tal waren. Gewissenhaft leiteten die Erzieher die Kinder über die Straße. Eine junge Frau, die mit für die Kinder verantwortlich war, fragte mich, ob sie mir helfen könne. Mein Gott, dachte ich, seh ich denn schon so erledigt aus? Ich bedankte mich für die Aufmerksamkeit und lehnte höflich ab. Endlich zeichnete sich der Trauf des Talkessels ab. Der dichte Wald schützte vor der unbarmherzigen Sonne. Auf dem Waldweg machte das Gehen richtig Spaß. So hatte ich Sonderbuch bald erreicht.

Wanderweg nach Sonderbuch

Der Wanderweg nach Sonderbuch

Eine Bank am Wegesrand.

Segelflugplatz

Der Segelflugplatz

Ein Ehepaar, das mit dem Rad, besser gesagt mit dem „E-Bike“ unterwegs war, fragte mich nach dem Weg. Ich hatte ja meine Karte bei mir und konnte Auskunft geben. Allein, mir trauten die Beiden nicht, sie erkundigten sich bei einer anderen Gruppe Radfahrer. Die gaben breitwillig Auskunft, nach meiner Auffassung aber die falsche.

Denkmal  für Soldaten des I. Weltkrieges

Denkmal für Soldaten des I. Weltkrieges

Von Sonderbuch gehts weiter durch den dichten Wald zum Schloß Rusenstein. Das Schloß ist eine Burgruine, die stolz weit oben auf einem Bergsporn sitzt. Bei solchen Bauten frage ich mich immer, was doch die Bauarbeiter früher leisten mußten. Vom „Rusenstein“ geht es dan nur noch bergab bis nach Gerhausen, einem Ortsteil von Blaubeuren.

Rusenschloß

Rusenschloß hoch über Blaubeuren

Das Klötzle Blei

Um zum Kloster zurück zu kommen, wählte ich den Weg durch die Ulmer Straße. Man kommt dann an dem Felsen „Klötzle Blei“ vorbei. der Felsen ist 50 Meter hoch. Er wird von Kletterern genutzt. Als ich vorbei kam, waren zwei junge Männer dabei. den Felsen zu erklimmen. Alle Achtung, für mich wäre das auf jeden Fall nichts. Ich stell mir vor, wenn da mehr als 80 Kilo in der Wand hängen und es geht nicht mehr vorwärts. Vom Klötzle Blei bis zum Parkplatz muss man nochgut einen Kilometer gehen.

Klettern am Klötzle Blei

Klettern am Klötzle Blei.

Es war ein schöner Nachmittag, auch wenn die kurze Tour durch das hochsommerliche Wetter ganz schön anstrengend war.

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