Wandern ist schön. Alles, was man zum Wandern braucht, hat man. Glaubt man.
Früher, ja da war es einfach zu wandern. Der Franz von Assisi und andere heilige Pilger hatten nur ihr Gewand und ein paar billige Sandalen. Vielleicht hatten sie ihr Schuhwerk selbst gebastelt, einen Aldi gab es ja noch nicht.

Wer sich heute auf das Wandern vorbereiten will, guckt ins Internet. Da gibt es unzählige Hinweise, was man alles beachten muss.
Zum Wandern braucht man entsprechende Bekleidung. Am besten, man sucht unter „Outdoor“.
Damit die Füße in ihrer guten Verfassung erhalten bleiben, besorgt man sich entsprechendes Schuhwerk.
High Heels sind nicht geeignet. Sandalen wie zu Assisis Zeiten genügen unseren Ansprüchen ebenfalls nicht. Ordentliche feste Wanderschuhe, auch von Markenherstellern, gibt es schon knapp unter 100 Euronen. Diese Schuhe heißen dann Trekkingschuhe. Trekkingschuhe gibt es für leichte, schwere und für Bergwanderungen.

Wanderschuhe

Wanderschuhe

Natürlich sind Wandersocken auch sehr wichtig. Wir wählen solche, die sich nicht in den Schuhen verwursteln und so das Gehen zu eine Qual machen.

Saugfähige Unterwäsche und Wandershirts müssen auch eingepackt werden. Dazu die Dinge des persönlichen Bedarfs, etwas zu trinken in einer leichten Thermosflasche
(Plasteflaschen sind ungeeignet) und etwas zu beißen für unterwegs brauchen wir auch.

Alles, was wir mit uns herumtragen, wird in einem Rucksack untergebracht. Ein Rucksack ist nicht nur ein einfacher Sack, der auf dem Rücken getragen wird, nein, ein Rucksack ist ein Hightech-Produkt. Richtig gepackt muss das Gewicht auf den Hüften liegen, nicht auf den Schultern. Dazu kommt dem Hüftgurt eine zentrale Bedeutung zu. Der Rucksack darf auch nicht am Rücken anliegen. Das würde nämlich das Schwitzen arg begünstigen. Ein ausgeklügeltes Lüftungssystem hält den Rucksack vom Rücken fern.

Rucksack

Rucksack

Früher hatte der Asissi seinen Pilgerstab. So etwas gibt es auch heute noch. Besser als ein Ast vom Wegesrand aufgelesen und mit Verzierungen versehen sind Trekkingstöcke.
Diese Stöcke sind nicht zu unterschätzen. Sie sind dem Wanderer behilflich, wenn der Weg bergauf führt. Dann unterstützen die Arme den Wanderer beim überwinden der Höhenmeter. Und bergab helfen sie uns, die Gelenke zu schonen. Auf den kurzen Streckenabschnitten in der Ebene möchten wir sie dann auch nicht missen. Trekkingstöcke sind nicht schwer aber sehr stabil.

So ausgerüstet können wir uns auf den Weg machen. Aber auf welchem Weg wollen wir denn wandern. Bevor wir uns alles zugelegt und eingepackt haben, haben
wir uns informiert, wohin es gehen soll. In Deutschland gibt es einen richtigen „Wanderboom“. Wandern ist in seit Kerkelings „Ich bin dann mal weg“.

Wir wissen also ungefähr, ob wir an der Nordsee oder im Schwarzwald gehen. Um unseren Weg näher zu bestimmen, kaufen wir uns Wanderführer und Wanderkarten. Ein Blick in fernwege.de ist auch hilfreich.
Jetzt wissen wir also auch den Ausgangspunkt unserer Wanderung. Aber wie kommen wir von A nach B? Ein Studium der Wanderkarten hilft uns. Wer im Umgang mit einem Kompass geübt ist, wird diesen zur Wegbestimmung benutzen. Viele Wanderfreunde in den Wandervereinen haben Wanderwege auch ausgeschildert. Nach diesen Schildern kann man sich sehr gut richten. Aber wehe, du kommst mal aus Versehen vom Weg ab. Dann ist guter Rat teuer.
Dafür haben schlaue Leute Navigationsgeräte für die Wanderung erfunden. Die Navigationsgeräte nutzen die Satelliten, die von der NASA, jawohl, von den Amis, in den Weltraum geschossen wurden. In Sportfachgeschäften kann man sich beraten lassen. Aber bitte auf den Geldbeutel auchten. Zwischen 100 und 500 Euro kann man anlegen, um von A nach B zu finden. Wer gelegentlich wandert, bekommt für dieses Geld auch einen persönlichen Führer, Gepäcktransport inklusive.

Mit dieser gründlichen Vorbereitung sollte einer erlebnisreichen Wanderung nichts mehr im Weg stehen.

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