Für´s Wandern gibt es doch kein ungeeignetes Wetter, es gibt nur ungeeignete Kleidung. Trotzdem interessierte mich der Wetterbricht für Sonntag, den 15. Juli.

Auf SWR 4 war dann ungefähr folgendes zu vernehmen: Am Sonntag ist es kühl. Ab und zu sind Regenschauer zu erwarten. In der folgenden Woche wird es wieder sommerlich warm.

Zusammen mit Katrin wollte ich an diesem Sonntag noch einmal im Tal der Kleinen Lauter wandern. Da konnten wir doch nicht warten, bis der Sommer sich bequemte, ein paar Sonnenstrahlen in Richtung Schwäbische Alb zu senden.

Katrin reiste mit dem Auto über die A8 an. Auf der A8 sind immer Stau´s zu erwarten. Und so war es auch an unserem Wandertag. Trotz der kleinen Verspätung war unsere Stimmung sehr gut. Wir beide kannten uns doch nur aus dem Internet und sahen uns zum ersten Mal. Und jetzt machten wir uns auf nach Herrlingen, um die Tour 11, „Das Tal der Kleinen Lauter“, aus Bruckmanns Wanderführer „Die 40 schönsten Touren Schwäbische Alb“ zu gehen.

Herrlingen

Herrlingen, an der Kirche geht´s los.

Katrin hatte ein Garmin GPS Handgerät Oregon mitgebracht. Sie hatte vorher die GPS-Daten für unser Tour installiert. So konnten wir den Weg genau verfolgen und die Strecke aufzeichnen. Genial, muss ich sagen.

Bilder zur Wanderung gibts hier

Für uns war es wunderbares Wanderwetter, nicht zu warm und von Regen fast nichts zu spüren. Gleich zu Beginn steigt man bis zu der weithin sichtbaren Mobilfunkantenne an. Von da aus kann man das Blautal bei Herrlingen so richtig geniessen. Wenn man auf diesem Berg steht, hat man schon fast alle großen Anstiege der Tour bewältigt.

Katrin

Ein Foto muss sein … oder zwei … oder

Außer auf dem Garmin hielt Katrin unseren Weg auch mit Fotos aufgezeichnet. Kurz vor Weidach geht´s noch einmal durch den Wald. Ein schöner naturbelassener Weg. Bald erreichten wir den Ortsrand des kleinen Weilers.

Weidach

Bald sind wir in Weidach.

In der Dorfmitte an einem kleinen Brunnen rasteten wir. Der Hund wollte nichts von uns, nicht mal etwas von den mitgebrachten Broten. Vielleicht lag es daran, dass kein auch noch so kleiner Zipfel Wurst seinen Appetit anregt.

Rastplatz

In Weidach haben wir Rast gemacht.

Der Wanderweg führt nicht dirket zur Weidacher Hütte. Wir wanderten zunächst auf der Lautertalsteige bis zum Ortsausgang von Weidach. Der Weg biegt rechts von der Strasse ab und verläuft durch den Wald. Hier wird man schon daruaf aufmerksam gemacht, dass man sich im Naturschutzgebiet des „Kleine Lautertals“ befindet. Nach kurzer Zeit überquerten wir die Straße Weidach – Bermaringen. Hier konnten wir auf einem Wegweiser erkennen, dass wir noch etwa 500 Meter bis zur Weidacher Hütte gehen mußten.

Weidacher Hütte

Die Weidacher Hütte wird vom AV bewirtschaftet.

Katrin bewirtete mich mit Kaffee ….

Kaffee

Katrin bringt Kaffee …

… und Kuchen.

... und Kuchen

… und Kuchen

Bevor wir weiter wanderten hat Katrin noch einmal unsere Tour angeschaut. Jawohl, wir waren auf dem richtigen Weg.

mit GPS

Der Weg muss noch mal überprüft werden.

Noch einen Blick zurück …

noch ein Foto

noch ein Foto

… und bald hatten wir den Weiler Hohenstein erreicht.

Hohenstein

Hohenstein in Sicht.

Von Hohenstein führt ein Seitental des Lautertals steil hinunter nach Lautern. Dieser Abschnitt ist steinig und erfordert Aufmerksamkeit beim Gehen. Hier fühlt man sich weit abseits der Städte. Nur einige Ausflügler kamen und entgegen. So sieht es beim Abstieg aus:

naturbelassen

naturbelassene Wege

sehr interessant

Ein Baumstamm über einen Graben

nach unten

Gleich sind wir im Lautertal.

Komm Katrin, komm!

Komm Katrin, komm!

Am Gasthaus Lamm endet der Abstieg.

Gasthof Lamm in Lautern

Gasthof Lamm in Lautern.

Ein paar Meter weiter auf der Strasse in Richtung Herrlingen ist links die Kirche „Unserer lieben Frau zu Lautern“. Wir haben uns das Kirchlein mit dem spätgotischen Flügelaltar angeschaut.

Kirche

Die Kirche „Unsere lieben Frauen“

ein Blick zurück

Wir schauen noch mal zurück.

Unweit der Kirche geht´s beim Gasthof Krone über die noch junge Lauter. Ein herrlicher schattiger Weg führt rechts des Flüsschens nach Herrlingen.

Die Lauter

Die Kleine Lauter, etwa 500 Meter ist sie alt.

Abschied von der Tour

Die Lauter unweit des Quelltopfes.

Für den Weg von rund 13 Kilometern benötigten wir knapp fünf Stunden. Immerhin hatten wir zweimal gerastet und viele Fotos gemacht.

Hier gehtś zu Katrins Bericht

Es war mit Katrin ein schöner Wandertag. Auch das Wetter hat uns nicht im Stich gelassen, obwohl der Wetterbericht gar nicht so günstig war. Kaffeetrinkender Smilie