07. Februar 2013 · 7 Kommentare · Kategorien: Wandern · Tags: ,

Im Winter wandern gehen, das kann riesigen Spaß machen.
Ich wollte es anfang Februar probieren. Aber da war eine Zeit, da wollte gerade kein richtiger Winter kommen. Die Sonne und der blaue Himmel, dazu verträgliche Temperaturen liesen die kalte Jahreszeit vergessen. Nur die Bäume ohne Laub erinnerten an den Winter.
Ich bin meine kleine Runde gelaufen und hatte die Kamera dabei.

Bank

Bank

Diese Bank hat schon viele Winter gesehen. Aber in diesem war sie selten längere Zeit mit Schnee bedeckt.

Pudel

Pudel im Winter

Der kleiner Kerl hat sich im wahrsten Sinn des Wortes pudelwohl gefühlt. Immer wieder wollte er mit mir spielen, aber ich musste doch weiter gehen. 🙂

Pfütze

Der Regen hat’s gemacht.

So eine tolle Pfütze habe ich unterwegs gesehen. Und das Bild habe ich in der Tat am 3. Februar 2013 fotografiert.

Gögglingen

Gögglingen

Das ist doch fast eine Postkartenaufnahme. Ich gehe hier gern vorbei. Und ich kann immer wieder über dieses Bild staunen. Hier kommt sogar noch ein Regenbogen dazu.

Schnee

Schnee

Ja, und so sah die Gögglinger Welt am 6. Februar aus.

Aber egal, ob Regenwetter, Schneegestöber oder Sonnenschein, die frische Luft in den Lungen ist einfach herrlich. Das Wandern, auch wenn es nur kurze Runden von fünf bis zehn Kilometer sind, wirkt besser als die beste Medizin. 🙂

7 Kommentare

  1. Lieber Frieder,

    wie recht Du hast.
    Ein kleiner Spaziergang und eine tiefer Atemzug frischer Luft tut so gut.
    Auch wenn hier bei uns im Vogtland irgendwie der April in den Februar gerutscht ist.
    Ich gehe täglich ein kleines Ründchen möglichst über mittag da verwöhnt uns seit gestern die Sonne so warm wie im März.

    Liebe Grüsse Ilona

    • Liebe Ilona,
      das ist wirklich großartig, dass du täglich deine Runde drehst. Es tut so gut und es kostet nichts. Das erinnert mich an ein Gedicht mit der Überschrift:

      Dr. Wald
      Wenn ich an Kopfweh leide und Neurosen,
      mich unverstanden fühle und auch alt,
      wenn mich die holden Musen nicht liebkosen,
      dann konsultiere ich den Dr. Wald.

      Er ist mein Augenarzt und mein Psychiater,
      mein Orthopäde und mein Internist.
      Er hilft mir sicher über jeden Kater,
      egal ob er aus Kummer oder Kognak ist.

      Er hält nicht viel von Pülverchen und Pillen,
      doch um so mehr von Luft und Sonnenschein.
      Und kaum umfängt mich seine duft`ge Stille,
      raunt er mir zu : “ Nun atme mal tief ein !“

      Ist seine Praxis auch sehr überlaufen,
      in seiner Obhut läuft man sich gesund,
      und Kreislaufschwache, die noch heute schnaufen,
      sind morgen ohne klinischen Befund.

      Er bringt uns immer wieder auf die Beine,
      und unsere Seelen stets ins Gleichgewicht,
      verhindert Fettansatz und Gallensteine –
      bloß Hausbesuche macht er leider nicht.

      Ich weiß leider nicht, von wem das Gedicht ist.

      Liebe Grüße
      von Frieder

  2. Lieber Frieder,
    schön, dass du so deine Runden drehst und dass sie dir so gut tun. Der kleine Pudel wollte sicher gern mit dir mitlaufen, so wie er dich anschaut. 😀
    Der Regenbogen ist klasse, ein richtig schönes Foto.
    Viele liebe Grüße nach Gögglingen
    von Katrin

  3. Das Gedicht ist ja große Klasse!!
    Habe gleich mal gegoogelt: Es ist vom Förster Helmut Dagenbach. Das Gedicht ist Teil des Gedichtpfades im Hardtwald Karlsruhe.
    http://ka.stadtwiki.net/Gedichtpfad

    • Liebe Katrin,
      ein Foto von gleicher Stelle wie das Regenbogenbild habe ich auf meinem Desktop. Mir gefällt es auch sehr gut.
      Vielen Dank, dass du beim „Dr. Wald“ den Autor ergänzt hast.
      Ich weiß gar nicht mehr, wie ich zu dem Text gekommen bin. Wir haben ein gerahmtes Bild mit diesem Text zu Hause. Da steckt doch sehr viel Wahrheit drin.

      Viele liebe Grüße
      von Frieder

  4. Lieber Frieder,
    einige Male habe ich deine Webseite besucht und bin schon das zweite Mal über diesen kurzen Wanderbericht gestolpert und habe nun auch die Kommentare und somit das Gedicht gelesen.

    Es ist so wahr. Die Natur ist der beste Heiler 🙂

    • Hallo liebe Elke,
      danke für deinen Kommentar hier bei mir.
      Dieses nette Gedicht, das verschmitzt so viel Wahrheit vermittelt, hängt bei uns als Bild gerahmt im Zimmer.
      Wenn’s mal irgendwo zwickt, dann kommt mir immer gleich das „Wenn ich an Kopfweh leide und Neurosen …“ in den Sinn. 🙂

      Liebe Grüße
      von Frieder

Schreibe einen Kommentar zu Frieder Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*