Ganz zufällig bin ich darauf gestossen, dass nahe Gögglingen nicht nur einen „Oberschwäbischen Jacobsweg“ gibt, sondern auch einen „Oberschwäbischen Pilgerweg“. Dieser Weg hat sechs Schleifen. Jede Schleife ist unterteilt in mehrere Etappen.
Ich selbst bin auf der Schleife sechs, Etappe Bihlafingen – Wiblingen gelaufen. Für mich war es aber einfacher, von Wiblingen zu starten und dann in Richtung Bihlafingen zu gehen.
Bei herrlichem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen lies ich mich von meinem Sohn zum Kloster Wiblingen fahren.

Kloster Wiblingen

Das Benediktinerkloster Wiblingen hat eine wechselvolle Geschichte. Heute dient die Klosterkirche St. Martin als katholische Pfarrkirchen.

Übersicht Kloster Wiblingen

Einen großen Wert hat auch die Klosterbibliothek.

Klosterbibliothek

Hier im Klostergarten findet alljährlich an einem Wochenende im August eine Gartenbauausstellung statt.

Klostergarten

Unterwegs fand ich schon Huflattich. Schon das auffällige Gelb war schön anzuschauen, nachdem wir lange viel Grau gesehen hatten.

Huflattich

Aus der Ferne kann man sich noch besser vorstellen, was für ein großer Bau das Wiblinger Kloster ist.

Kloster aus der Ferne

Bis jetzt, als der Weg über Wiesen führte, war es schön zu wandern. Aber nach etwa einem Kilometer Wanderung verlief der Pilgerweg auf asphaltierten Fußwegen, die neben den Straßen angelegt sind. Auch den Weg von Wiblingen nach Unterweiler, dem nächsten Ort, legt man auf asphaltierten Wegen zurück. Sicherlich wäre auch eine anderes Wegführung möglich. Warum gerade diese gewählt wurde, kann ich nicht sagen.

Von Wiblingen bis Unterweiler sind es zwei, vielleicht auch drei Kilometer.

Unterweiler

Hier befindet sich diese kleine Dorfkirche.

Kirche in Unterweiler

In Unterweiler habe ich zum ersten Mal das Wegzeichen des Pilgerweges gesehen.

Das Wegzeichen

Am Ortsausgang Richtung Altheim kann man noch einmal eine Blick auf das gewaltige Kloster werfen,

Das Kloster

Von nun an geht man auf schönen Waldwegen gehen. Da merkt man richtig, wie sich die Füsse entspannen können.

Ich komme ja an keiner Bank vorbei, ohne diese zu fotografieren. 🙂 Und Bänke gibt es reichlich auf diesem Weg.

Eine Bank zum Rasten.

Hier an dieser Rastplatz verlies ich den Pilgerweg und ging in Richtung Donaustetten.

Rastplatz

Unterwegs gab es immer wieder schön Aussichten, die zum Fotografieren anregten.

Impression von unterwegs.

Hier findet man diesen schönen Wanderparkplatz.

Wanderparkplatz

Bald ist die B 30 erreicht. Ich gehe parallel zu dieser Straße und nach etwa einem Kilometer überquere ich die Verbindungsstraße Donaustetten – Unterkirchberg.

Jetzt sind es noch etwa zwei Kilometer und ich bin zu Hause.
Mein Fazit: Es war ein schöner Nachmittag. Ich hätte mir weniger Asphaltwege und mehr naturbelassene gewünscht.
Die Weg bis Bihlafingen führt aber dann hauptsächlich durch den Wald.

Mein Maxl hat mich schon erwartet, es war für ihn Zeit zum Gassi gehen.

Maxl hatte mich erwartet

Hier noch die GPX-Daten

6 Kommentare

  1. Guten Morgen lieber Frieder,
    da hast du wieder eine schöne Tour gefunden, und die Sonne hat dich begleitet, wie es auf den Fotos aussieht. Die Welt sieht noch winterlich aus, aber bald wird sich alles zart grün färben. Schön, wie der Huflattich leuchtet, wie 2 Sonnen.
    Ich wünsche euch einen wunderschönen sonnigen Sonntag, vielleicht mit einer kleinen Tour. Ganz liebe Grüße nach Gögglingen
    Katrin

    • Guten Morgen liebe Katrin,
      das stimmt, es ist eine schöne Tour. Ich kann dann auch sozusagen den Faden wieder aufnehmen und den Weg weiter gehen in Richtung Laupheim, später über die Donau und flußabwärts über Oberdischingen, Erbach zurück nach Ulm.
      Die Sonne hatte sich gestern sehr viel Mühe gegeben.
      Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir noch ein schönes Wanderjahr haben werden.
      Heute sind jedoch noch „Osterbasteleien“ angesagt.

      Ganz liebe Grüße zurück
      von Frieder

  2. Hallo Frieder,
    da sehe ich, du hast die ‚Tage mit dem blauen Himmel auch für eine Wanderung genutzt. Da sind etliche schöne Rastplätze zu sehen, die mit Laub an den Bäumen mit Sicherheit ganz bezaubernd ausehen, das ist jetzt schon erkennbar.
    Huflattich habe ich auch endlich wieder sehen können, die Zeichen des Frühjahrs 🙂

    Ich wünsche dir einen schönen Sonntag.
    Liebe Grüße
    Elke

    • Hallo liebe Elke,
      manchmal zieht es mich richtig hinaus an die frische Luft. Blauer Himmel ist auf jeden Fall ein triftiger Grund, das Sofa zu verlassen.
      Auch wenn der Winter noch ab und zu „fliehend ohnmächtige Schauer körnigen Eises in Streifen über die grünende Flur sendet“, wie es Goethe in seinem Osterspaziergang gesagt hat, der Frühling ist voll im Anmarsch. Ich freue mich über jedes bunte Fleckchen, das ich unterwegs sehe.

      Liebe Grüße zum Sonntag zurück nach Leverkusen
      von Frieder

  3. Hallo lieber Frieder
    jetzt habe ich endlich mal Zeit in Deiner Seite zu forschen 🙂
    Einen schönen Ausflug hast Du da gemacht – und vor allem das Wetter schön ausgenutzt, daß war auch gut so, wenn man die Vorhersagen so hört :-(.
    Das Kloster sieht ja wirklich richtig mächtig aus. Ich sehe schon ich muss mein Einzugsgebiet auf der Alb noch mächtig ausweiten 🙂
    Liebe Grüsse aus Herrenberg
    Angelika

    • Hallo liebe Angelika,
      ja, so machen wir das, du weitest dein Einzugsgebiet in Richtung mittlere Alb und Ostalb aus und in die andere Richtung. 🙂
      Danke, dass du mich besucht hast.
      Viele liebe Grüße
      von Frieder

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