Gestern war bei uns Frühling.
Das Wetter nutzte ich am Nachmittag zu einer kleinen Runde entlang der Donau.
In unserem Garten zeigten die zwei im vergangenen Jahr frisch gesetzten Birnen Knospen, die kurz vor dem Aufgehen waren. Auch der Kirschbaum hatte Knospen, die erkennen liesen, dass doch die Kirschen im Jahreskreis recht zeitig reifen.

Knospe an einem jungen Birnbaum

Kirschenknospe

Beim Nachbar waren diese schönen Krokusse zu sehen. Es macht doch Freude, die Blumen anzusehen.

Nachbars Wiese

Wenige hundert Meter später zeigte mir jedoch der Winter, dass er immer noch präsent ist. Die Waldwege waren fast durchweg mit Schneematsch bedeckt. Waldwege ob mit oder ohne Schnee sind mir viel lieber als Asphaltwege.

Waldweg

Waldwege

Nach einem oder zwei Kilometern stößt man in Höhe der Wiblinger Abfahrt von der B 30 auf diese kleine Brücke.

Brücke

Von hier aus sind es nur noch wenige Meter bis zur Brücke über die Donau, die ins Ulmer Industriegebiet „Donautal“ führt. Hier überquert man das Naturschutzgebiet Lichternsee und Gronne. Viele Wildenten, Blesshühner, Frösche, Kröten und andere Tiere haben hier ihr Zuhause.

Lichternsee

Den Haubentaucher konnte ich hier auch fotografieren. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie lange der tauchen kann und welche Strecken er unter Wasser zurück legt.

Haubentaucher

Viele Weidenkätzchen sind jetzt zu sehen. Auch sie signalisieren, dass die Natur sich regt.

Weidenkätzchen

Am Ufer der Donau konnte ich sehen, dass hier Biber am Werk waren.

Biber am Werk

Zuhause wieder angekommen, wartete Maxl auf mich. Sein Anliegen kenne ich. Er sagt, komm, wir gehen gemeinsam meine kleine Runde.

Maxl erwartet mich

Die 6,5 km-Runde macht Hoffnung auf einen schönes Wanderjahr.
Heute hatte der Winter sich noch einmal zurück gemeldet. Mich kann er nicht mehr erschrecken.

Wenn er gar nicht weichen will, schaue ich mir die alten Dias aus vergangenen Zeiten an. Ich muss nur noch den alten Diaprojektor suchen. Der hat sich garantiert in einer Ecke versteckt.

Dias aus altenZeiten

diabetrachter

Das Gerät hier dient doch nur zur Vorschau.

2 Kommentare

  1. So nach ein paar Tagen mit meiner Enkelin, habe ich jetzt endlich mal Zeit auf deine Seite zu schauen.
    Eine schöne Wanderung hast du gemacht und ich finde es beruhigend, dass das Obst anscheinend nicht so viel Schaden genommen hat, wie viele befürchten.

    Ich wünsche dir noch ein schönes Osterfest und deiner Frau natürlich auch.
    Liebe Grüße
    Elke

    • Hallo Elke,
      an der Donau gibt es immer etwas zu entdecken. Solch große Fraßstellen, die die Biber hinterlassen haben, habe ich an diesem Stückchen Donau noch nicht gesehen.
      Ich wünsche dir ebenfalls noch ein schönes Ostern.

      Viele liebe Grüße
      von Frieder

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