Eine Sonntagstour konnte ich am gestrigen Montag unternehmen.

Ja, das war gestern ein Tag. Das war bestimmt schon Sommer, wenigstens, wenn man die Temperaturen zugrunde legt.
Ich hatte mir vorgenommen, eine kleine Runde zu gehen. Meine Wahl fiel auf den Klingensteiner Wald. Ausgangspunkt der Wanderung war Arnegg. Das ist ein eingemeindeter Ortsteil von Blaustein und liegt im Blautal.

Kirche

Arnegger Kirche

An der Kirche ist ein kleiner Parkplatz. Dahin stellte ich mein Auto. Von hier beginnt eine schöne Runde. Wenn man immer nach der „roten Gabel“ geht, braucht man gar kein GPS und auch keine Karte. Ich nehme aber immer mein Garmin mit und eine Karte brauche ich auch.

Arnegg

Von der Kirche aus zweigt links nach wenigen hundert Metern in Richtung Ulm ein Wanderweg ab. Der führt zu dem kleinen Flüßchen Blau. Von Arnegg aus ist es gar nicht weit bis zum Blautopf, dem Quelltopf diese kleine gemütlich dahin fließenden Gewässers. Am Weg stehen zwischen Birken Bänke, so dass man das Gefühl hat, in einem Kurpark zu wandeln.

An der Blau

ruhig, fast gemächlich fließt die Blau

Der Erpel fühlte sich pudelwohl (hahaha) in der Blau. Seine Frau Gemahlin war nicht zu sehen. Dafür zeigte er mir, wie toll er tauchen kann.

Ein Erpel in der Blau

Schwuppdiwupp war der Kopf im Wasser, nur sein Hinterteil war noch zu sehen und wackelte lustig hin und her. 🙂

Er zeigte mir sein Hinterteil

Am Ortseingang von Klingenstein sieht man einen großen Felsen.

Fels am Ortsrand von Klingenstein

Schloss Klingenstein

Ein paar Meter zurück nach Arnegg führt uns die „rote Gabel“ steil bergan. Auf einem Fußpfad gewinnen wir schnell an Höhe und sehen bald einen Felstotzen vor uns. Eine Treppe bringt uns auf diesen Fels. Von hier aus hat man eine herrliche Aussicht auf das gegenüber liegende Herrlingen (von hier aus geht’s ins kleine Lautertal). Auch bis nach Ulm kann man von hier aus sehen. Am Horizont kann man auf dem Eselsberg die Ulmer „Wissenschaftsstadt“ erkennen. Hier befinden sich die Unikliniken, Forschungsinstitute von namhaften Firmen und das Bundeswehrkrankenhaus.

treppe

Diese Treppe führt zum Aussichtspunkt

Blick zum Eselsberg

Genug gestaunt. Wir steigen die Treppe wieder hinunter und gehen auf unserem Pfad weiter. Schon stehen wir auf dem nächsten Aussichtspunkt.

Herrlingen

Hier ist auch eine Bank, die zum Rasten einlädt. Es ist ein wunderschöner schattiger Platz. Man könnte hier stundenlang sitzen und schauen. Es sind aber noch ein paar Kilometer zu gehen, also brechen ich nach einer kurzen Rast wieder auf.

Bank am Aussichtspunkt

Jetzt ist das steilste Stück des Weges bewältigt.

Hier sind dann auch diese Buschwindröschen zu sehen. Man könnte den Eindruck gewinnen, die Blumen seien hier ausgesät worden.

Buschwindröschen

Die ersten Häuser von Klingenstein sind jetzt zu sehen.

Klingenstein

Wer der „roten Gabel“ nach geht, läuft auf einer Straße bis zu einem Spielplatz, um dann wieder im Wald weiter zu wandern. Ich bin jedoch oberhalb der Häuser auf einem schönen Feldweg gegangen, sozusagen parallel zur „roten Gabel“. Zunächst kommt man an diesem hübschen Häuschen vorbei.

Ein kleines Häuschen am Wegesrand

Ein paar Meter weiter steht dieses Kreuz und daneben wieder eine Bank. Hier kamen mir zwei Joggerinnen entgegen. Die hatten aber mit sich zu tun und konnten nur ein ganz leises „Hallo“ erwidern.

Kreuz

Kreuz mit einer Bank

Ich kam dann auf einen Waldweg, auf dem gehen eine Erholung für Geist und Füße war. Im schattigen Wald kam ich schnell voran.

Forstwege wie dieser hier sind sehr schön zu wandern

Dieser Weg war schon ganz schön zugewachsen

Den Weg zu wandern hat richtig viel Spaß gemacht. Für Abwechslung sorgten immer wieder Lichtungen, die einen Blick in Richtung Ulm gewährten.

Auf Lichtungen hat man immer wieder einen schönen Blick auf Ulm

Hier wird sich der Jäger mehr fürs Wild als für Ulm interessieren

Ansitz

Am Waldrand kurz vor Arnegg lud mich diese Bank zum Ausruhen ein. So einem netten Angebot konnte ich nicht widerstehen.

noch einmal rasten

Auf dem Weg zum Parkplatz traf ich noch eine ältere Frau mit ihrem kleinen Terrier. Der kleine Kerl wollte mich verbellen. Da ging ich in die Hocke un zeigte ihm, dass ich gar nicht so groß bin. Schon kam er neugierig zu mir, um an mir zu schnuffeln. Die Frau erzählte mir von ihren Hunden und wie zu dem kleine Kerl kam. Bald verabschiedete ich mich von ihr und hatte nach etwa drei Stunden mein Ziel erreicht.

Am Ziel

Es war eine schöne Wanderung an einem schöne Tag.

Hier noch der GPS-Track

7 Kommentare

  1. Hallo Frieder,

    der Himmel wie gemalt, einfach toll die Farben des nahenden Frühlings. Eine herrliche Tour für einen idyllischen Sonntag 🙂

    Ganz liebe Grüße
    Elke

  2. Und ups, da habe ich den Montag überlesen, also eine herrliche Sonntagstour für einen MONTAG 🙂

    • Hallo liebe Elke,
      dir darf ich es ja ins Ohr flüstern. Bei mir selbst sind auch Sonn- und Montag anfangs durcheinander gekommen. 🙂
      Es war ein sehr schöner Montag, das Wetter, die Runde, es hat alles gepasst.

      Viele liebe Grüße
      von Frieder

  3. Lieber Frieder,
    das war wirklich eine schöne Sonntag-Montag-Wanderung. Der Erpel ist ganz schön frech, zeigt dir einfach den Popo!! 😀
    Nun ist es ja endlich warm und sonnig, und ich habe heute morgen auch meine Runde im Schaichtal gedreht, wo die Bäume und Sträucher gerade mit einem zarten Grün angemalt werden. Die Sonne tat gut.
    Ich schicke dir ganz liebe sonnige Grüße
    Katrin

    • Liebe Katrin, so sind die Erpel. selbst wenn der Kopf unter Wasser ist, das Hinterteil wird hoch gehalten. 🙂
      Wir saßen gerade im Garten und haben Bäume und Sträucher bewundert. Man könnte meinen, dass man zusehen kann, wie die Blätter treiben. Alles wird schön grün.
      Ich schicke dir sonnige Grüße zurück.
      Frieder

  4. Hallo Frieder,
    was für eine schöne Runde – jetzt nachdem ich in Herrlingen war kann ich die Strecke gut nachempfinden – sehr schöne Gegend dort oben am Blautopf und sicherlich wird diese noch viel schöner, wenn alles noch richtig grün und sommerlich wird.
    Der Erpel ist echt wunderschön getroffen

    Liebe Grüsse
    Angelika +Erik

    • Hallo liebe Angelika, es stimmt, es war eine kleine Traumrunde.
      Ich freu mich auch, dass du mit Erik in Herrlingen warst und die Runde gelaufen bist. 🙂 Erik wird sich gefreut haben, als es endlich Wasser zum Baden gab.

      Viele liebe Grüße
      von Frieder

Schreibe einen Kommentar zu Elke Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*