Am Dienstag vergangener Woche fuhren wir für vier Tage in den Schwarzwald.
Das Hotel in Simmersfeld, einem kleine Ort im Nordschwarzwald war schon lange Zeit gebucht.
Bevor wir unser Zimmer beziehen konnten machten wir noch einen Abstecher nach Calw-Speßhardt. Da konnten wir noch Bekannte besuchen. Obwohl Calw nicht so weit von uns entfernt ist, hatten wir uns einige Zeit nicht gesehen. Umso herzlicher war das Wiedersehen. Kaffee und Kuchen haben sehr gut geschmeckt.

Simmersfeld – „Landhotel Löwen“

In Simmersfeld kamen wir am Anreisetag noch zum Abendessen zurecht. Auch nicht schlecht, mit dem Abendessen begrüßt zu werden.

Das Zimmer war nicht schlecht, ich konnte gut in meinem Bett schlafen. Das Frühstück war immer reichlich. Abends gab es warmes Essen, allerdings nur ein Gericht, ein kleines Manko nach meiner Auffassung.

Angelika kennt den Schwarzwald gut. Mit ihrem Erik hat sie schon viele Wanderkilometer zurück gelegt. Wie gut, dass ich mich bei ihr informiert habe, was man von Simmersfeld aus unternehmen kann.

Der erste Urlaubstag

Für den 1. Mai haben wir uns vorgenommen, die Strecke von Freudenstadt nach Baiersbronn zu gehen und dann mit dem Zug oder mit dem Bus wieder nach Freudenstadt zu fahren.
Nach dem Frühstück sind wir ins Auto gestiegen und die 15 oder 20 Kilometer bis nach Freudenstadt gefahren. Parken kann man am Marktplatz (Parkhaus). Da ist man auch gleich am Ausgangspunkt des Weges.

Freudenstadt Markt

Der Abstieg in das Christophstal ist recht steil aber trotzdem gut zu bewältigen. Gar nicht weit auf dem Weg nach Baiersbronn findet man links des Wegs das Bärenschlösschle

Bärenschlössle

Das Bärenschlössle ist eine Gaststätte. Die Inhaberin des Restaurants bietet auch vegetarische Speisen an.

Der Weg nach Baiersbronn führt fast ausschließlich über Waldwege. Ich empfinde das gut, werden doch die Füße auf den naturbelassenen Wegen entlastet.

An unserem Wandertag war es oft neblig. Den Blick in dieses Tal empfanden wir aber auch unter diesem Umständen schön. Deshalb entschlossen wir uns, hier zu rasten. Wir hatten Brötchen eingepackt und dazu ein Stückchen Wurst. An der frischen Luft hat es uns gut geschmeckt.

Unser Rastplatz

Wenige hundert Meter weiter kamen wir zu diesem Teich, der vom Kreisfischerverein Freudenstadt bewirtschaftet wird.

Teich des Fischereivereins

Wir mußten nun reißende Bäche überqueren, 🙂

Wir überquerten reißende Bäche

kamen an einem weiteren Teich vorbei,

ein weiterer Teich

und kamen am Vereinsheim des Fischereivereins vorbei. Hier haben wir eine leckere Suppe zu uns genommen.
Wenig später waren wir in Friedrichstal. Hier war offensichtlich in früheren Zeiten auch der Bergbau zu Hause. Die Hunte am Wegrand weisen darauf hin.

Hunte am Wegrand

Am Ortsausgang von Friedrichstal, am Waldrand steht die Michaeliskirche. Diese Kirche ist aus Holz gebaut.

Michaeliskirche in Friedrichstal

Wir haben uns das Innere der Kirche angeschaut. Die Kirche hat uns sehr gut gefallen. Und die Gemeindemitglieder haben wenig Platz, um direkt vor der Kirche ein Auto zu parken.

Das Innere der Kirche

Dieser schöne Brunnen hätte uns bei warmen Wetter sicherlich den Puls gekühlt und eine Erfrischung gebracht.

Ein Brunnen am Weg.

Kurz vor unserem Ziel kamen wir bei der Kneipe „Kellerassel“ an einem Flohmarkt vorbei.

Flohmarkt zum 1. Mai

Hier endet der Weg von Freudenstadt nach Baiersbronn. Die Haltestellen von Bus und Bahn sind nur wenige Meter von dieser Stelle entfernt.

Hier endet der Weg.

Die kleine Tour, sozusagen zum Aufwärmen, hat Spaß gemacht. Danke nochmals an Angelika, die uns diesen Weg auf ihrer Seite gezeigt hat.
Über die beiden anderen Wandertage berichte ich in Kürze in gesonderten Beiträgen.

4 Kommentare

  1. Lieber Frieder,
    du hast so schön beschrieben und mit so herrlichen Fotos unterlegt was ihr gesehen und erlebt habt. Die Gebäude, die du aufgenommen hast sind ja süß :-), vor allem die Michaeliskirche und auch das Bärenschlössle.

    Ich bin gespannt auf die weiteren Berichte 🙂
    Ganz liebe Grüße
    Elke

    • Liebe Elke,
      ich freue mich, wenn dir als erfahrene „Wanderbloggerin“ der Beitrag und die Bilder gefallen.
      Ich gehöre zwar keiner Konfession an, aber Kirchen interessieren mich immer, eine kleine Dorfkirche genauso wie ein großes Münster.
      Das Bärenschlössle hat mir auch sehr gut gefallen. Nur war es an diesem Tag für ein Mittagessen noch zu früh für uns. 🙂

      Viele liebe Grüße
      von Frieder

  2. Lieber Frieder,
    das war eine schöne Tour, die werde ich mir auch merken. Von hier aus ist das ja nicht so weit zu fahren und müsste als Tagestour zu schaffen sein. Vielen Dank für den Tipp an dich und Angelika und für den Bericht. Ich freu mich auch auf deine weiteren Tourenberichte.
    Ganz liebe sonnige Grüße an dich und Marlies,
    Katrin

    • Hallo liebe Katrin,
      von dir aus ist Freudenstadt für eine Tagestour nicht zu weit.
      Wie ich bei Angelika gelesen habe, kann man auch von Baiersbronn aus nach Freudenstadt auf einem anderen Weg zurück wandern.
      Oder man fährt mit der Eisenbahn (das ist interessant, weil die Bahnstrecke eine relativ starke Steigung hat) oder mit dem Bus zurück.
      Vielen Dank für die Grüße an Marlies.
      Grüße Thomas recht schön von mir.

      Viele liebe Grüße
      von Frieder

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