Nach fast vier Wochen ohne Beitrag hier im Blog ist es an der Zeit, dass ich mich wieder mal melde.
Ich kam am vergangenen Dienstag allerdings erst nach dem Mittag aus dem Haus. Aber für eine kleine Halbtagswanderung sollte es doch reichen.

Ich fuhr nach Blaubeuren, die „Küssende Sau“ wollte ich unbedingt noch einmal sehen. Ich wählte diese Tour, weil da auch zwei Steigungen dabei sind, die ich gerne noch mal gehen wollte.

Auf dem Parkplatz gegenüber dem Bahnhof war auch genug Platz für mein Auto.

Mein Auto am Parkplatz

Zum Zentrum Blaubeurens führt eine Fußgängerbrücke über die Bahngleise. Von da aus konnte ich auch die Uhrzeit auf der Bahnhofsuhr sehen, zu der ich meine Runde begann.

Bahnhofsuhr zeigt mir, wann ich los gegangen bin

Am Ortsausgang Blaubeurens, etwa fünf Minuten von meinem Parkplatz entfernt, führt der Weg über die B 28. Dazu muss man erst mal eine Treppe hoch steigen.

Diese Treppe führt hoch in den Wald

Wenige Meter weiter kann man den Tunnel sehen, durch den man fahren muss, wenn man die Richtung Bad Urach gewählt hat.

Tunnel für die B 28

Und schon bin ich im Wald. Eine Amsel begrüßte mich. Das fand ich so nett, dass ich den Vogel gleich fotografieren musste.

Diese Amsel begrüßte mich im Wald.

Der weg führte moderat bergan. Es war auch schön zu laufen, nicht zu kalt und nicht zu warm.

Aufwärts geht es an diesem Felsen vorbei.

Mitunter ziehen mich die Blumen an, so auch diese hier.

Eine Malve am Wegrand.

Ich weiß es nicht genau, aber ich tippe, dass es eine Malve ist.

Und hier zeigt die Alb ihre Schönheiten. Man kommt um eine Wegbiegung, und es ragt ein Felsen in die Höhe. Das ist faszinierend.

Diese Felsen, wunderbar.

Unterhalb des Weges erkennt man das Dorf Weiler. Es ist jetzt ein Stadtteil von Blaubeuren. Hier wohnte früher der Unternehmer Merckle. Als zu Beginn der Krisenzeiten auch seine Unternehmen „ratiopharm“ und „Heidecement“ ins Schlingern gerieten, nahm sich Merckle das Leben.

Weiler, ein Ortsteil von Blaubeuren.

Aber jetzt, jetzt zeigt sich die „Küssende Sau“. Ich finde diesen Felsen einfach großartig. Schaut mal, wie das Schwein die Lippen schürzt. 🙂

Das ist sie, die „Küssende Sau“.

Noch bevor ich diesen Felsen passiere, ist rechter Hand ein Beispiel dafür, wie auf der Alb die vielen Höhlen entstanden. Das Wasser wäscht aus dem Kalkstein den Kalk heraus. Im Laufe von Jahrtausenden entstanden so die Höhlen auf der Schwäbischen Alb. Weil das so ist, gibt es auch auf der Albhochfläche keine Flüsse.

Diese Höhle liegt am Weg.

Bei der „Küssenden Sau“ muss man durch dieses Felstor gehen.

Durch dieses Felstor geht es weiter bergauf.

Weiter geht es bergauf. Ganz oben, am Trauf sozusagen, führt der Weg noch etwa 200 Meter entlang und man steht vor der Burgruine „Günzelburg“.

Hinauf auf den Felsen führt eine Treppe. Von oben hat man eine herrliche Sicht ins Tal. Unten sieht man wieder „Weiler“ und das Industriegebiet von Blaubeuren.

Auf zur Günzelburg

Aussicht von der Günzelburg – Industriegebiet Blaubeuren

Aussicht auf den Ort Weiler

Am Wegesrand fallen mir diese Blumen auf.

Blumen, euch habe ich auch festgehalten.

Von der Günzelburg durch das Laub geschaut und ich sehe wieder die Felsen, die ich auf den Weg hierher passiert habe.

Ein Blick durch das Laub.

Von der Günzelburg wandere ich zurück bis dahin, wo ich den Trauf erreichte.
Durch dem Wald führt nun der Weg relativ steil bergab. Bald erreiche ich Blaubeuren.

Steil bergab nach Blaubeuren

Ein Blick auf die Uhr zeigt mir …

Eine Kirche in Blaubeuren

… es ist noch Zeit für die zweite Schleife.

Also gehe ich durch den Klostergarten

Klosterhof des Blaubeurer Klosters

und erreiche den Blautopf.
Am Blautopf einen kleinen Halt einzulegen ist Pflicht.
Ist das Wasser nicht herrlich anzusehen?
Die junge Frau ist eher zufällig mit auf das Bild geraten.

Der Blautopf – einmalig.
Das „Model“ war rein zufällig im Bild.

Mich haben viel mehr die Spiegelungen interessiert.

Spiegelungen im Blautopf

Die Schmiede am Blautopf.

Hinter dem Blautopf führt der Weg wieder bergan bis hoch nach Sonderbuch (auch ein Stadtteil von Blaubeuren).
Am Waldrand ist dieser schöne Grillplatz eingerichtet.

Grillplatz bei Sonderbuch

Sonderbuch

Ebenfalls am Waldrand ist der Segelflugplatz zu finden. Sonderbuch ist auch nicht mehr weit.

Eine Mohnblume und eine Kornblume stellen sich vor die Linse meiner Kamera.
Klack ….. klack…. die beiden habe ich auch im Bild festgehalten.

Mohnblume

Kornblume

Jetzt geht es mit Riesenschritten zum Rusenschloss zu.
Unterwegs fällt mir noch dieser Baum auf.

Noch im Alter ist der Baum mächtig.

Schon bin ich an und kurze Zeit später auf der Rusenschloss.

Eingang zur Rusenschloss

Von der Rusenschloss aus ist Blaubeuren gut zu erkennen.

Blick auf Baubeuren vom Rusenschloss

Vom Bildrand links oben führte mein Weg durch den Wald hinunter in die Stadt. Unweit der Kirche liegt der Blautopf. Von da aus ging es wieder bergauf.
Die Rusenschloss ist auch nur eine Ruine.

Die Rusenburg

Unterhalb der Ruine Rusenschloss befindet sich die „Große Grotte“. Das ist eine Höhle.
Dieser Teil des Felsens ist zur Zeit aber nicht zugänglich.

Und nun, nachdem ich das Rusenschloss verlasse, muss ich steil bergab ins Blautal steigen.
Bald bin ich im Tal angelangt.

Noch einmal über die Blau und bald bin ich am Parkplatz.

Ich überquere noch einmal die B 28 und bin bald an meinem Auto.
Die doppelte Schleife war rund 12 Kilometer lang. Die Wanderung hat mir viel Spaß gemacht.

6 Kommentare

  1. Lieber Frieder,

    na endlich wieder auf Tour, das merkt man aber, dass du jetzt Nachholbedarf hast. Einige schöne Orte hast du besucht, die küssende Sau ist klasse 🙂
    Und der Blautopf macht seinem Namen alle Ehre.

    Jetzt noch ein wenig freundliches Wetter und dann macht es doppelt Spaß unterwegs zu sein,

    Ganz liebe Grüße
    Elke

    • Hallo liebe Elke,
      ja, es war Zeit, dass ich wieder die Wanderschuhe schnüren konnte.
      Die Küssende Sau beeindruckt mich immer wieder. Und der Blautopf ist in der Tat eine Attraktion.

      Vielen Dank für deinen Beitrag und liebe Grüße
      von Frieder

  2. Lieber Frieder,
    endlich habe ich mein Notebook wieder und kann deinen Wanderbericht lesen. Dieser weckt Erinnerungen bei mir. Da waren wir doch schon gemeinsam. 🙂
    Nur die Küssenden Säue haben wir nicht mehr geschafft. Nun sehe ich sie wenigstens auf deinem Foto.
    Dankeschön für deinen schönen Bericht! 🙂
    Ganz viele liebe Grüße an euch
    von Katrin

    • Hallo liebe Katrin,
      stimmt, wir sind damals die zweite Schleife nicht gelaufen.
      Ich wollte aber unbedingt den Weg in diesen zwei Schleifen gehen. Es war sehr schön. Ich war an diesem Tag ganz allein unterwegs. Ich habe zumindest niemand getroffen.
      Wenn es mal klappen sollte, können wir doch diese Runde noch einmal gehen. Thomas wird es bestimmt gefallen.

      Viele liebe Grüße
      von Frieder

  3. Ja bestimmt. 🙂
    Das machen wir! Nun müssen nur meine Knie wieder mitmachen. Seit unserer Rückkehr schmerzen sie, ich kann leider gar nicht laufen momentan. 😐
    Naja wird schon wieder.
    Ich wünsche euch ein wunderschönes Sommerwochenende und schicke euch ganz liebe Grüße!
    Katrin

    • Hallo liebe Katrin,
      das tut mir leid, dass du Schmerzen in den Knien hast. Ich drück dir die Daumen, damit du recht bald keine Schmerzen mehr hast. Uns drängt ja keiner.
      Ich wünsche euch auch ein schönes Sommerwochenende.
      Viele liebe Grüße
      von Frieder

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