11. August 2013 · 8 Kommentare · Kategorien: Wandern · Tags: , ,

Meine „Weihnachtsarbeiten“ sind so gut wie abgeschlossen. Das mußte ich nutzen, um wenigstens hier in der Umgebung eine kleine Wanderung zu unternehmen.
Zwischen Unterweiler und Unterkirchberg liegt Fischbach. Das ist nur ein Pferdestall mit ein paar Weiden für den Auslauf der Tiere. Hier ist auch ein kleiner Wanderparkplatz.

Wanderparkplatz

Hier stellte ich das Auto ab und ging in den Wald, der sich zwischen den Ortschaften Unterweiler, Unterkirchberg u nd Altheim ersteckt. Die Luft im Wald war angenehm, die Wege waren schön zu gehen. Kurz nach dem Parkplatz konnte ich dieses Prachtstück sehen. Es wirkte auf mich wie Nostalgie, ein Trecker im Gras eingewachsen.

Nostalgie-Landwirtschaft

Hier überholte mich ein Radfahrer mit einem Korb auf dem Gepäckträger.

Pilzsammler

Na, dachte ich, der wird wohl nach Pilzen suchen. Wenig später traf ich den Mann wieder, er ging ein paar Meter abseits des Weges im Wald. Ich mußte mit ihm unbedingt in ein Gespräch anfangen. Ich ging ihn hinterher, er wurde schneller. Also fragte ich laut, ob er Pilze sucht.
Jetzt konnten wir uns gut unterhalten. Der Mann wohnt hier in der Nähe, war aber früher mit seiner Familie in Riesa zu Hause. Mitten im Wald treffe ich also wieder mal einen Mann, der wie ich aus dem Osten Deutschlands kommt. Er ist auch so alt wie ich und sucht wie ich gern Pilze. Darüber haben wir beide uns gefreut. Als wir uns verabschiedeten, sagte er mir noch, dass er mir von seinen Pilzen etwas abgeben würde, wenn er welche findet 🙂 . Aber leider sah es schlecht aus mit den Pilzen. Es machte Spaß, bei diesem Wetter im Wald zu gehen, seinen Gedanken frei Lauf lassen zu können. Alles passte, das Wetter, die Ruhe, die gute Luft.

Waldatmosphäre

Bei Oberkirchberg streifte ich den Waldrand …

Am Waldrand bei Oberkirchberg

Hier entdeckte ich auch an einem Maisfeld diese Sonnenblumen.

Maisfeld

Kurz vor der Gemeinde Harthausen kam ich an dieser Birke vorbei.

Birke, kurz vor Harthausen

Sie hat die Unwetter der letzten Tage unbeschadet überstanden. Gleich darauf erregte dieses Kalb meine Aufmerksamkeit.

Ist es nicht süß, dieses Kalb

Es graste mit zwei anderen Rindern auf der Weide. Aber es war das einzige der Tiere, dass sich für mich interessierte. Ich war sicherlich einer der wenigen Menschen, der sich für das kleine Kalb interessiert. Diese Aufmerksamkeit verband uns beide. 🙂

Biene

Vogelbeeren

Hier ganz in der Nähe an diesem schattigen Platz rastete ich dann ein Viertelstündchen. Wieder gab ich mich der Ruhe hin, lies mir den lauen Wind um die Nase wehen und genoß einfach den Augenblick.

Hier lies ich mir den lauen Wind um die Nase wehen

Im Wald sah ich dann, dass der letzte Sturm auch hier einige Bäume entwurzelt hatte.

Vogelbeeren[/caption]

Es war ein schöner Nachmittag in diesem Wald. Die Strecke war etwa 9 Kilometer lang.