17. August 2013 · 2 Kommentare · Kategorien: Wandern · Tags: , , ,

Thomas hat mir letzten Beitrag in einen Kommentar geschrieben

„… ich stelle immer wieder fest, dass wir gar nicht stundenlang mit dem Auto fahren müssen, um schöne kleine und auch große Touren zu wandern …“

Thomas hat recht.
Gestern ging ich wieder mal einfach vor die Haustür und lief los. Einen Gedanken, welche Richtung ich wählen sollte, hatte ich. Nach knapp einem Kilometer kam ich an die Stelle, wo ich gern die Bank unter dem Baum fotografiere. Heute ging ein älterer Herr vor mir und steuerte die Bank an. Also sagte ich ihm, dass ich dieses Motiv gern fotografieren möchte. Und ob er etwas dagegen hätte, wenn er mit auf’s Bild kommt.
Er hatte nichts dagegen. Er hätte aber gern noch Sand und Wasser vor der Bank, sagte er mit Augenzwinkern, dann sei es ein idealer Strand. Wo er recht hat, da hat er recht. 🙂

Diese Bank fotografiere ich gern.

Nach dem Fotohalt ging ich weiter über einige Felder und kam in dem Wald, durch den auch der “ Oberschwäbische Pilgerweg, Schleife 6“ führt.

Die Vogelbeeren strahlen schon im schönsten Rot

Vogelbeeren

und die Spatzen finden reichlich Futter

Hütte für Forstarbeiter[/caption]

Aber nach den paar Kilometern kann man doch noch nicht Pause machen. Es war angenehm frisch im Schatten der Bäume. Ich wußte ja auch, dass bald mein zugewachsener Rastplatz kommen würde. Diesen Weg hoch und oben rechts, da stehen der Tisch und die Bank „meines Rastplatzes“.

Im Wald

Waldlichtung

Hier ist der Platz. Heute war ein Trampelpfad vorhanden. Im Schatten der Bäume war es sehr angenehm. Die Insekten, die ohne Respekt ums Ohr summen, waren noch nicht aktiv. So konnte ich eine Riesenschluck aus der Wasserflasche nehmen und die Ruhe des Vormittags geniessen.

Rastplatz

Ich befand mich jetzt auf dem eingangs erwähnten „Oberschwäbischen Pilgerweg, Schleife 6“.

Oberschwäbischer Pilgerweg, Schleife 6

Diese Etappe, auf der ich einige Kilometer gehe, führt von der Gemeinde Bihlafingen durch den Wald und die Gemeinde Unterweiler über das Kloster Wiblingen bis zum Münster nach Ulm. Insgesamt misst die Schleife 6 des Pilgerweges 157 Kilometer. Das wäre mal eine Tour für eine Woche.

Hier verlasse ich den Pilgerweg

Hier verlasse ich den Pilgerweg, überquere die Straße von Donaustetten nach Humlagen und gehe in Richtung B30. Oben am Bildrand sind die Kirche und das Schloß mit der Theaterei in Erbach zu erkennen.

Die Kirche und das Schloß von Erbach

Immer in der Nähe der B30, aber doch durch den Wald, gehe ich in Richtung Donaustetten. Die Häuser über der Straße gehören schon zu dem Ort, der mit Gögglingen eine Verwaltungsgemeinschaft bildet.

Donaustetten

Der Sportplatz der SV Donaustetten macht eine erbärmlichen Eindruck.

Sportplatz der SV Donaustetten

Schon bald habe ich den Supermarkt erreicht.

Birken am Straßenrand

Birke am Wegrand

Insgesamt bin ich etwa 14 Kilometer gelaufen. Steigungen musste ich nicht bewältigen.

Hier noch der GPS-Track:

2 Kommentare

  1. Lieber Frieder,
    das finde ich klasse, dass du eure nähere Umgebung erkundest und dort so schöne Natur und idyllische Wege findest. Das war ja schon eine ordentliche Strecke mit 14 km. Schöne Fotos hast du wieder, die so richtig gut tun. Der Rastplatz würde mich auch einladen. 🙂
    Den Pilgerweg will ich mir jetzt mal ansehen.
    Ich wünsche dir noch eine wunderschöne Woche. Liebe Grüßle an euch alle
    von Katrin

    • Hallo liebe Katrin,
      die Strecke lässt sich schön laufen. Es sind keine Steigungen zu bewältigen und der schattigen Waldwege machten das Gehen sehr angenehm.
      Wenn man dann noch solche Bilder sieht wie die von den Spatzen, ist das Glück fast perfekt.
      Ich bin auch am Überlegen, ob ich doch mal versuchen, zwei oder drei Tage auf dem Oberschwäbischen Pilgerweg zu gehen.

      Viele liebe Grüße
      von Frieder

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