Ich hatte mir vorgenommen, den gestrigen schönen Herbsttag für eine Wanderung zu nutzen. Das Auto wollte ich aber zu Hause stehen lassen. Deshalb kam ich auf die Idee, ein paar Kilometer auf dem Oberschwäbischen Jacobsweg von Ulm nach Oberdischingen zu gehen.

Ich fuhr am Vormittag mit dem Bus von Gögglingen nach Ulm.

Mit dem Bus fahre ich nach Ulm.

Für zwei Euro ist man nach zehn Minuten in Ulm auf dem „Zentralen Omnibusbahnhof“. Ich bin zuerst zum Münster gelaufen.

Das Ulmer Münster

Auf dem Weg zum Münster mit seinem hohen Turm kommt man an diesem „Container“ in der Fußgängerzone vorbei. Für mich haben diejenigen, die diesen Bau genehmigt haben, wenig Geschmack. So eine „Freßbude“ gehört nicht dahin. Zumal in der Fußgängerzone die vielen kleinen Läden und Cafés durchaus in der Lage sind, Einheimische und auch Touristen zu versorgen.

Mc Donald in der Fußgängerzone.

Mein Weg führt über die Eisenbahnbrücke an der Zinglerstraße

Die Zinglerbrücke über die Eisenbahn.

und kurz danach über die B10 (Bismarkring)

Gleich danach findet man linker Hand diesen kleinen Park, der mich mit seinen schönen Herbstfarben zum Fotografieren anregte.

Die bunten Farben sind doch faszinierend.

Gegenüber des Parks ist diese Kirche zu sehen.

Kirche

Als ich dann weiter lief wurde ich auf ein Sondersignal aufmerksam. Nach wenigen Sekunden fuhr dieser Krankenwagen mit Blaulicht und „tatü-tata“ stadteinwärts. Heutzutage nimmt man zwar das Sondersignal noch wahr, aber große Gedanken macht man sich gar nicht mehr darüber.

Rettungsfahrzeug mit Blaulicht.

Früher war ich bei einer Freiwilligen Feuerwehr. Ich weiß, wie Leid und Elend aussehen können. Es muss doch irgendwo ein Unfall geschehen sein. Wie oft fliegt der Rettungshubschrauber zur Klinik. Mir gibt das immer wieder zu denken.

Stadtauswärts komme ich an diesem kleine Park vorbei.

Diese Kühe benötigen kein Futter

Ob hier den Kindern gezeigt werden soll, woher die Milch kommt? Auf jeden Fall standen hier zwei Papp- oder besser gesagt, drei Blechrindviecher auf der Wiese. Immerhin ein schwarz-weißer Tupfer in der bunten Herbstlandschaft.

Nach Überqueren des Kuhbergringes stehen wir vor dem „Fort Oberer Kuhberg“.

Bergab kommen wir jetzt schnell nach Grimmelfingen. Gleich an der Bergstraße recht begrüßt uns dieser nette Herr.

Kennst du den?

Kurz darauf sind war am Gasthof Hirsch. Das Restaurant ist sehr zu empfehlen. Hier schaut die Gaststätte ein wenig durch die Bäume. 🙂 .

Gaststätte Hirsch

Nachdem sich die Grimmelfinger Kirche noch einmal zeigt,

Kirche Grimmelfingen

haben wir auch bald diesen Ulmer Stadtteil verlassen.

Am Wegrand sehen wir noch einen Brunnen lustig sprudeln…

Brunnen ausgangs Grimmelfingen

… und schon kommen wir an diesen beiden Birke vorbei

Birken

Nach wenigen Metern tauchen wir in einen kleinen Wald ein.

Nach verlassen des Waldes sieht man schon den Ortsrand von Einsingen.

Ortsrand Einsingen

Auf dem Weg nach Einsingen kann man das Donautal schön überblicken. Erstaunlich, dass man die Gögglinger Kirche so klar sieht.

Weithin ist die Kirche von Gögglingen zu sehen.

Die reale Entfernung bis zur Kirche schätze ich auf etwa drei Kilometer.

Nun geht es recht schnell.
Nach dem Überqueren der Bahnschranke (die bei mir immer geschlossen ist, egal ob ich mit dem Auto komme oder ob ich zu Fuß bin.) habe ich es bald geschafft.

Bahnschranke

Ein Blick zurück zeigt, dass die Ampel an der B311 ebenfalls auf „Rot“ steht.

Diese Ampel an der Straßenkreuzung ist bei mir grundsätzlich „rot“.

Nun begrüßt mich auch die alten Gögglinger Kirche.

Gögglinger Kirche

Die Strecke vom Münster über den „Oberen Kuhberg“, Grimmelfingen, Einsingen nach Gögglingen war etwa 14 Kilometer lang. Schade, dass viel Wege asphaltiert sind. Aber das ist eben so, wenn man große Teile des Weges in einer Stadt gehen muss. Die schönen Aussichten auf dem Hochsträß waren jedenfalls wunderschön.

Alle Bilder zu dieser Wanderung gibt es hier: Ulm-Gögglingen

Hier noch der GPS-Track