Diese Strecke sind wir schon einmal im Mai diesen Jahres gelaufen, nur in umgekehrter Richtung. Auf diesen Weg bin ich bei Anglika Hundegassi-Ausflug gestossen. Uns hat das so gut gefallen, dass wir jetzt in der kalten Jahreszeit den Weg noch einmal gelaufen sind.

Dank Konuskarte konnten wir mit dem Bus von Kniebis nach Freudenstadt und von da aus mit dem Zug nach Baiersbronn fahren.

Die Bushaltestelle in Kniebis lag fast vor der Haustür.

Von unserer Pension bis zur Bushaltestelle in Kniebis waren es vielleicht 200 Meter.

Die Kirche in Kniebis. In der kalten Jahreszeit ist die Kirche nicht immer geöffnet. Leider!

Die Kirche in Kniebis ist im Winter nicht immer geöffnet. Leider, möchte ich sagen.

Stadtbahnhof in Freudenstadt

Der Bus hält am Stadtbahnhof. Das ist sehr günstig, da kann man sogleich in den Zug Richtung Karlsruhe einsteigen.

Wir waren ja schon in Baiersbronn, aber eine kleine Rarität ist mir erst jetzt aufgefallen. Auf dem Bahnhof gibt es noch (oder wieder) einen Wasserkran. Der wird gebraucht für den Betrieb mit Dampflokomotiven. Vermutlich werden auf dieser Strecke von Karlsruhe nach Freudenstadt noch Nostalgiefahrten gemacht. Es ist ja auch eine herrliche Landschaft, durch die diese Strecke führt.

In Baiersbronn steht ein Wasserkran. Das gibt es nicht mehr allzu häufig.

Am Bahnhof überquert man die Gleise und geht auf dem Weg in Richtung Freudenstadt. Ein Blick nach rechts ober zeigt, dass hier Baiersbronn ist.

Weithin sichtbar – Baiersbronn

Nachdem man das Industriegebiet hinter sich gelassen hat, findet man rechts die „Kellerassel“.

Die „Kellerassel“ findet am rechts am Weg.

Jetzt führt der Weg steil bergan. Aber es ist nicht weit, da ist die Steigung überwunden. Auf dem Weg kann man angenehm gehen. Linker Hand sieht man die Straße und die Eisenbahnstrecke nach Freudenstadt.

Linker Hand sieht man die Eisenbahnlinie.

Kleine Brunnen, wie hier der „Felsbrunnen“, sind am Wegrand zu sehen.

Kleine Brunnen sind am Wegrand zu sehen.

Brunnen

Es dauert gar nicht lange, da ist man an der Michaelskirche. Im Sommer kann man sich die Kirche von innen anschauen. Jetzt, in der kalten Jahreszeit, ist die Kirche geschlossen und nur zu Gottesdiensten geöffnet. Schade!

Die Michaelskirche ist in der kalten Jahreszeit geschlossen. Schade!

Am Hang unterhalb der Kirche entdeckten wir für diese Jahreszeit etwas ungewöhnliches, hier gab es Pilze. Wir mögen die Fliegenpilze, auch wenn sie giftig sind. Trotzdem gehören sind sie schön anzusehen.

Fliegenpilze an der Michaelskirche

Unterhalb der Kirche ist dieser kleine Weiher.

Ein kleiner Teich bei der Michaelskirche.

Und dann kommt etwas sehenswertes. Hier muss einer wohnen, der Spaß am Spaß hat. Vor der Garage steht ein Parkautomat. Eine Parkuhr hat er am Haus angebracht. Beides nicht für Cent und Euro, sondern für Mark und Pfennig. Ein Busfahrplan ist hier auch zu sehen.
Auf der Tafel ist unten folgendes zu lesen:
„Sehr geehrte Fahrgäste

Aus betrieblichen Gründen verkehrt der nächste planmäßige Bus zum Nationalpark Nordschwarzwald erst ab dem 1. April 2059.“

In der Fischerhütte bekamen wir einen warmen Tee und ein Paar heiße Rindswürstchen.[/caption]

Wir war im Frühjahr hier und wurden gut verpflegt. Auch jetzt hatte die Hütte geöffnet. Das Angebot war nicht riesig. Wir bekamen aber ein paar warem Rindswürste und einen warmen Tee. Es gab zwar nur Kamillentee. Aber wenn man aus der Kälte kommt, tut auch ein Kamillentee Wunder.

In der Fischerhütte.

Von der Fischerhütte aus ist es nicht mehr weit bis ins Christophstal. Wer jetzt hungrig ist, kann im Bärenschlössle einkehren und sich für den kurzen Aufstieg zum Marktplatz von Freudenstadt stärken. 🙂

Bärenschlössle

Wir wollte aber erst nach oben krabbeln und uns dann etwas Gutes gönnen. Eine warme Suppe und ein warmer Tee in einem angenehmen Cafe in der Nähe des Marktes war genau richtig für uns.

Im Cafe

Anschließend stiegen wir in den Bus, der uns im Nu wieder bis nach Kniebis brachte.

Es war wieder eine schöne Winterwanderung, die wir uns gegönnt hatten.