Der dritte Tag unseres Kniebis-Aufenthaltes begann wieder mit Schneefall. Kniebis liegt mehr als 900 Meter hoch und da ist dieses Wetter Ende November / Anfang Dezember nicht ungewöhnlich.
Neuschnee erinnert mich aber auch an die Kindheit. Uns Kinder interessierte kein Thermometer, Hauptsache, Schnee war da. Schnee war gut für „Schneemann bauen“, für „Schlitten fahren“ und „Schneeballschlachten“. Das war dann auch immer eine wunderbare Beschäftigung.

Mit diesen Gedanken an „früher“ war ich entschlossen, auch an diesem Schneetag eine kleine Runde zu gehen.
Zu Hause hatten wir nach Wanderstrecken gesucht und u.a. auch den „Schwabenweg“ gefunden. Näheres zu diesen Weg gibt es hier Schwabenweg.

Ein Blick aus dem Fenster zeigte Schnee überall und Schneetreiben dazu.:

Schnee in Kniebis

Von der Pension aus bergan sah die Straße so aus:

Der „Alte Weg“ in Kniebis ist verschneit.

In diese Richtung musste ich auch gehen, um in die Strecke „Schwabenweg“ einzusteigen.
Bald war ich im tief verschneiten Wald.

Auf den Waldwegen liegt der Schnee mehr als knöchelhoch.

An diesem Tag war vor mir noch niemand diesen Weg gelaufen. Mir machte es Spaß, im knöchelhohen Schnee zu gehen. Bals kam ich an einer Beschneiungsanlage vorbei. In der Nähe ist eine Skisportzentrum. Für den Fall, dass einmal hier Schnee fehlen wird, hat man diese Anlage eingerichtet. Der kleine Brunnen steht unmittelbar an dem Teich, aus dem das Wasser für den Kunstschnee entnommen wir.

Von hier aus ging es auf schmalen Pfaden durch den Wald. Die tief hängenden schneebedeckten Zweige verlangetn manchmal eine gebückte Haltung, um ohne Schnee im Kragen duch den Wald zu kommen. Als ich dann wieder auf einen Waldweg kam, entdeckte ich eine kleine neue Attraktion von Kniebis, den „Ellbachsseblick“. Das ist ein etwas größerer Balkon, der am Hang gebaut wurde, umd den Besuchern einen schönen Blick auf den Ellbachsee, der unten im Tal liegt, werfen zu könen. Von hier aus ist auch die Hornisgrinde zu sehen. Das war aber an dem Tag, an dem icham „Ellbachseeblick“ stand, nicht möglich.

Vom Ellbachseeblick führte der Weg auf den verschneiten Waldwegen weiter fast parallel zur B 28 verlaufend. Kurz vor der Alexanderschanze überquert man die B 28 und geht wiederum auf Waldwegen in Richtung Kniebishütte, an der auch das Westwegportal steht.

Wegweiser zum Westwegportal

Schnee, Schnee, Schnee …

Vor einer Straße, die man überqueren muss, wird der Wanderer mit diesem Schild auf die Gefahren des Straßenverkehrs aufmerksam gemacht. 🙂

„Vorsicht Straße!“

Bald sieht man schon das Westwegportal. Auf diesem Wanderweg findet man in jedem Etappenort ein solches Portal. Hier kann man sich orientieren, welche Wegstrecke bisher zurück gelegt wurde und findet auch Interessantes zum jeweiligen Etappenort.

Das Westwegportal an der Kniebishütte

Unmittelbar beim Westwegportal steht die „Kniebishütte“, in der man gut Essen kann.

Vor der Kniebishütte ist noch ein Verkaufsstand. Hier bekommt man Obst, Schwarzwälder Schinken u.a. Dinge aus der Region angeboten.

Hier wird Regionales angeboten: Obst, Hochpozentiges und „Schwarzwälder Schinken“.

Ich geh noch einige hundert Meter an der B 28 entlang, um dann wieder durch den verschneiten Wald zu meiner Pension zu kommen.

Es war eine wunderbare Winterwanderung, auch wenn es stark geschneit hatte und der Nebel oft den Blick auf schöne Aussichten verwehrte.