Der Tag vor Heiligabend war ja fast ein Sommertag. Die Sonne schien prächtig, es war ein Bombenwetter, wie zum Wandern gemacht.
Den Weg, so wie er in der Überschrift steht, wollte ich schon immer mal gehen. Den Track habe ich mir in meinem Garmin zusammen gebastelt.
Als Startpunkt wählte ich den Parkplatz am Friedhof in Erbach. Das hat den Vorteil, dass man nicht zuerst durch die ganze Stadt latschen muss, man ist gleich da, wo es wirklich losgeht.

Erbach, Parkplatz am Friedhof

Wir gehen etwa 50 Meter in Richtung Kirche und biegen dann scharf links ab. Der Feldweg führt uns bis an die Verbindungsstraße Erbach – Bach. Jetzt geht man etwa 50 Meter an der Straße, überquert diese und marschiert einen Feldweg in Richtung Erlenbach und Verbindungsweg Erbach – Bach.

Auf dem Weg nach Bach

Ein Blick zurück zeigt uns noch einmal die Erbacher Kirche und daneben das Schloss mit der Theaterei.

Kirche und Schloß von Erbach

Da, wo in der Bildmitte der LKW zu sehen ist, führt die Straße nach Bach. Die ersten Häuser des Ortes sind auch schon zu sehen.

Bald ist Bach erreicht

Am Ortseingang von der kleinen Gemeinde Bach wurde vor einigen Jahren in die Verkehrsführung ein Kreisel eingebaut. Notwendig war das Bauwerk nicht, aber vielleicht war Geld vorhanden, das damals noch verbaut werden musste.

Kreisel am Ortseingang von Bach

Nach wenigen hundert Metern haben wir die Ortsmitte erreicht, die Kirche ist nun zu sehen.

Kirche in Bach

Wir gehen auf einem Teerweg neben der Verbindungsstrasse Bach – Ringingen weiter. (Unter Harley-Davidson-Fans ist Ringingen ein Begriff. Hier trafen sich in regelmäßigen Abständen diese Biker. Der Schirmherr dieser Veranstaltungen war immer der Schauspieler Wolfgang Fiereck.)

Eine Birke am Ortsausgang von Bach

Mein Weg führt aber nicht über Ringingen, ich biege vorher links ab und wandere auf den Wald zu. Die Wege werden jetzt etwas matschig, sie sind aber trotzdem schön zu gehen.

In dieser Jahreszeit haben die Forstarbeiter immer viel zu tun. Die Waldwege sind dann in der Nähe der Forstarbeiten immer sehr aufgewühlt, aber die Arbeit muss ja gemacht werden.

Der Wald auf dem Weg nach Oberdischingen

So insgeheim bewundere ich mein Garmin, das mich so sicher durch den mir unbekannten Wald nach Oberdischingen bringt. Dieser Ort ist den Pilgern, die auf dem Oberschwäbischen Jacobsweg gehen, sicherlich bekannt. Die Pilger, meistens von Ulm kommend, können hier im Cursillo-Haus St. Jakobus übernachten.

Kurz nach dem Verlassen des Waldes komme ich an diesem Forellenteich vorbei.

Forellenteiche

Von den Teichen aus ist es nicht mehr weit bis in die Ortsmitte. Ich wende mich von da aus auch gleich wieder nach links, um auf den Weg in Richtung Donaurieden / Erbach zu kommen. Dieser Weg verläuft parallel oberhalb der viel befahrenen Bundesstraße B 311. Von hier aus hat man einen schöne Blick auf die Gemeinde.

Oberdischingen, das ist der Ort im Vordergrund

Im Hintergrund kann man von hier aus bei guter Sicht die Alpen sehen.

Von Oberdischingen weiter nach Donaurieden und Erbach wandere ich auf dem Oberschwäbischen Jacobsweg.

Der Weg von Oberdischingen nach Donaurieden.

Kapelle

Donaurieden begrüßt uns mit seiner Kirche.

Donaurieden, die Kirche steht oberhalb des Ortes am Jacobsweg

Ausgangs Donaurieden wird es nun schon dunkel. Auf den letzten Kilometern ist es schon Nacht geworden. Ich versuche trotzdem, die Erbacher Kirche bei diesem Licht zu fotografieren. Zugegeben, es ist schwierig, bei diesem „Licht“ ein Foto zu machen ohne zu wackeln, aber die Bildbearbeitung hat doch noch einen kleinen Eindruck der Abendstimmung ermöglicht.

Kirche in Erbach am Abend

Hier noch der GPS-Track:

Liebe Grüße an alle und einen guten Rutsch ins neue Jahr