Am vergangen Montag, es war der 24. Februar, schien die Sonne schon recht früh als ob schon Frühling wäre. Die vergangenen Tage präsentierten sich alle wie der Lenz. Da zog es mich wieder einmal hinaus. Zugegeben, erst nach dem Mittag los zugehen ist fast einen halben Tag verschenkt, aber das macht nichts.
Ich wollte wieder einmal die „Küssende Sau“ besuchen. Zu dem Felsenlabyrinth kommt man von Blaubeuren aus. Vom Blaubeurer Bahnhof geht man in Richtung Laichingen / Schelklingen.

Bahnhof Blaubeuren


Kurz vor dem Tunnel steigt man rechts eine Treppe hoch und kann die B 28 überqueren. Jetzt wird aus dem Gehweg ein Waldweg. Der Weg steigt stetig bergan. So konnte ich testen, ob ich die Steigungen, die mich im Schwarzwaldes erwarten, auch hoch komme.

Tunnel an der B 28


Ein Blick zurück zeigt das Rusenschloß. Dahin werde ich auch wieder einmal wandern.

Rusenschloss


Es klappte alles wunderbar. Schnell gewann ich an Höhe.

Der Wanderweg


Die ersten Felsen ragten rechter Hand steil in den Himmel. Bald war auch die „Küssende Sau“ erreicht. Der Wald am Hang war stark gelichtet. Das hat für den Wanderer den Vorteil, dass er freie Sicht auf den Blaubeurer Ortsteil Weiler hat. Der Felsen präsentierte sich prächtig. Wenn man diesen Punkt passiert hat, ist ein Blick zurück genauso schön, nur dass von dieser Seite aus die beiden „Knutschfelsen“ noch von Gestrüpp verdeckt sind.

Auf dem Berg angekommen war es bis zur Ruine Günzelburg nur noch ein „Katzensprung“.

Gleich bin ich bei der Günzelburg


Von der Günzelburg aus hat man eine schöne Aussicht in das Ach- und in das Blautal. Die Ach fließt in Richtung Schelklingen / Ehingen der Donau zu, die Blau nimmt den Weg über Ulm, um in die Donau zu kommen.

Blick in Richtung Blautal


Richtung Schelklingen


Auf der Günzelburg findet man eine Bank, die zum Rasten einlädt.

Der Weg bergab nach Weiler war trocken, aber sehr stark mit Laub belegt. Vorsicht war auf jeden Fall auf diesem Pfad geboten.


Schnell war ich in Weiler angekommen. Eingangs des Blaubeurer Ortsteils sieht man die Kirchturmspitze.

Der Kirchturm von Weiler


Ich überquerte die Ach und stieg auf der Gegenseite wieder hoch. Von hier aus gelang es mir, die Günzelburg noch einmal zu fotografieren. Es ist für mich beeindruckend den Felsen, auf dem ich noch vor kurzer Zeit stand, von er Ferne zu sehen.

Die Günzelburg, gesehen von der gegenüberliegenden Seite des Tal.


Der Weg zum Parkplatz am Bahnhof war nun schnell zurück gelegt.

Dieser Herr „thront“ auf dem Parkplatz des Blaubeurer Einkaufzentrums.


Hier fotografierte ich diesen Herrn, einmal von vorn, einmal von hinten. Er „residiert“ auf einer Säule und schaut auf den Parkplatz.
Es war ein schöner Wandernachmittag.

Hier noch der GPS-Track

6 Kommentare

  1. Lieber Frieder,
    nun warst du schon wieder bei den „Knutschefelsen“, und ich war immer noch nicht da oben, nachdem wir beide das nicht mehr geschafft hatten nach dem Blautopf. Das sollte ich bald nachholen. Ja, Montag war ein herrlich sonniger Tag, du hast ihn prima genutzt. Das lohnt sich auch für einen Nachmittag.
    Wir waren am Samstag bei Hayingen unterwegs, sind durchs Galstal bis zum Schloss Ehrenfels und über den Lämmerfelsen gewandert. Was wir an meinem Geburtstag nicht gefunden hatten! War schön, wir hatten wie du herrliches Sonnenwetter. Der Bericht ist in Arbeit. 😀
    Viele liebe Grüße an euch alle
    von Katrin

    • Hallo Katrin, der Knutschefelsen hat es mir angetan. Es ist aber auch schön, dort zu wandern. Jetzt, nachdem viele Bäume am Hang weichen mussten, hat man einen wunderbaren Ausblick ins Tal.
      Wenn ihr mal die „Küssende Sau“ in Angriff nehmt, sagt mir bitte bescheid. Ich geh dann auch noch mal gern mit.
      Deine „Geburtstagwanderung“ muss ich unbedingt auch einmal gehen, schon der Erinnerungen an den vergangenen April wegen. 🙂
      Viele liebe Grüße
      von Frieder

  2. Hallo lieber Frieder,

    eine abwechslungsreiche Runde hast du hier gedreht.
    Schöne Fotos von einer beeindruckenden Landschaft.

    Ich hoffe doch, dass ich mal Gelegenheit haben werde dort wandern zu gehen.
    Einen lieben Gruß an dich
    Elke

    • Hallo liebe Elke, danke für deinen Beitrag. 🙂
      Es wird sicherlich klappen, dass du mal auf die Schwäbische Alb kommst. Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn wir hier eine Runde zusammen gehen könnten.
      Viele liebe Grüße
      von Frieder

  3. Hallo Frieder,
    an die küssende Sau kann ich mich auch noch gut erinnern als ich mal den Blautopf besuchte – das ist eine wunderschöne Gegend und ich hatte damals so viel Glück den Blautopf in seiner extremen türkisenen Farbe zu erleben.
    Wunderschön – nur schade daß meine HP Seite und der Bericht dazu jetzt futsch sind – aber die Bilder habe ich zum Glück noch 🙂
    So muss ich wohl im Frühjahr jetzt doch nochmal dorthin fahren und einen neuen Bericht schreiben :-))))
    Liebe Grüße
    Angelika

    • Hallo liebe Angelika, stimmt, die Blaubeurer Alb hat es für sich. Mitten in Blaubeuren steht ein Felsen, das „Klötzle Blei“. Da üben, wenn es nur geht, die Kletterer. Und der Blautopf mit seiner „Schönen Lau“ ist ja sowieso eine Attraktion.
      Schade, dass dein Bericht von der alten HP futsch ist. 😥
      Viele liebe Grüße
      von Frieder

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