DIe Martinskirche in Münsingen ist vom Freibad aus gut zu sehen.

Na, da muss ich ja gleich zu Beginn meines Berichtes Auskunft geben, warum ich die Überschrift so gewählt habe.
Im März diesen Jahres sind Katrin und Thomas auf der Schwäbischen Alb eine Runde bei Seeburg gelaufen. Seeburg ist ein kleiner Ortsteil von Bad Urach, liegt aber viel näher an Münsingen. Ich selbst habe sieben Jahre in Münsingen gewohnt und hatte weitere sieben Jahre in dieser liebenswerten Kleinstadt gearbeitet. Von da her kannte ich einiges von Münsingen und Umgebung und wollte die Runde, die Katrin und Thomas im März gegangen sind, auch wandern.

Am Dienstag (22. Mai) bin ich am Nachmittag nach Seeburg gefahren und parkte ebenso wie meine „Vorgänger“ im Trailfinger Weg. Der Wanderweg führt über die B 465, die Straße von Münsingen nach Bad Urach.

Seeburg – Beginn der Wanderung

Vielleicht hundert Meter nach dem Überqueren der B 465 geht der Wanderweg auf einem immmer steiler werdenden Pfad bergan. Inzwischen sind die Bäume so stark belaubt, so dass ein Blick von hier aus auf die Gaststätte „Schlößle“ nicht mehr möglich ist. Schade, ich wollte von hier aus doch auch ein Bild von dem etwas „verspielten Bau“ machen. Ich muss eben im kommenden Frühjahr noch einmal diese Tour gehen, wenigstens den Anfang der Tour. 🙂

Wenn man den steilen Aufstieg in Richtung Rietheim (ein Ortsteil von Münsingen) geschafft hat, hat man auch gleich den größten Anstieg der Wanderung überwunden.

Der erste und auch letzte Anstieg ist geschafft

Bald ist die Kirche erreicht. Unterwegs dahin plätschert rechter Hand dieser kleine Brunnen.

Rietheim

Danach gehen wir auf einer beschaulichen Straße. Auf der einen Seite dieser Straße stehen die Häuser, auf der gegenüberliegenden Seite laden einige Bänke ein, am Feierabend hier auszuruhen.

Eine etwas nostaglische Bank an der Strasse in Rietheim

Dieses „Karnickelhotel“ hat auch an der Hangkante seinen Platz gefunden. Die Tiere fühlen sich wohl in ihrer „Villa“. Die Besitzerin versicherte mir, dass die Kaninchen eines natürlichen Todes sterben, keinesfalls werden sie geschlachtet. Ach wie schön haben es diese Kaninchen. 🙂

Das „Kaninchenhotel“ bietet seinen Bewohnern einigen Komfort.

Der Weg führt nun über Wiesen in Richtung B 465. Eine Joggerin ist unterwegs.

Eine Joggerin ist unterwegs

Wir können schon auf den Verkehr auf der B 465 blicken.

Ein Blick auf die B 465.

Jetzt sind wir auch schon am „Rietheimer Skilift“ angekommen

und überqueren bald die Bundesstraße über diese kleine Fußgängerbrücke.

Eine Fußgängerbrücke über die B 465

Auf dem Weg zum Ortsrand von Münsingen fielen mir diese schönen Blumen auf.

Wir sind nun in Münsingen am „Galgenberg“ und können auf das Zentrum der Stadt sehen. Von der Mitte des Bildes grüßt die Martinskirche.

Münsingen auf der Schwäbischen Alb

Erstaunlich ist, wie die Stadt den Abzug der Bundeswehr verkraftet hat.
Am 31. März 2004 verließen die letzten Soldaten die „Herzog-Albrecht-Kaserne“. Gut ein Jahr später wird auch der Truppenübungsplatz geschlossen.
Das Kasernengelände geht an die Stadt Münsingen. Die läßt alle Gebäude abreißen und schafft Platz für die Parksiedlung. In der Parksiedlung haben sich viele Münsinger Einwohner ein eigenes Häuschen gebaut.
Auf dem mehr als 100 Jahre als Truppenübungsplatz genutzte Areal sind noch immer Munitionsreste zu finden. Die Tatsache, dass viele Teile des Übungsplatzes nicht betreten werden konnten, war Voraussetzung, dass hier ein Biosphärengebiet entstehen konnte.
Münsingen ist eine Reise wert.

Ich selbst verlies bei meiner Wanderung Münsingen indem ich den Weg am Münsinger Freibad vorbei nahm.

Münsingen Freibad

Kurz bevor ich in die Trailfinger Schlucht abtauchte, konnte ich noch einen Blick auf den Münsinger Stadtteil Trailfingen werfen.

Der Münsinger Stadtteil Trailfingen ist zu sehen.

Jetzt geht es in die Trailfinger Schlucht. Der erste Teil des Weges in diesem Abschnitt der Tour sah ungefähr so aus:

DEr erste Teil des Wegs in der Trailfinger Schlucht sah so aus.

Der Weg wurde aber besser, will heißen, es gab keine Schlammpassagen mehr.

Bald erreichte ich den Ermsursprung.

An diesem Wanderweg findet man immer eine Möglichkeit zu rasten. Einige Bänke sind mir hier aufgefallen:

Sind die Bänke nicht schön? Mir gefallen sie alle. Die in der Mitte „durchgesessene“ Bank steht nahe Seeburg, kurz vor Ende der schön zu gehenden Rund.
Mir ist die Runde gut bekommen. Wenn man den ersten Anstieg nach Rietheim geschafft ha, kann man den Rest der Tour so richtig geniessen.

2 Kommentare

  1. Lieber Frieder,
    ich hatte schon vor ein paar Tagen gelesen, dass du diese Runde auch gelaufen bist, bin aber vor lauter Malern und Renovieren nicht zu Schreiben gekommen. Wie verändert es jetzt überall ausschaut, alles dicht grün, es blüht überall, und das Freibad sieht nicht mehr ganz so verlassen aus. Bald werden wir auch wieder zum Wandern kommen! Inzwischen genieße ich die Wanderberichte anderer Blogs.
    Ich schicke dir und euch ganz viele liebe Grüße aus der Malerwerkstatt und wünsche euch ein schönes Wochenende 😀
    Katrin

    • Liebe Katrin,
      ich weiß, dass das Renovieren viel Arbeit ist, viel Arbeit, die kaum Zeit lässt, sich selbst zu regenerieren. In diese Arbeit mischt sich aber auch viel Vorfreude auf das Kommende ein.
      Das Wandern könnt ihr immer noch nachholen, das läuft nicht davon.
      Man müsste die Runde viermal im Jahr gehen, im Frühling, im Sommer, im Herbst und im Winter. Ich glaube, es wären vier verschiedene schöne Touren.
      Ich wünsche euch, dass ihr die Früchte der vielen Arbeit bald geniessen könnt.

      Viele liebe Grüße an euch Beide
      von Frieder

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