Die Kernberge in Jena sind weithin sichtbar.

Jährlich zweimal sind wir in Jena, einmal im April, einmal Anfang November.

Rund um Jena findet man schöne Wanderwege. Ich denke dabei z.B. an die Saalehorizontale. Auf diesem schönen Weg rund um die Saalestadt bin auch schon gewandert und habe in diesem Blog darüber geschrieben.
Von Jena-Winzerla aus gibt es einen tollen Rundweg auf den Cospoth. Von da aus kann man über Ammerbach zurück nach Winzerla gehen.

Auch diesen Weg auf den Cospoth bin ich schon einmal im November 2012 gelaufen.

Im November diesen Jahres waren wir wieder in Jena. Die Streckenlänge der „Cospoth-Runde“, etwas mehr als zehn Kilometer, erschien mir für eine Nachmittagsrunde im November gerade richtig.

Zunächst machte ich mich von der „Ringwiese“ aus auf den Weg zur Straßenbahn-Endhaltestelle „Winzerla“. Da beginnt die Strecke, die ich mir von GPSies heruntergeladen hatte.

Auf dem Weg nach Winzerla.

Straßenbahnhaltestelle Winzerla

An der Kirche von Winzerla vorbei gelangte ich recht schnell in den Wald.

Kirche in Winzerla


Trotz des sonnigen Wetters traf ich auf meiner Runde keine Menschenseele. Mir war’s recht, denn ich mag unterwegs das Alleinsein. Das welke Laub raschelte unter meinen Füssen. Mitunter war der Weg gar nicht mehr zu erkennen. Ich wußte doch, dass wir schon lange Herbst haben und dass in dieser Jahreszeit die Blätter von den Bäumen fallen. Außerdem mag ich das bunte Laub, er ist als ob wir „Bob Ross“ beim Malen seiner Bilder zusehen können.

Eine Treppe, die ich unterm Laub nur schwer erkennen konnte, brachte mich zur Kleingartenanlage „Am Trießnitzacker“.

Treppe zur Kleingartensparte

Kleingartensparte

Jetzt konnte ich wieder einen bequemen Waldweg benutzen. Oberhalb der Gartenananlage weist dieses Schild darauf hin, dass wir uns hier im Naturschutzgebiet „Leutratal Cospoth“ befinden.

Naturschutzgebiet Leutratal Cospoth

Gleich musste ich zum „Steinbruch Mönchsberg“ kommen. Am Fusse des Steinbruch sind inzwischen Bäume gewachsen.
Von hier aus hat man einen schönen Ausblick auf die A4 und die Anschlußstelle „Jena Göschwitz“.

Blick auf die A 4

Im Bildvordergrund ist die Hangkante zu sehen. Das Gelände fällt sehr steil ab. Ein kleiner Fehltritt hätte hier fatale Folgen. Es gibt kein Geländer oder sonst eine Sicherung. Wer hier entlang geht, muss Vorsicht walten lassen.

An der Hangkante

Man kann auch sehr gut den „Lobdeburg-Tunnel“ erkennen. Der Tunnel wurde zwischen den Autobahnanschlußstellen „Jena Göschwitz“ und „Jena Lobeda“ bei den Arbeiten an der A4 im Zuge des sechstreifigen Ausbaus der Autobahn als „Lärmschutzeinhausung“ gebaut wurde. Er ist etwa 600 Meter lang.

Lobdeburgtunnel

Der Jagdbergtunnel, der zwischen Magdala und Jena-Göschwitz gebaut wurde und der unterhalb des Steinbruches beginnt, ist von hier oben nicht zu sehen.

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Linkerhand vor dem Fels geht es über einen kleinen Pfad nach oben. Jetzt steht man auf einer Wiese und kann bereits den Sendemast auf dem Cospoth sehen. Hier oben erinnert mich die Landschaft an die Schwäbische Alb, vermutlich auch wegen der Schafe, die hier weiden.

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Von hier oben erkennt man auch sehr gut Jenas Mitte mit der „Keksrolle“, wie das Unihochhaus von den Jenensern auch genannt wird.

Jena

Am „Vorwerk Cospoth“ vorbei tauche ich nun wieder in den Wald ein.

Vorwerk Cospoth

Die Wegweiser ermöglichen eine gute Orientierung.

Wegweiser

Auf den Waldweg komme ich rasch vorwärts. Nach etwa einem Kilometer verlasse ich den Weg. Auf dem heruntergefallenen Laub ist es schwierig die Richtung nicht zu verlieren. Unten ist aber schon die Nennsdorfer Straße zu sehen.

Nennsdorfer Straße

Bis zum „Ammerbachblick“ ist es nicht mehr weit. Auf dem schmalen Pfad durch den Wald kann man gut gehen.

Ein schmaler Pfad durch den Wald bei Ammerbach

Als ich am „Ammerbachblick stehe, weiß ich, dass bald der steile Abstieg am „Alten Steinbruch“ beginnt.

Ammerbach

Am „Alten Steinbruch“ muss man sehr gut auf den Weg achten, denn auf dem Laub und bei der Nässe kann man leicht ausrutschen. Ich komme gut hinunter.

Kirche in Ammerbach

Die Ammerbacher Kirche lasse ich links liegen. Ich gehe oberhalb des Dorfes auf einem Feldweg in Richtung Winzerla. Schon bald kann man das Columbnus-Center und die „Ernst-Abbe“-Siedlung. Ich verlasse den Feldweg, überquere die Schrödinger Straße und beende meine Wanderung am Columbus-Center.

Columbus-Center