Ein Schwarzer Schwan auf dem Teich im Kurpark Bad Liebenzell

Von Pforzheim nach Bad Liebenzell

Im Schwarzwald gibt es drei große von Nord nach Süd verlaufende Fernwanderwege. Alle drei beginnen in Pforzheim am „Kupferhammer“.
Den Westweg bin ich zweimal komplett gelaufen. (2008 und 2013) Er beginnt in Pforzheim, führt über die Hornisgrinde, den Feldberg und den Belchen nach Basel und endet da am Badener Bahnhof.
Der Mittelweg führt über Freudenstadt, St. Georgen, Neustadt nach Waldshut. Diesen Weg bin ich 2014 gelaufen. Mir fehlt also noch der Ostweg, der vom Kupferhammer über Freudenstadt und Villingen nach Schaffhausen führt.
Ich konnte in diesem Jahr den Ostweg nicht komplett gehen, mir fehlte einfach die Zeit. Aber mir krippelte es in den Beinen, ich musste einfach wieder mal ein paar Kilometer im Schwarzwald gehen.
Ich plante meine Wanderung auf dem Ostweg bis nach Zwieselberg, einem Ortsteil von Freudenstadt.
Von Ulm fuhr ich mit dem Zug über Stuttgart (umsteigen) bis nach Pforzheim.
In Stuttgart muss man als Bahnreisender aufpassen. Weder bei der Fahrt nach Pforzheim noch bei der Fahrt zurück nach Ulm haben die am Fahrkartenautomat ausgedruckten Abfahrgleise der Anschlusszüge gestimmt.

Ich kam aber in Pforzheim pünktlich an. Das war für mich wichtig.

Bismarck im Stadtgarten Pforzheims, das gibt Zuversicht für die folgenden Tage

Der Herr Bismarck begegnete mir schon im Stadtgarten Pforzheims. Vielleicht erteilt er den Wanderern, die den Kupferhammer per pedes erreichen wollen, seinen Segen. Als Soldat jedefalls musste er Erfahrung haben, wie es ist, wenn man zu Fuss durch die Lande streift.

Den Fussweg (etwa drei Kilometer) vom Bahnhof zum Kupferhammer hatte ich gefunden. Ich hätte mir aber eine bessere Ausschilderung gewünscht.

Pforzheim – Kupferhammer


Hier beginnen der West-, der Mittel- und der Ostweg. Alle drei verlaufen von Nord nach Süd durch den Schwarzwald

Bei Sonnenschein und frisch gelaunt ging es also los. Der Weg nach Bad Liebenzell führt aber anfangs nicht an der Nagold entlang, sondern an der Würm.
Das Schild zur Begrüßung der in Würm (einer kleinen Ortschaft an der Würm) ankommenden Wanderer hat mir besonders gut gefallen.

Würmer gibtś mehr, als Pforzheimer

Kurz nach dem Dörfchen Würm wird die Würm und die parallel verlaufende Straße überquert, um danach zur Burg Liebeneck anzustiegen.

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Von Liebeneck aus geht der Wanderweg wieder berab um die Würm erneut zu überqueren. Auf der andern Flußseite führt uns der Weg hinauf nach Hamberg.

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In Hamberg war ich verblüfft, dass an der Straße ein leere Kiste Bier von der Brauerei Rapp aus Kutzenhausen bei Augsburg darauf wartete, gegen eine volle Kiste ausgetauscht zu werden.
Soviel ich weiß, vertreibt diese Brauerei ihr Bier nur im Direktvertrieb. Wer einmal früh um sechs zwischen Augsburg und Ulm unterwegs ist, wird die vielen LKW’s dieser Brauerei auf der Autobahn A8 bemerken. Ich kann mir kaum vorstellen, dass der „Rapp“ bis in den Schwarzwald fährt, um sein Bier zu verkaufen.
Weiter geht es nach Steinegg.

Steinegg


Der Wanderweg ist ja nicht immer der kürzeste. Deshalb war mein Weg von Steinegg nach Neuhausen etwas länger als auf diesem Straßenschild zu sehen ist.

Wegweiser Hamberg, Steinegg

Aber bei dem Wetter, das mir vergönnt war, ist das Wandern eine Lust. Ein Kilometer mehr oder weniger, darüber macht man kein Aufhebens.

Neuhausen


Von Neuhausen kommt man in das romantische und mitunter auch etwas wilde Monbachtal.

Am Anfang des Monbachtals


Am Ende des Tal wurde es dann abenteuerlich. Der Weg über den Bach führte über Steine, die aber zum Teil auch unter Wasser lagen.

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Kurz vor Bad Liebezell sah ich diese Katze


Auf dem Weg nach Bad Liebezell, nun schon im Nagoldtal, konnte ich auch noch diese Katze fotografieren. Mein Bolek hätte seine Freude an ihr gehabt.

Jetzt bin ich schon im Nagoldtal. Auf der anderen Seite des Flusse ist die Eisenbahn. Züge kommen von Pforzheim und fahren über Bad Liebezell nach Calw und umgekehrt.
Das Ziel meiner heutigen Etappe habe ich fast vor den Augen. Das hier gehört schon zum Kurort.

Bad Liebenzell

Als ich dann auf mein „Garmin“ guckte, war ich doch erstaunt; 30 Kilometer bin ich auf dem ersten Tagesabschnitt gelaufen. Ich bin ja schon vom Bahnhof in Pforzheim bis zum Kupferhammer zu Fuß gegangen (etwa drei Kilometer und der Track aus dem Internet war auch nicht immer mit der Ausschilderung des SWV identisch.

Ich suchte zunächst meine Unterkunft auf. Das Gästehaus Katzenmaier liegt an der Hauptstraße im Zentrum des Kurortes. Schnell hatte ich mein Zimmer bezogen.

Mein Zimmer im Gästehaus Katzenmaier


Jetzt hatte ich noch Zeit, mich in Bad Liebenzell umzusehen. Es gibt recht viele Bäcker, die auch nachmittags 17.00 Uhr noch Kaffee und Butterbrötchen (oder Kuchen) anbieten. Der Bahnhof ist nicht weit von meiner Unterkunft, der Kurpark mit dem Pavillon ist auch sozusagen gleich nebenan.

Pavillon im Kurpark

Nach meiner „Bad Liebezell-Runde“ suchte ich wieder meine Unterkunft auf und schau noch mal in den Fernseher. Bei dem relativ kleinen Gerät ist das kein großer Genuss. Ich lege mich ins Bett und bin auch bald eingeschlafen.

Von Bad Liebezell nach Liebelsberg

Nach einem guten Frühstück in der Pension macht ich mich wieder auf die Socken. Liebelsberg, ein Ortsteil von Neubullach, war mein Ziel. Dazwischen wollte ich noch bei Irene und Emil vorbeischauen. Die Beiden kenne ich aus unserem Forum. Eine kleine Abweichung von der Strecke führt mich zu ihnen.

Beim Aufbruch in Bad Liebenzell war es noch etwas kühl im Schatten. Aber die Bewegung und die aufsteigende Sonne wärmten mich. Zunächst führte mich der Weg durch den Kurpark.

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Schade, dass ich in der Früh nicht durch den Apothekergarten gehen konnte. Da lag alles noch im Schatten und war zum Teil auch noch bereift. Diesen Garten müssen wir und mal anschauen, wenn wir wieder mal im Nordschwarzwald sind.

Bad Liebenzell – Apothekergarten

Schnell erreichte ich Hirsau, einen Ortsteil von Calw. Hier musste ich nun bald den Ostweg etwas an mein Vorhaben anpassen, um über Altburg nach Speßhardt zu kommen.

Hirsau -> ein Ortsteil von Calw – Wegweiser nach Altburg

Der Weg ging steil bergauf. Er war sehr steinig, Wurzeln erforderten meine Aufmerksamkeit und zum Teil war er auch zugewachsen. Offensichtlich sind auf diesem Steig wenig Wanderer unterwegs.
Aber es war für mich der kürzeste Weg.

Über Altburg, Oberrieth kam ich schnell nach Speßhardt.

Linkes Bild – Oberrieth
Rechtes Bild – Straße nach Speßhardt

Es war schön bei Irene und Emil. Wir haben uns einige Zeit nicht gesehen, ich glaube, es ist drei Jahre her. Umso größer war jetzt die Freude.

Besuch in Speßhardt

Ich weiß auch nicht, wie ich es geschafft habe, aber ich war nahezu pünktlich 12 Uhr bei den Beiden eingetroffen. Irene hatte mich zum Mittagessen eingeladen und ich lies meine Gastgeber nicht warten. 🙂
Wir konnten miteinander schwatzen über dies und jenes. Schade, dass ich an diesem Tag nach dem Weg ins Tal nach Teinach noch einmal auf der anderen Seite wieder bergauf gehen musste. So war die Zeit bei Irene und Emil doch begrenzt. Danke noch mal, ihr Beiden.

An den Zavelsteiner Krokuswiesen vorbei (auf denen um diese Zeit keine Krokusse mehr wachsen) führte mich der Wanderweg nach Zavelstein und Teinach.

Oben – Krokuswiesen
Unten Zavelstein

Von Zavelstein nach Bad Teinach geht es steil bergab.
Vor einem Einfamilienhaus saßen zwei Frauen. Ich fragte beide nach dem Weg. Die ältere drehte sich nach mir um, die jüngere ging sofort ins Haus. Jetzt erklärte mir die ältere den Weg, die jüngere kam mit einem Prospekt wieder und brachte gleich einen älteren Mann mit. Nun erfuhr ich von allen dreien auf einmal, wie ich am besten nach Bad Teinach komme. Ich bedankte mich und bekam noch das Prospekt mitsamt einer Wegbeschreibung dazu. Ich ging in Richtung Burgruine und fand sofort den „Fünf-Minuten-Weg“ hinunter nach Teinach.

5-Minuten-Weg nach Teinach
Das Bild unten rechts ist schon Teinach

Jetzt war ich in Bad Teinach. Den Kurpark kannte ich bereits, ein Café auch, also hielt ich mich nicht lange auf und sucht den Weg nach oben. Es war wieder steil, aber nicht so wie von Hirsau nach Altburg. Ich hatte mir vorgenommen, mir Zeit zu nehmen. Als ich oben aus dem Wald kam, sah ich einen Wasserturm. Der musste zu Liebelsberg gehören. Am Waldrand waren Bänke aufgestellt. Ich nutzte das zu einer Rast, bevor ich meine Unterkunft aufsuchte. Herrlich, die Sonne geniessen zu können. Eine ältere Frau kam vorbei. Sie sucht Waldmeister und fand aber nichts. Sie meinte, dass die Waldarbeiter den Boden zu sehr bearbeitet hätten.

Eingangs zu Liebelsberg kam ich an diesem schönen Dorfteich vorbei.

Dorfteich in Liebelsberg

Liebelsberg ist ein kleines Dorf, ein Stadtteil von Neubulach. Der „Hirsch“ ist eine kleine, feine Gaststätte. Hier hatte ich eine Übernachtung gebucht. Das Zimmer war im 2. Stock. Von oben hatte ich einen schönen Ausblick auf den Ort. Abends konnte ich auch noch in der Gaststätte Rühreier mit Schinkenspeck essen. Hat gut geschmeckt.

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Am Abend konnte ich auf eine schöne Tour zurückblicken.

Von Liebelsberg nach Pfalzgrafenweiler

Am nächsten Tag so zwischen sechs und halb sieben Uhr bin ich aufgestanden. Das ist meine Zeit, egal ob wochentags oder am Wochenende. Das ist eine gute Zeit, munter zu werden.
Schnell kam ich aus den Federn. In der Dusche habe ich mich frisch gemacht. Danach habe ich den Rucksack gepackt. Dann hatte ich noch Zeit. Die Morgensonne war schon über den Horizont heraus gekrochen.
Zum Frühstück gab es, wie übrigens jeden Tag auf dem Ostweg, ein Frühstücksei.
Kurz nach acht Uhr war ich wieder auf der Piste. Das Gehen hat um diese frühe Zeit Spaß gemacht.

Oberhaugstett ist auch ein Ortsteil vonNeubulach


Nach dem Neubulacher Ortsteil Oberhaugstett führt der Weg durch den Wald. Der Schatten war mir willkommenen. Als ich aus dem Wald herautrete, sehe ich im Tal den kleinen Ort Berneck. Am Hang, noch recht weit über dem Ort, sehe ich eine Frau auf einer Bank sitzen. Ich grüße sie und spreche sie an. Sie hatte vor ein paar Monaten ihren Hund einschläfern lassen müssen. Sie war noch nicht darüber hinweg gekommen. Die Trauer kann ich ihr nachempfinden. Uns ging es ja mit dem Maxl ebenso.
In Berneck konnte man diese Burg mit ihrer Schildmauer wiklich nicht übersehen.

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Schnell war ich im Zentrum und musste auf der anderen Seite wieder den Berg hoch gehen. Dann verschwand der Weg wieder im Wald.
Nach wenigen Kilometern sah ich Altensteig vor mir liegen.

Kirche in Altensteig


Gibt’s den so etwas, dachte ich. Eine Kirche, die nur aus einem Kirchturm besteht? Natürlich gehört zum Turm auch eine Kirche. Aber die steht am Hang und der Turm ragt über den Hang hinaus.
Der weitere Weg führt über Treppen und gpflasterte kleine Straßen hinunter in die Altstadt.

Altensteig


Ich hatte nun noch etwa zehn Kilomter vor mir. Immer durch das Zinsbachtal ging es weiter, Pfalzgrafenweiler entgegen. Im Zinsbachtal lässt es sich schön gehen, wenn auch mitunter Hindernisse auf dem Wanderweg lagen. Aber die waren leicht zu überwinden.

Im Zinsbachtal – der Baumstamm war kein großes Hindernis


Diese Herren verabschiedeten mich ausgangs des Waldes nach Pfalzgrafenweiler.

Kurz vor Pfalzgrafenweiler begrüßen mich diese Figuren


In einem Supermarkt in Pfalzgrafenweiler kaufte ich mir zwei Flaschen Mineralwasser. Gegenüber war eine Dönerbude. Der Döner war gut, aber ich hatte mehr Durst als Hunger. Ich habe nicht alles essen können. Naja, besser man kennt seine Grenzen als Bauchweh. 🙂
Ich ging immer die Hauptstraße entlang. Kurz nach dem Gemeindezentrum kam ich an meiner Unterkunft an.

Die Pension im Pfalzgrafenweiler

Die Pensionswirtin, eine ältere Frau, zeigte mir mein Zimmer und gab mir die Schlüssel. Ich machte mich etwas frisch, zog meine Sandalen an und machte mich auf den Weg, den Ort ein bissel abzulaufen. Dieses „Auslaufen“ mache ich immer auf Mehrtagestouren. Mit anderen Schuhen an den Füßen noch einige Zeit zu gehen, das entspannt und ist eine guten Vorbereitung auf den nächsten Tag.

Interessant, in Pfalzgrafenweiler kann man auch noch den dörflichen Charakter des Ortes erkennen. Mitten in der Ortschaft, gleich gegenüber meiner Bleibe, konnte ich diesen Misthaufen ausmachen.

Den ländliche Charakter Pfalzgrafenweilers erkennt man auch an dem dampfenden Misthaufen


Auch nicht weit von meiner Unterkunft war die Kirche. Auf dem Weg dahin blieb ich an einer Eisdiele hängen. Entgegen meiner Gewohnheit kaufte ich mir zwei Kugeln Eis. Es war eine Erfrischung. Aber mehr Kugeln hätten es auch nicht sein dürfen.

Kirche in Pfalzgrafenweiler


Im Bett lies ich noch einmal den Tag an mir vorüber ziehen. Es waren dieses Mal wieder etwa 24 Kilometer, aber ich mußte gar nicht so viel bergan gehen. Das Zinsbachtal gefiel mir gut. Das könnte auch noch einmal ein Ziel für eine Wanderung sein, zumal doch Seefeld auch nicht weit vom Zinsbachtal entfernt ist.

Von Pfalzgrafenweiler nach Zwieselberg

Nach dem Frühstück in der Pension mache ich mich auf den Weg. Meine vierte und damit letzte Etappe auf dem Ostweg wartet auf mich.

Schnell lasse ich Pfalzgrafenweiler hinter mir. Ich überquere die B 28 und kann auf einem schönen Feldweg, später auf einem schönen Waldweg laufen.

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Gleich an der Biegung nach links hat der Schwarzwaldverein 1998 einen Gedenkstein anläßlich des 100-jährigen Bestehens der Ortsgruppe Pfalzgrafenweiler aufgestellt.

Gedenkstein zum 100-jährigen Bestehen der Ortsgruppe Pfalzgrafenweiler des SWV


Die Rinder im Stall beäugten den fremden Wandersmann.

Rinder beäugen den Wanderer

Der Weg verläuft jetzt bis Obermusbach im Wald. Mir gefällt es so. Es gibt nur wenig Steigungen, so dass man schnell voran kommt.
Diese Bank mit dem Herzl lädt zum Rasten ein. Ich habe hier meine Wanderjacke auf dem Rucksack verstaut, inzwischen wärmte die Sonne schon kräftig.

Ein schöner Rastplatz im Wald


Diese Forststraße war fast 1000 Meter lang und verlief gerade und immer mit moderater Steigung bergan.

Diese Forststraße war fast 1000 Meter lang und führte moderat bergauf

Durch Wald und über Wiesen, an einem Flugplatz vorbei kam ich zur „Finsteren Gasse“.

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Die „Finstere Gasse“ ist ein kurzer Pfad von einem Feldweg auf die Dorfstraße von Obermusbach.

Die „Finstere Gasse“ – ein kleiner Pfad zur Hauptstraße in Obermusbach


Freudenstadt kam immer näher. Das Schild gibt Auskunft. Noch fünf Kilometer.

Noch 5 km bis nach Freudenstadt


Morgen auf der Nachhausefahrt mit der Eisenbahn werde ich über diese „Streichholzbrücke“ fahren.

Eisenbahnbrücke bei Freudenstadt


In Freudenstadt ging ich zuerst auf den Stadtbahnhof. Hier konnte ich eine Fahrkarte für die Rückfahrt nach Ulm kaufen. Dann bummelte ich noch ein bissel durch die Stadt um dann noch die sechs Kilometer nach Zwieselberg zu gehen.

Freudenstadt, die heimliche Hauptstadt des Schwarzwaldes

Zwieselberg ist ein kleiner, etwas abgelegener Stadtteil von Freudenstadt. Hier ist es nachts noch wirklich ruhig. In der Pension „Gerlinde“ war ich schon öfters gut untergekommen.

Ein kleiner Brunnen an der Bushaltestelle.


Der Weg nach Zwieselberg ist gar nicht so schwierig. Am Ortsende von Freudenstadt (Richung Kniebis) geht man links den gut ausgeschilderten Wanderweg entlang. Bei schönem Wetter kann man sich noch mal im Waldcafé stärken. Man geht weiter und überquert zunächst die Schömberger Straße, steigt hinab ins Tal der „Kleinen Kinzig“, überquert diese und steigt auf der anderen Seite hinauf nach Zwieselberg.

Schömberger Straße

Hier überquert man die Schömberger Straße.

Die Brücke über die

Diese Brücke überquert die „Kleine Kinzig“

Der Weg nach Zwieselberg

Dieser steinige Weg bringt mich nach Zwieselberg.

Nach Hause

Die Tage im Schwarzwald vergingen wieder sehr schnell.
Am 23. April musste ich wieder nach Hause fahren. Kurz nach zwölf fuhr mein Zug. Das war Zeit genug, um von Zwieselberg wieder nach Freudenstadt zu gehen. Obwhl Regen angesagt war blieb es trocken.
Ich ging wieder den steinigen Weg hinunter, querte zuerst die „Kleine Kinzig“ und dann die Schömberger Straße. Dann kam eine Schutzhütte, an der viele Wegweiser angebracht sind und kurz danach das Waldcafé.

Das obere Bild zeigt die Schutzhütte …
das unter das Waldcafé

Bei einem Bäcker trank ich noch einen Kaffee. Langsam ging ich zum Hauptbahnhof. Der Zug stand schon da. Ich stieg ein und suchte mir einen Platz. Jetzt setzte auch der Regen ein.

Gleich wird der Zug abfahren in Richtung Stuttgart.

Die Wanderung war wieder sehr schön. Für mich ist es ein Genuß, solche Strecken zu gehen.

7 Kommentare

  1. Lieber Frieder,
    schön, jetzt deinen Bericht zu lesen, nachdem du ja schon ein wenig erzählt hattest. Ich habe ihn noch gestern abend gelesen. Das glaube ich dir, dass diese Tage wie im Flug vergangen sind. Da hast du wieder eine Menge erlebt in dieser schönen Natur, und ich habe gespürt, wie wohl du dich gefühlt hast und wie viel Spaß du hattest. Klasse, dass auch das Wetter dir buchstäblich bis zur letzten Stunde treu geblieben ist! Und auch mit den Übernachtungen hat alles super geklappt. So macht das Wandern Spaß. Ich bekomme gleich richtig Lust auf Waldwege, wenn ich deine Fotos sehe!
    Diese Woche fahre ich mit meiner Freundin nach Kirchzarten. Leider ist kein gutes Wetter angekündigt, aber wir werden es uns schön machen!
    Ganz viele liebe Grüße an euch 3
    von Katrin

    • Hallo liebe Katrin,
      dankeschön für deinen Kommentar.
      Stimmt, es war wieder mal sehr schön, im Schwarzwald zu wandern. Es wird schon klappen, dass ich auch noch den Rest des Ostweges gehen kann.
      Es ist kaum zu glauben, aber es war tatsächlich so, dass ich in den Zug eingestiegen bin und es fing an zu regnen.
      In der Nähe von Kirchzarten seid ihr doch im Winter gewesen. Da wird es für dich und deine Freundin auch dieses Mal schön werden. Auch mit dem Wetter bin ich zuversichtlich. Es wird schon passen.
      Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Freude für kommende Woche.

      Viele liebe Grüsse
      von FriederKaffeetrinkender Smilie

  2. Lieber Frieder,

    dein Bericht ist wieder sehr schön und die Bilder einfach super schön. Ich merke das du mit Freude gewandert bist. Du hast wieder einmal viel gesehen, viel erlebt und tolle Begegnungen. Die Natur hat doch die schönsten Bildmotive.
    Das das Wetter auch mitgespielt hat ist schön. Schade das ich die Natur nicht mehr so uneingeschränkt erleben kann. Aber mit deinen Geschichten läßt du mich gedanklich mit dir wander.

    Liebe Grüße

    Ute

    • Hallo liebe Ute,
      danke für deinen Kommentar.
      Ich freue mich, wenn ich dir auf diese Weise ein Stück Schwarzwald zeigen konnte.
      Du kennst einiges vom südlichen Schwarzwald. Jetzt hast du auch etwas von nordöstlichen Teil kennen gelernt.
      Wenn du gesundheitlich nicht so eingeschränkt wärst, du hättest selbst viel von der Natur angeschaut. Aber du nutzt das Internet und freust dich über viele Dinge, die du dir anschauen kannst.
      Lass dich mal feste drücken.

      Viele liebe Grüsse
      von FriederKaffeetrinkender Smilie

  3. Lieber Frieder,
    ich hatte erst heute mal richtig Zeit deine Wanderung im Schwarzwald zu verfolgen und mir die tollen Fotos genauer anzuschauen. Wenn man deinen Bericht liest, dann glaubt man dabei gewesen zu sein. Wieder sehr anschaulich geschrieben und bebildert. Es ist jedes mal ein Genuss für mich auf deiner Homepage zu stöbern und dabei meistens auch etwas Neues zu entdecken. Ich wünsche dir auf deinen noch anstehenden Fahrten und Wanderungen alles Gute und komme immer wieder heile nach Hause zurück.

  4. Ach lieber Frieder,
    ich wollte dich natürlich auch noch herzlich grüßen. Habs aber irgendwie verdaddelt.
    Manchmal stehe ich auf Kriegsfuß mit meinem Rechner 🙁

    Nichtsdestotrotz: Lasse es dir weiterhin gut gehen und sei recht lieb gegrüßt bis zum nächsten Mal
    Wutzi

    • Hallo liebe Wutzi,
      danke für deinen Besuch hier.
      Ich freue mich, wenn dir der Bericht von der Wanderung auf dem Ostweg gefällt.
      Ich wandere gerne im Schwarzwald, obwohl man auf der „Alb“ auch schön wandern kann, etwa im „Kleinen Lautertal“ ganz in der Nähe von uns.
      Ich möchte versuchen, wenigstens einmal im Monat eine Runde von zwanzig Kilometern oder mehr zu gehen. Dann steht auch wieder mehr hier im Blog.

      Viele liebe Grüsse
      von FriederKaffeetrinkender Smilie

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