Kurz nach Kniebis kommt man an dieser Hütte vorbei.

„Kniebis“ ist ein Stadtteil von Freudenstadt im Schwarzwald. Wer den Westweg gegangen ist, kennt auch den kleinen und sympathischen Ort Kniebis.
Ich war schon öfters in Kniebis. Zum ersten Mal habe ich 2008 hier übernachtet als ich auf dem Westewg von Pforzheim nach Basel gewandert bin.

Westweg

Dieses Jahr haben wir uns wieder entschlossen, ein paar Tage in diesem Freudenstädter Ortsteil zu verbringen. Marlies hatte Geburtstag und wir wollten aus diesem Grund ein paar Tage im Schwarzwald verbringen.

Auf der Karte gar nicht weit weg von Kniebis liegt der Freudenstädter Ortsteil „Zwieselberg“. Auch in Zwieselberg hatten wir schon ein paar Tage in einer Pension verbracht.

Wir, meine Marlies, unser Hund Bolek und ich sind Anfang Juli nach Kniebis gefahren.
In diesem Jahr wollten wir von Kniebis nach Zwieselberg wandern. Ich hatte eine Strecke herausgesucht, die war gut sieben Kilometer lang und fast so flach wie ein Tisch.

Karte Kniebis – Zwieselberg

Nach dem Überqueren der B28 verschwanden wir im Wald, den wir erst in Zwieselberg wieder verlassen haben.

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Die letzten 300 oder 400 Meter waren etwas aufgewühlt. Aber was soll’s. Land- und Forstwirtschaft müssen doch in den Wald fahren. Uns machte das keine Sorgenfalten auf der Stirn.

Der Weg wird auf dem letzten Metern morastig.

Wir hatten uns vorgenommen, in Zwieselberg Mittag zu essen. Das Hotel Hirsch ist jedoch die einzige gastronomische Einrichtung weit und breit. Wir wollten nun trotzdem in diesem Haus etwas essen. Entgegen des Versprechens auf der Website der Einrichtung war es nicht möglich, dass wir uneren Hund mit in die Gaststube nehmen konnten. Wir mussten und bei durchwachsenem Wetter mit dem „Biergarten“ begnügen.

Hotel „Hirsch“ in Zwieselberg

Natürlich muss ich hier auch noch etwas zum Essen sagen.
Marlies hatte sich ein Schnitzel bestellt. Das Fleisch war auf etwa 1 (einen) Millimeter breit geklopft. Dieser eine Milllimeter wurde mit Panade umhüllt. Beim Essen war dann verständlicherweise nichts mehr vom Fleisch zu spüren.
Ich hatte „Roster mit Pommes“ gewählt. Serviert wurde ein Essen bestehend aus drei halben gebratenen Bockwürsten mit „Pommes Frites“.

Ich kann diese Gaststätte nicht weiter empfehlen, im Gegenteil, ich empfehle, diese Wirtschaft zu meiden.

Für den Weg zurück nach Kniebis wählten wir eine andere Route, wir liefen auf dem Grenzweg.

Grenzstein auf dem Weg von Zwieselberg nach Kniebis

Der Grenzweg ist auf weiten Strecken ein Pfad. Er führt über Stock und Stein. Wurzeln liegen quer über den Weg, es kommen auch Abschnitte, die etwas morastig sind. Für mich war dieser Weg schön zu gehen. Hier ist man allein. Es laufen nicht viele Wanderer diesen Weg. Aber für meine Marlies war dieser Weg ein kleiner Horror. Das muss man verstehen, denn sie hat Probleme mit der Hüfte und ist auf diesem Geläuf arg gehandicapt.

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An einer Wegkreuzung fanden wir einen Platz zum Rasten.

Rastplatz auf dem Grenzweg

Nach etwa einem Kilometer kehrten wir auf den Weg zurück, auf den wir schon in Richtung Zwieselberg gelaufen sind.

Bei dieser Hütte kehrten wir zum Hinweg zurück

Insgesamt waren wir für den Weg nach Zwieselberg und zurück etwa fünf Stunden unterwegs.