Mit Bolek kann man hier gut wandern. Die neuen Bänke laden zum Rasten ein.

Anfang des Jahres 2000 kam ich zu einer Kur das erste Mal in den Südschwarzwald. In der „Privatklinik St. Georg“ in Höchenschwand wurde ich gut versorgt und betreut. Höchenschwand liegt über 1000 Meter hoch und nennt sich deshalb auch „Dorf am Himmel“.
14 Jahre später, ich hatte das Wandern für mich bereits entdeckt, kam ich wieder nach Höchenschwand. Der Mittelweg, er führt von Pforzheim nach Waldshut, verläuft durch Höchenschwand um danach nach Waldshut abzusteigen. Hier der Beitrag in diesem Blog: Einmal von Nord nach Süd durch den Schwarzwald 2014

Höchenschwand. Klink St. Georg 2014


Höchenschwand, Klinik St. Georg 2017

Die Erinnerung an Höchenschwand und das Erlebnis „Mittelweg“ haben mich bewegt, zusammen mit meiner Marlies wieder für ein paar Tage in den Südschwarzwald zu fahren. Nur ein paar Kilometer von Höchenschwand liegt das schöne „Rosendorf Nöggenschwiel“. Das Rosendorf stand auch im Mittelpunkt unseres Aufenthalts in Höchenschwand, genauer in Amrigschwand, einem Ortsteil Höchenschwands.

Amrigschwand 2014 – Pension Waidmanns-Heil

In Amrigschwand hatten wir die Unterkunft gebucht, in der ich schon 2014 übernachtet hatte, die Pension „Waidmanns-Heil“. Dieses Mal bezogen wir eine Ferienwohnung.

Waidmanns Heil 2014

Pension Waidmanns – Heil

Unsere Ferienwohnung ist in diesem Gebäude untergebracht. Die Wohnung hat einen kleinen Flur, eine große Wohnstube, ein großes Schlafzimmer und eine Wohnküche. Eine Etage tiefer, sozusagen im Untergeschoß, befinden sich Toilette und Dusche. Auch eine Sauna ist eingerichtet mitsamt Ruheraum.

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Nachdem wir uns eingerichtet hatten, war noch Zeit für einen Bummel ins Nachbardorf Strittberg. Von Weitem grüßt uns als erstes diese kleine Kapelle.

Kapelle Strittberg

Auch von innen präsentiert sich die Kapelle als ein Schmuckstück.

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Auf dem Weg zurück wird Bolek auf dieses Mäuschen am Wegrand aufmerksam. Beim Anblick des „großen“ Hundes erstarrt der kleine Nager. Wir können Bolek ablenken, aber die Maus bleibt wie verwurzelt stehen. Erst als wir ein paar Meter weg sind, setzt sie ihren Weg ins schützende Gras fort. Als ich zurück gehe, um das Tier zu fotografieren, verharrt es wieder. So dient mir das Mäuschen als Fotomodel und kann dann unversehrt im Gras verschwinden.

Ein kleines Mäuschen.

Die Sonne steht schon tief, als wir zu unserer Ferienwohnung kommen.

Die Sonne steht schon tief.

Am nächsten Tag haben wir uns vorgenommen, das Rosendorf Nöggenschwiel zu besuchen.
Zunächst geh ich aber ganz für, noch kurz vor Sonnenaufgang, mit Bolek Gassi.

Früh, die Sonne geht gerade auf, war ich mit Bolek unterwegs.

Bei unserer Rückkehr zum Frühstückstisch strahlt die Sonne schon prächtig, wie man am „Waidmanns-Heil“ sehen kann.

Die Pension bei Sonnenaufgang.

Wir gehen nicht direkt auf der Verbindungsstraße Amrigschwand – Nöggenschwiel, wir gehen auch nicht auf dem „Mittelweg“ (das wäre ein kleiner aber interessanter Umweg gewesen), wir gehen über Segalen, auch ein kleiner Ortsteil von Höchenschwand

Wir gehen zunächst in Richtung Segalen.

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Unterwegs treffen wir in dem kleinen Ortsteil von Höchenschwand die alte Heimat wieder. Kaum zu glauben, aber wir trafen einen Dresdener Landsmann.

Dieser Herr kam zu uns, als er uns hörte, er stammt nämlich aus Dresden.

Wir freuten uns gemeinsam über das Zusammentreffen. Schön, wenn man unverhofft im tiefen Baden die einem so vertraute Sprache hört.

Der weitere Weg von Segalen runter zur Forenbachsäge führte uns durch den herrlichen Wald. Linker Hand sah und hörte man in dem tief eingeschnittenen Tal den Forenbach plätschern.

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Weiter unten war etwas schwierig, den Weg zu gehen. Er war ganz frisch geschottert. Vor allem auf den mitunter recht steilen Wegabschnitten musste man deshalb höllisch aufpassen. Aber wir sind gut auf der Straße nach Nöggenschwiel angekommen und hatten bald die Forenbachsäge erreicht.

Forenbachsäge

An der Forenbachsäge trafen wir noch diese Beiden mit ihrem Hund.

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Bolek trinkt zwar gerne aus einem fließenden Bach, aber er nahm auch eine Schluck Wasser, den ihm die junge Frau angeboten hatte.

Jetzt wählten wir den „Mittelweg“, um nach Nöggenschwiel zu kommen. Die Steigung war eigentlich gar nicht zu merken. Im Schatten war es noch angenehm zu gehen. Unterwegs wurden wir noch auf diesen schönen Schmetterling aufmerksam.

Ein Schmetterling.

Bald sahen wir die ersten Häuser von Nöggenschwiel.

Wir sind in Nöggernschwiel.

Kurz danach fiel mir dieser Brunnen auf. Ich hatte ihn schon vor drei Jahren fotografiert.

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Wir bummelten durchs Rosendorf und fanden auch eine Gaststätte, in der man gut essen konnte ohne dafür viel hinlegen zu müssen.

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Auf diesem Schild kann man nachlesen, wie Nöggenschwiel zu seinem Namen kam:

Wie kam Nöggenschwiel zu seinem Namen?

Zitat von der Tafel:

Der Name Nöggenschwiel wird von „Notkernsvilla“ abgeleitet und geht auf eine Siedlung aus der merowingisch-fränkischen Zeit zurück. Nicht belegbar, aber auch nicht unwahrscheinlich ist die Überleiferung, dass der seelige Notker balbulus (lat. Sammler) Namensgeber war und sogar Gründer, wie es ein Gemälde in der Pfarrkirche darstellt.
Die steinerne Brunnenfigur auf diesem Platz würdigt die seit 1992 den großen Mönch, der in dem Benediktinerkloster in St. Gallen wirkte.

Und auf dieser Gedenktafel wird der Mann geehrt, dem wir das Rosendorf verdanken.

Diese Tafel ehrt den Mann, dem wir das „Rosendorf“ zu verdanken haben, Bürgermeister Tröndle.

Für den Rückweg nach Amrigschwand wählten wir die Verbindungsstraße. Der stete Anstieg machte meiner Marlies etwas zu schaffen, zumal am Nachmittag immer noch die Sonne noch viel Kraft hatte.
Bolek musste auch unterwegs einmal rasten.

Bolek

Den nächsten Tag lassen wir gemütlich angehen. Marlies und Bolek machen einen „Faulen“ und erholen sich vom Vortag.
Mich zieht es zum „Mittelweg“, zu dem Abschnitt, der von Höchenschwand nach Nöggenschwiel führt.

Der Mittelweg verläuft östlich von Strittberg, kommt aber kurz vor der Forenbachsäge auf die Verbindungsstraße Amrigschwand – Nöggenschwiel.
Am Vormittag machte ich mich auf den Weg. Zunächst ging ich nach Strittberg und von da aus über Wiesen in Richtung Osten.

Der Wanderweg zeigte sich dann so, wie ich viele Wege im Schwarzwald kenne.

Der Mittelweg. So kenne ich auch andere Wanderwege.

Ich mag diese naturbelassenen Wege. Man muss aufpassen, wohin man tritt, aber es macht Spass auf diesen Wegen zu gehen.
Es war eine kleine Vormittagsrunde. Nicht anstrengend, entspannt zu gehen.

Am Nachmittag gingen wir noch eine kleine Runde, um nach Pilzen zu sehen. Schirmlinge gab es reichlich. Die mussten nicht einmal getrocknet werden, die waren fast prasseldürr. Bei unserem kleinen Gang entdeckten wir noch diese Bank. Klar, Bolek musste auch mit auf aufs Bild.

Bolek fühlt sich wohl, wenn er mit auf die Bank darf.

Natürlich sitzt Bolek auch gern beim Frauchen, wie dieses Bild beweist.

Bolek mit Frauchen

Alles in allem haben uns die paar Tage in Amrigschwand gut getan.
Zum Abschluß gab es noch Rosen von unserer Wirtin, Frau Keller, für meine Marlies.

Unsere Wirtin schenkt Marlies zum Abschied einen Strauß Rosen.

Vielen Dank. Wenn es klappt, kommen wir wieder.

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