Auch wenn man die Aussichtsplattform "Ellbachseeblick" nicht betreten konnte, in Kniebis war es wieder schön.

Bildautor: Frieder

Wieder einmal konnten wir dem Schwarzwald nicht wiederstehen. Über Weihnachten und Silvester 2017 waren wir in Kniebis zu Gast. Das Wetter hat uns alles beschert, was es um diese Jahreszeit zu bieten hat. Als wir kurz vor Weihnachten ankamen lagen etwa 30 Zentimeter Schnee. Die Voraussetzungen für weiße Weihnachten bei bestem Winterwetter waren gegeben.

Am Heiligabend bestimmte zunächst Nebel die Wetterlage in Kniebis. Damit meine ich nicht nur die Anzeigetafel an der Tankstelle. Die Preise waren mitunter sehr hoch. Dafür war aber das Essen sehr preiswert. Das Personal war sehr freundlich und hilfsbereit.

Nebel an der Tankstelle

Ich ging von der Tankstelle aus über eine Fußgängerbrücke auf dem „Salzleckerweg“ in Richtung Freudenstadt.

In Richtung Freudenstadt führt dieser Weg, der „Salzleckerweg“.

Der Weg war zwar geräumt, aber in der Zwischenzeit auch schon wieder vereist. Ich ging vorsichtig und kam gut voran. Nach wenigen hundert Metern zweigt rechts ein Weg zum Kastelstein ab. Anfangs war dieser Weg noch begehbar, aber dann wurde es sehr schwierig.

Richtung „Kastelstein“

Und so sah der Grenzweg aus.

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Mutige Wanderer hatten eine Spur hinterlassen, aber für mich war das nichts.
Ich ging an diesem Tag noch zur Aussichtsplattform „Ellbachsee“. Die Plattform war gesperrt. Man hätte sowieso nichts sehen können, der dicke Nebel hat das verhindert.

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Bei schönem Wetter sieht man von dieser Plattform aus die Hornisgrinde.

Schneemänner gab es hier auch viele, echte, aus Schnee geschaffen, und solche die auch viel Sonne vertragen und aus Holz gebaut sind.

Schneemann, hier aus Holz

Bolek hatte viel Spaß im Schnee.

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Die frische Luft tat gut, die Lungen wurden richtig durchlüftet. Dazu gab sich die Sonne alle Mühe, um Groß und Klein bei guter Laune zu halten.

In Kniebis hat zu jeder Jahreszeit für jeden ein Angebot, sich zu bewegen. Wer gerne seine „Langlaufbretteln“ unter die Füsse schnallt, kann die umfangreichen Loipen nutzen. Auch an die Schneeschuhgeher könne sich hier betätigen. Und für Wanderer sind zwei Runden um Kniebis herum geräumt. Insgesamt etwa zehn Kilometer Winterwanderwege kann man hier gehen. Das finde ich ganz toll.

Winterwanderweg in Kniebis. Den Flyer gibt es in der Touristinfo.

Die „rote Runde“ verläuft auf vorwiegend „badischem“ Gebiet, die „gelbe Runde“ durchstreift den vorwiegend württembergischen Teil Kniebis‘.
Unterwegs findet man Zeitzeugen, die die Grenze zwischen den Landesteilen dokumentieren.

Ein Grenzstein. Hier verläuft die Grenze zwischen Baden und Württemberg.

Die Inschrift auf diesem Genzstein lautet:

Ehemaliger Landesgrenzstein
zwischen Baden u. Württemberg
-lageverändert-

Auf dem Heimatpfad kann man sich an dieser Wetterstation über das Wetter informieren. Eine solche Station hat vermutlich schon jeder einmal gesehen. Mir gefallen die Ideen der „Macher“. Deshalb habe ich diese Wetterstation am Kniebiser Heimatpfad fotografiert.

Wetterstation am Heimatpfad

Nach einer sonnigen Phase kam Schnee, viel Schnee und Nebel dazu.

Schnee. Pünktlich vor Silvester schneite es wieder.

Ein Blick aus unsere Ferienwohnung

Silvester haben wir noch einmal für eine kleine Runde genutzt. Es war wieder schönes Wetter. Die Sonne schien pächtig und der Schnee taute. Es taute so starkt, dass man einzelne Straßen für einen breiten Bach halten konnte.

Tauwetter verwandelte diese Straße in einen kleinen Bach

Tauwetter. Bolek fühlt sich trotzdem Wohl

Aber der Schnee taut, der Nebel löst sich auf und es scheint wieder die Sonne.

Evanglische Kirche in Kniebis

Weihnachten und Silvester in Kniebis zu verbringen war wieder schön. Vielen Dank an unsere Gastgeber. Wir haben uns im Gästehaus Hug in Kniebis wohl gefühlt.

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