17. September 2011 · Kommentieren · Kategorien: Bemerkungen · Tags:

Der Mann war auch nicht mehr der Jüngste. Im Alter ist nicht alles so wie früher. Da knackt es mal hier, da tut da etwas weh. Kurzum, er musste sich in der Ambulanz einer Klinik vorstellen.
Den Termin bekam er von heute auf morgen. Er besorgte sich noch die Überweisung vom Hausarzt und ging in die Ambulanz. Weiterlesen »

Heute ist Samstag, der 10. September 2011.

Am Vormittag war ich einkaufen in einem Supermarkt. Eigentlich mach ich mir vor dem Einkauf einen Zettel zurecht, auf den ich aufschreibe, was ich alles in den Einkaufswagen legen will. Trotzdem guck ich auch in die Regale, ohne gleich Dinge in den Wagen zu legen, die ich nicht brauche.

Heute aber war mir, als hätte ich die Zeit verschlafen, als ich die angebotenen Backwaren inspizierte. Da wurden doch tatsächlich „Christstollen“ angeboten. Vielleicht sind das Restbestände vom vergangenen Weihnachtsfest, dachte ich. Nein, die Mindesthaltbarkeitsdauer war auf Ende Januar 2012 datiert. Die bieten Christstollen aus neuer Produktion im Sommer an. Auch die Verpackung war auf Weihnachten getrimmt. Schneebedeckte Landschaften sah man, Kinder rodelten den Hang hinunter, und auch das Weihnachtsmanngesicht fehlte nicht.

Glühwein

Im Supermarkt gibt es jetzt schon Christstollen. Warum gibt´s noch keinen Glühwein?


Nun habe ich mir überlegt, ob Handel und Großbäckereien vielleicht Angst haben, die Leute könnten zum Heiligen Fest kein Geld mehr für Stollen haben. Also verlegen wir Weihnachten ein paar Monate vor und bereiten den Leuten zum Ende des Sommers 2011 ein schönes Fest, ein schönes Weihnachtsfest. Jetzt fehlt nur noch das unendliche Gedudel von „Jingle Bells“.

Mit den Jahrestagen habe ich meine Probleme. Der September ist bei mir ein Monat, in dem sich diese Tage häufen.

Im September habe ich Geburtstag. Nein, ich möchte kein Geschenk vom Leser dieses Beitrages. Ich kann ja auch gar nicht viel dafür, dass gerade ich im September geboren wurde. Da wäre es doch sinnvoller, meiner Mutter und meinem Vater zu gratulieren statt mich Lichte unverdienter Ehrungen zu sonnen. Meine Mutter ist aber schon vor mehr als fünf Jahren gestorben. Ich lege nicht viel Wert auf Geburtstagsfeiern. Weiterlesen »

06. August 2011 · 2 Kommentare · Kategorien: Bemerkungen · Tags:

Bei der Zitante gibt es immer den Spruch des Tages.
Der heutige Spruch trifft ganz bestimmt den Nagel auf den Kopf.

Vor etwas mehr als einem Jahr habe ich hier geschrieben, was einem so alles bei einem Arztbesuch passieren kann.

Heute muss ich wieder zum Arzt, genauer, zu meiner Hausärztin. Meine Hausärztin ist ein kluge und einfühlsame Frau. Es kann schon vorkommen, dass man auch mal länger warten muss, aber dann kam ganz bestimmt ein „Notfall“ dazwischen. Und ich bin ja auch froh, wenn mich etwas ganz besonders plagt, dass ich dann nicht stundenlang im Wartezimmer oder auf Krankenhausfluren warten muss.

Meine Hausärztin bereitet sich ganz gewissenhaft ihren Arbeitstag vor. Sie schaut sich am Vorabend die Patientenakten von denjenigen an, die am nächsten Tag in der Praxis angemeldet sind. Mir tut´s gut, wenn ich merke, dass sie auf dem Laufenden ist. Und sie optimiert damit die Zeit, die sie für einen Patienten benötigt.

Frau Doktor hat immer ein offenes Ohr Nöte und Sorgen ihrer Patienten. Das ist ja heutzutage gar nicht selbstverständlich. Das muss auch mal gesagt werden.

16. Juni 2011 · 2 Kommentare · Kategorien: Bemerkungen · Tags: ,

Ich möchte hier im Header einen Lauftext mittels Javascript einbauen. Was an Text zu sehen ist, möchte ich mit PHP realisieren. Die Aufgabe ist also, eine PHP-Variable in einem Javascript auszulesen. Bis jetzt hab ich es nicht geschafft, dieses Problem zu lösen. Es ist bestimmt ganz einfach. 🙁

Die OTZ berichtet am 14. April 2011 über den früheren Sportchef des Hessischen Rundfunks. Jürgen Emig wurde bekanntlich wegen Bestechlichkeit und Untreue verurteilt.

In der OTZ war nun folgendes zu lesen:

emig1

Nun frage ich mich, wie der Emig es geschafft hat. dass das Gericht die 1,1 Millionen zahlen muss.

Jeder, der länger als 365 Tage verheiratet ist, kennt das. Der Hochzeitstag naht. Irgendwie muss man reagieren. Meistens ist das dann die Aufgabe des männlichen Teils der Ehe. Das mindeste was die Gemahlin verlangen kann, sind Blumen, die am Morgen des Hochzeitstages fisch auf den gedeckten Frühstückstisch zu stehen haben. Ein goldener Armreif, eine güldene Kette mit einem geschliffenen Diamanten als Anhänger als Zugabe sollte der Mann ins Auge fassen. Den Hochzeitstag vergessen, das ist eine der sieben Todsünden. Wer auf diesen Tag nicht vorbereitet ist, kann sich darauf vorbereiten, am Näpfchen des Haustigers zu speisen, wenn dieser sich satt gefressen hat.

Hochzeitstag

In unseren Breiten haben wir es vergleichsweise gut. In Deutschland sind wir schon von Gesetzes wegen monogam. Die Männer können also im Jahr nur einmal das bedeutendste Datum ihres Lebens vergessen. In anderen Ländern gibt es die Polygamie. Da muss der Herr des Hauses ganz schön aufpassen, dass der die wichtigen Tag im Kalender nicht vergißt oder gar verwechselt.
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03. März 2011 · Kommentieren · Kategorien: Bemerkungen · Tags: ,

Heute habe ich einen Satz gehört, den ich mir unbedingt aufschreiben mußte:

„Gott hat uns die Zeit geschenkt, aber von Eile hat er nichts gesagt.“



Da hatte ich gleich diese kleine Kapelle vor Augen. Sie steht an der Kirchberger Straße in Ulm Gögglingen.

17. Februar 2011 · 3 Kommentare · Kategorien: Bemerkungen · Tags:

Na mal ehrlich, das klingt doch gut, das „KTvG“. Das klingt scharf, konsequent, harte Kante fahren. Und so hat sich KTvG auch bislang gegeben.

Bisher war er immer konsequent. Er scheute sich auch nicht, hochrangige Mitarbeiter zu opfern. Egal, wer gehen muss, Hauptsache der Stern des KTvG strahlt hell.

Doch jetzt blättert der Lack ab. Langsam aber stetig kommt der Rost ans Tageslicht. KTvG hat vor ein paar Jahren „seinen“ Doktor gemacht, pikanter Weise, den „Dr. jur.“

Aber jetzt war ein Professor dabei, die Doktorarbeit zu rezensieren. Und dabei fiel dem Prof auf, das Einiges aus der Doktorarbeit des KTvG von anderen einfach „abgekupfert“ wurde. Böse Zungen behaupten gar, er habe nicht abgeschrieben, er habe abschreiben lassen. Das ist bestimmt eine Unterstellung. Egal, was dem Freiherrn vorgeworfen wird, nennt man einfach Plagiat, Diebstahl geistigen Eigentums.

Erinnern wir uns, vor nicht allzu langer Zeit wurde einer Verkäuferin bei einem bekannten Lebensmitteldiscounter fristlos gekündigt. Sie hatte Waren im Wert unter zehn Euro mitgehen lassen.

Falls gleiches Recht für alle gilt, dann sollte dem Freiherrn auchfristlos gekündigt werden. Selbst wenn er dann „hartzen“ müßte (muss er aber nicht). Der Regelsatz für Hartz-IV-Empfänger soll doch angehoben werden. Wir müssen also keine Angst um den Freiherrn haben.