19. Juni 2017 · 2 Kommentare · Kategorien: Blumen, Foto · Tags: , , ,

Rosen sind ganz besondere Blumen. Es gibt unzählige Arten und jede hat etwas Besonderes. Diese hier habe ich bei uns im Garten fotografiert.

Rose im Garten

Zur Zeit fällt es mir schwer zu wandern. Ich habe noch von unserem Aufenthalt in Kniebis ein paar Probleme mit dem Rücken.

Ich kann aber doch noch den Auslöser meiner Kamera betätigen. Es gibt doch so viel zu fotografieren, zu jeder Jahreszeit.

Gegenwärtig spriessen die Schneeglöckchen allerorten. Man könnte meinen, der Frühling würde schon Einzug halten. Dabei weiß ich, dass der Winter jederzeit noch einmal von den „rauhen Bergen“ zurück kommen kann.

Für mich sind die Schneeglöckchen Frühlingsboten.
 

Mit den Schneeglöckchen stecken auch die Winterlinge ihre Köpfchen aus der Erde. Die gelben Tupfer in den Gärten lassen zusammen mit den Schneeglöckchen unsere Herzen schneller schlagen. Ja, der Winter ist nun bald Vergangenheit, auch wenn er von den „rauhen Bergen“ noch einmal drohen sollte, wie der alte Goethe es in seinem „Osterspaziergang“ sagte.

Winterlinge

Winterlinge

 

Unser Bolek „inspiziert“ im Sonnenschein der letzten Tage ausgiebig „seinen Garten“.
 


 

In den vergangenen Tagen versuchte ich, während eines kleinen Spazierganges den sich auflösenden Frühnebel im Bild festzuhalten.

Der Nebel löst sich auf

Nebel

Als ich wieder in Richtung Gögglingen ging, war der Nebel weg und die Sonne schien prächtig.

Der Nebel hat sich verzogen

Es war herrlich diese Runde zu gehen. Ich konnte mich über Schneeglöckchen und Winterlinge freuen, und ich konnte sehen, wie der Nebel weichen musste.

Eine Ergänzung:
Inzwischen (also am 5. März 2017) sind auch die Märzenbecher und die Krokusse da.
Die Gögglinger Störche sind jetzt dabei ihren Horst für die kommenden Monate zu rüsten. Viele Fans werden dabei sein und das Storchenpaar bei der Aufzucht des Nachwuchses beabachten.

Viele liebe Grüsse
von FriederKaffeetrinkender Smilie

Manches Bemerkenswertes entdeckt man nicht erst langen Wanderungen oder Reisen. Man geht einfach zur Tür hinaus und denkt, mein Gott, was steht denn da.

Stiefmütterchen

Dieses Stiefmütterchen steht auf der Straße vor unserem Haus. Es ist so anspruchslos. In einer Fuge zwischen zwei Pflastersteinen fand es ein bissel Erde. Das genügte dem Samenkorn, ein richtige Pflanze hervorzubringen. Und seht nur, wie schön das Stiefmütterchen da steht.

Die letzten Tage hat es mal nicht geregnet. Da sah die Pflanze müde aus. Ein kleiner Schluck Wasser genügte, und Stiefmütterchen bedankte sich, indem es wieder wunderbar leuchtete.

Nun haben viele Menschen genug vom Winter. An diesem Wochenende ist Ostern, zugegeben, etwas zeitig.
Da, wo jetzt noch Schnee liegt, bietet es sich an, braune Eier zu verstecken. Die werden im Schnee leichter gefunden als weiße. Damit hat der Nachwuchs dann wenigstens auch noch im Frühjahrsschnee ein Erfolgserlebnis. 🙂

Hier ein kleines Gedicht, dass doch Hoffnung macht auf ein schönes Ostern.

Unterm Baum im grünen Gras
Sitzt ein kleiner Osterhas‘!
Putzt den Bart und spitzt das Ohr,
Macht ein Männchen, guckt hervor.
Springt dann fort mit einem Satz
Und ein kleiner frecher Spatz
Schaut jetzt nach, was denn dort sei.
Und was ist’s? Ein Osterei!

Emanuel Geibel
1815-1884, deutscher Lyriker

osterhase

Osterhase

Jetzt, nach all diesen vielen Wünschen nach dem Frühling, muss es doch endlich auch klappen, dass man die Handschuhe beiseite legen kann.
Ich wünsche Euch allen ein schönes Osterfest.
Vielleicht läßt das Wetter doch einen schönen Osterspaziergang zu.

Signum

Bei Angelika und Erik hatte ich gelesen, dass die beiden eine schöne Wanderung im Großen Lautertal gemacht haben. Die Große Lauter hat ihren Quelltopf auf der Schwäbischen Alb in Offenhausen, einem Ortsteil der Gemeinde Gomadingen. Nach 35 Kilometern durch die Alb mündet sie bei Lauterach in die Donau.
Angelikas und Eriks Wanderung, die ich gestern auch gelaufen bin, führt von Erbstetten ins untere Lautertal. Der Weg nutzt zum Teil den Burgenweg.
Ein paar Meter unterhalb der Laufenmühle zweigt links das Wolfstal ab. Es ist weithin bekannt durch die Märzenbecher, die in diesem Tal jetzt zuhauf blühen. Durch das Wolfstal kommt man leicht zurück nach Erbstetten, dem Ausgangspunkt der Wanderung.

An der Kirche in Erbstetten kann man bequem parken. Der Weg führt bergan in Richtung Burgruine Wartstein. Kuzr nach verlassen des Ortes kommt man in den Wald, den man erst wieder verläßt, wenn man das Lautertal erreicht hat.

Auf dem Weg zum Wartstein

Bank

Von der Burgruine Wartstein hat man eine sehr schöne Aussicht ins Lautertal. Aber wie das so ist, zur Aussicht gehört auch das entsprechende Wetter. Bei Nebel ist mit der Sicht der gar nicht gut bestellt. Angelika und Erik hatten es besser getroffen. Deshalb möchte ich auch auf deren Bilder verweisen.

Burgruine Wartstein

Ein Blick ins Lautertal

Ist man erst mal im Lautertal kommt man auf dem Wanderweg zügig voran. Zunächst gehen wir rechts, später dann links und ab Unterwilzingen wieder auf der rechten Seite des Flüßchens.

Der Nebel ist weg.

malerisch, diese Bank am Flüßchen

Weidenkätzchen künden vom nahenden Frühling

Bald sieht man halbrechts Unterwilzingen liegen.

Unterwilzingen

Jetzt wechseln wir wieder die Flußseite. Wir können eine malerische Flußlandschaft geniessen.

Felsen am Wegesrand

Noch im Lautertal habe ich die ersten Märzenbecher entdeckt. Ach, ist das eine Freude, diese Frülingsboten ansehen zu können.

Märzenbecher im Lautertal

Frühlingsbote

Diese Überquerung der Lauter habe ich nicht genutzt.

Eine Möglichkeit, über den Fluß zu kommen

Bald habe ich die Laufenmühle erreicht. Ich verzichtete darauf, in die Gaststätte einzukehren.

Laufenmühle

Nur ein paar Meter weiter zweigt links das Wolfstal ab. Kaum in das Tal eingeschwenkt blieb mir vor Staunen fast der Mund offen stehen. So viele Märzenbecher. Und das nicht nur auf eine Stelle begrenzt, nein, fast das gesamte Tal ist mit diesen Frühjahrsboten bedeckt. In Gegensatz zu Angelika und Erik war ich heute ganz alleine. Aber ich ging ja auch an einem Dienstag und nicht an einem Sonntag.

Märzenbecher

Im Wolfstal

Höhlen im Wolfstal

Am Ende des Wolftals trifft der Wanderweg auf ein kleines Teersträßchen. hier biegt man nach links ab und folgt dieser kleinen Straße, die uns direkt nach Erbstetten zurück bringt.

Auf dem Weg nach Erbstetten

Es war eine schöne Wanderung. Anfangs bin ich zwar im Nebel gelaufen, aber das Wetter war wie fürs Wandern gemacht.
Danke noch mal für diesen Tipp, Angelika.

19. August 2012 · Kommentieren · Kategorien: Blumen · Tags: ,

Es lohnt sich immer wieder, die Blumen im Garten zu den unterschiedlichsten Zeiten und bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen anzuschauen und zu fotografieren. Für diese „Trichterwinde“ hat Marlies eigens ein Gestell gebastelt. Für die Pflanze war das besonders gut. Auf dem Foto meint man, im Innern der Blüte ein Licht zu entdecken. Ich hatte aber nur das Glück, die Blüte zu einem günstigen Zeitpunkt ins Bild setzen zu können.

Trichterwinde

Diese Trichterwinde konnte ich gut ins Bild setzen.

Signum

25. Januar 2012 · Kommentieren · Kategorien: Blumen · Tags: ,

Ich möchte meinen letzten Beitrag ergänzen.
Obwohl viele Orten auch in Deutschland genug Schnee haben, bei uns liegt keiner.

Dafür konnte ich aber unlängst in einem Vorgartenaus der Nachbarschaft diese Aufnahme hier machen:

Schneeglöckchen

Schneeglöckchen in Nachbars Garten

Ich weiß nicht, ob Schneeglöckchen im Januar selten sind, bemerkenswert ist es auf jeden Fall. Kaffeetrinkender Smilie

17. Januar 2012 · 3 Kommentare · Kategorien: Blumen · Tags: ,

Pflanzen im Winter, das ist doch etwas ganz Besonderes.
Die Pflanzen müssen der Kälte trotzen. Manche entwickeln dabei ganz besondere Strategien.
Für manche Rose ist es aber gar nicht ungewöhnlich, sich auch mit Schnee und Eis zu präsentieren.
Diese Rose hier steht jetzt noch bei uns im Garten.

Eine Rose im Winter

Diese Rose präsentiert sich jetzt im Januar b ei uns im Garten.

In der Galerie „Meine Bilder“ ist ein größeres Bild der Rose zu sehen.

Das Wetter erinnert wir uns schon lange an Goethes Osterspaziergang. Nun ist tatsächlich Ostern. Der Dichterfürst beschrieb die Situation so:

Aus dem hohlen finstern Tor
Dringt ein buntes Gewimmel hervor
.

Heute kann man immer wieder zu Ostern folgendes beobachten:

Auf der Autobahnen dichten Engen
Sieht man ein buntes Gewimmel sich drängen
.

Egal, wie man Ostern beschreibt, die Menschen geniessen diese Zeit in der man beobachten kann, wie überall bunte Flecken zu Blumenwiesen wachsen, wie die Tiere für ihre Nachkommenschaft sorgen. Die Kirschblüte ist, bzw. war schon in vollem Gange. Tomatenpflänzchen werden selbst gezogen oder in der Gärtnerei gekauft. Die Rasenmäher hört man auch schon wieder allerorten. Spätestens hier merken wir, dass der Winter tatsächlich vorbei ist.

Gänseblümchen

Bei Narana kann man nachlesen, wie ihre Kätzchen diese Zeit erleben.

Nur der durch die umherirrenden Pollen verursachte Heuschnupfen Naranas stört ein bissel dieses schöne Bild. Ja, ein Pollenfilter für tropfende Heuschnupfennasen wäre die Lösung.

Dem Kalender nach ist ja schon mehr als eine Woche lang Frühling. Heute hat der Lenz seinem Namen alle Ehre gemacht. Mit den Wetterfröschen kann man zur Zeit auch nicht hadern. Heute war sehr schönes Wetter. Die Temperaturen erinnerten ein bissel an den Sommer.

Die Uferböschung spiegelt sich in der Donau

Die Uferböschung spiegelt sich in der Donau

Das alles hat mich heute animiert, am Nachmittag einen kleine Runde entlang der Donau zu gehen. Am Ufer hatten viele Sonnenhungrige ihr Decken ausgebreitet und ihre Campingstühle aufgestellt. Die Angler saßen entspannt an ihren Angeln. Vielleicht war es den Fischen schon zu warm. Ich glaubte zu bemerken, dass die viel zu bequem waren, die Köder zu beißen.

Haus und Bäume spiegeln sich in der Donau

Haus und Bäume spiegeln sich in der Donau

Der Weg war schön zu gehen. Ich konnte auch ein paar Fotos knipsen. Mit den Ergebnissen war ich zufrieden. Am gegenüberliegenden Ufer spiegelten sich Böschung, Bäume und auch Häuser so herrlich im Fluß. Spiegelungen sind für einen Fotografen immer etwas besonderes. Spiegelungen bringen meistens einen großen Kontrast mit und es ist nicht schwer diese Bilder zu einem richtigen Hingucker zu machen.Der Rückweg führte mich durch einen kleinen Wald. Der Schatten tat gut. Nach etwa anderthalb Stunden war ich wieder zu Hause und hatte ein paar Bilder „im Kasten“.