Ich möchte meinen letzten Beitrag ergänzen.
Obwohl viele Orten auch in Deutschland genug Schnee haben, bei uns liegt keiner.
Dafür konnte ich aber unlängst in einem Vorgartenaus der Nachbarschaft diese Aufnahme hier machen:
Ich weiß nicht, ob Schneeglöckchen im Januar selten sind, bemerkenswert ist es auf jeden Fall. ![]()
Pflanzen im Winter, das ist doch etwas ganz Besonderes.
Die Pflanzen müssen der Kälte trotzen. Manche entwickeln dabei ganz besondere Strategien.
Für manche Rose ist es aber gar nicht ungewöhnlich, sich auch mit Schnee und Eis zu präsentieren.
Diese Rose hier steht jetzt noch bei uns im Garten.
In der Galerie “Meine Bilder” ist ein größeres Bild der Rose zu sehen.
Das Wetter erinnert wir uns schon lange an Goethes Osterspaziergang. Nun ist tatsächlich Ostern. Der Dichterfürst beschrieb die Situation so:
Aus dem hohlen finstern Tor
Dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Heute kann man immer wieder zu Ostern folgendes beobachten:
Auf der Autobahnen dichten Engen
Sieht man ein buntes Gewimmel sich drängen.
Egal, wie man Ostern beschreibt, die Menschen geniessen diese Zeit in der man beobachten kann, wie überall bunte Flecken zu Blumenwiesen wachsen, wie die Tiere für ihre Nachkommenschaft sorgen. Die Kirschblüte ist, bzw. war schon in vollem Gange. Tomatenpflänzchen werden selbst gezogen oder in der Gärtnerei gekauft. Die Rasenmäher hört man auch schon wieder allerorten. Spätestens hier merken wir, dass der Winter tatsächlich vorbei ist.
Bei Narana kann man nachlesen, wie ihre Kätzchen diese Zeit erleben.
Nur der durch die umherirrenden Pollen verursachte Heuschnupfen Naranas stört ein bissel dieses schöne Bild. Ja, ein Pollenfilter für tropfende Heuschnupfennasen wäre die Lösung.
Dem Kalender nach ist ja schon mehr als eine Woche lang Frühling. Heute hat der Lenz seinem Namen alle Ehre gemacht. Mit den Wetterfröschen kann man zur Zeit auch nicht hadern. Heute war sehr schönes Wetter. Die Temperaturen erinnerten ein bissel an den Sommer.
Das alles hat mich heute animiert, am Nachmittag einen kleine Runde entlang der Donau zu gehen. Am Ufer hatten viele Sonnenhungrige ihr Decken ausgebreitet und ihre Campingstühle aufgestellt. Die Angler saßen entspannt an ihren Angeln. Vielleicht war es den Fischen schon zu warm. Ich glaubte zu bemerken, dass die viel zu bequem waren, die Köder zu beißen.
Der Weg war schön zu gehen. Ich konnte auch ein paar Fotos knipsen. Mit den Ergebnissen war ich zufrieden. Am gegenüberliegenden Ufer spiegelten sich Böschung, Bäume und auch Häuser so herrlich im Fluß. Spiegelungen sind für einen Fotografen immer etwas besonderes. Spiegelungen bringen meistens einen großen Kontrast mit und es ist nicht schwer diese Bilder zu einem richtigen Hingucker zu machen.Der Rückweg führte mich durch einen kleinen Wald. Der Schatten tat gut. Nach etwa anderthalb Stunden war ich wieder zu Hause und hatte ein paar Bilder “im Kasten”.
Nun ist der Frühling eingekehrt, wenigstens für diese Woche. Dem Hund tut das so gut. Er nutzt jede Möglichkeit, sich in der Sonne zu ahlen. Ich kann ihn gut verstehen. Auch der Mensch sehnt sich nach Sonne, frischer Luft, eben nach dem Frühling. Es ist so schön, durch die erwachende Natur zu gehen. Überall seiht man frische bunte Farbkleckse. Die Schneeglöckchen und die Märzenbecher sind fast schon wieder abgeblüht, die Krokusse erfreuen uns und die Frosythie drängt auch schon ans Licht. Wunderbar. Und Maxl mit seinen dreizehn Jahren genießt diese Jahreszeit.
Huch, wie ist es kalt geworden.
Kein Wunder, es ist Herbst und wir schreiben jetzt den 11. Oktober.
Da darf es draussen kalt sein. Obwohl, am Tage verwöhnt uns die Sonne immer noch.
Solche schönen Bilder kann man um diese Jahreszeit häufig sehen. Links die schöne Blüte, rechts, die Blume ist schon abgeblüht und oben rechts guckt ein welkes Blatt ins Bild.