Jährlich zweimal sind wir in Jena, einmal im April, einmal Anfang November.

Rund um Jena findet man schöne Wanderwege. Ich denke dabei z.B. an die Saalehorizontale. Auf diesem schönen Weg rund um die Saalestadt bin auch schon gewandert und habe in diesem Blog darüber geschrieben.
Von Jena-Winzerla aus gibt es einen tollen Rundweg auf den Cospoth. Von da aus kann man über Ammerbach zurück nach Winzerla gehen.

Auch diesen Weg auf den Cospoth bin ich schon einmal im November 2012 gelaufen.

Im November diesen Jahres waren wir wieder in Jena. Die Streckenlänge der „Cospoth-Runde“, etwas mehr als zehn Kilometer, erschien mir für eine Nachmittagsrunde im November gerade richtig.

Zunächst machte ich mich von der „Ringwiese“ aus auf den Weg zur Straßenbahn-Endhaltestelle „Winzerla“. Da beginnt die Strecke, die ich mir von GPSies heruntergeladen hatte.

Auf dem Weg nach Winzerla.

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 Pilze – unsere Leidenschaft

Pilz

Pilze, kennt ihr Pilze?
Jaja, in jedem Supermarkt gibt es Chamignons, braun und weiß. Die schmecken auch gut. Es sind Zuchtpilze. Ich meine aber die, die man im Wald und auf der Wiese findet.
Wir haben uns 1972 unser erstes Pilzbuch gekauft. Das war uns all die Jahre ein treuer Begleiter. Anfangs nahmen wir das Buch mit in den Wald um Pilze zu bestimmen.
Pilze suche war und ist für uns immer noch sehr spannend.

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Seit 25 Jahren kommen wir gern nach Wunsiedel

In diesem Jahr sind es 25 Jahre, dass wir uns in den Trabbi setzten um im Westen mal ein Wochenende zu verbringen. Wir wollten irgendwo hin, aber nicht weit von der damaligen Grenze, übernachten.
Man konnte ja immer noch im Westen eine gewisse Euphorie der Vereinigung beider deutscher Staaten wegen verspüren. Wir hatten einige Adressen von Pensionen und Privatzimmer zum Übernachten. Woher wir die hatten, weiß ich nicht mehr. Auf jeden Fall sind wir einfach losgefahren und haben gefragt. „Wielange bleiben Sie?“, war immer die erste Frage. „Was, für eine Nacht? Nein, das geht nicht!“, war immer die Antwort.

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Mit unserem Bolek gehe ich jeden Tag mindestens zweimal fünf bis sechs Kilometer. Der Hund braucht das Laufen wie sein Futter.
In Gögglingen gibt es nichts Außergewöhnliches, mal abgesehen vom Storchennest
Bei genauerem Hinsehen findet man aber trotzdem interessant Dinge.
Z.B. fand ich diesen Mond über Gögglingen schön.

Mond über Gögglingen

In unserem Garten fand ich eines Tages diese Wespe im Netz einer Spinne.

Eine Wespe im Spinnennetz

Vor einigen Tagen konnte ich dieses Bild aufnehmen.
Göggligen in der Abenddämmerung.

Abenddämmerung in Gögglingen

Dieses Stiefmütterchen fand ich ebenfalls bei uns im Ort. Es hätte aber bestimmt überall wachsen können. Wenigstens da, wo es ein kleines bisschen Erde gefunden hat. 🙂

Stiefmütterchen

Im Garten unserer Nachbarin konnte ich Spatzen beobachten, die in einem Beet ein erfrischendes Sandbad genommen hatte.

Spatzen beim Sandbad

Nach dieser Erfrischung kann man wunderbar auf dem Gartenzaun ausruhen.

Ein Spatz auf dem Gartenzaun

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So kann man immer und überall etwas Interessantes erkennen. Man muss eben nur genau hinschauen.

Viele liebe Grüsse
von FriederKaffeetrinkender Smilie

Schon wieder Bad Peterstal?

Im Juni waren wir schon einmal zu dritt (Bolek mit Frauchen und Herrchen) in Bad Peterstal.

Im August bin ich nun schon wieder mit Bolek in diesem schönen Schwarzwaldort. Wir hätten ja Frauchen gerne mitgenommen, aber die ist schon in Nordrach, einer Schwarzwaldgemeinde, gar nicht weit von unserer Pension entfernt. Sie ist zu einer Reha-Kur in der Winkelwaldklinik.

Winkelwaldklink in Nordrach

Wir haben es so eingerichtet, dass wir sie am Ende unseres Aufenthalts mit nach Hause nehmen können.

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Es war ein langer Weg. Nach etwa einem Dreivierteljahr konnte meine Marlies aufatmen, die Therapie war durchgestanden. Darauf mussten wir anstossen …. nein, es gab etwas Besseres als das Anstossen. Wir gönnten uns ein paar freie Tage im Schwarzwald, genauer, in Bad Peterstal. Natürlich nahmen wir unseren kleinen Bolek mit. Bolek und die weiten Wälder des Schwarzwaldes, die Steigungen und die schönen Einkehrmöglichkeiten sind doch sicherlich etwas für unseren jungen Hund.

Die Unterkunft in Bad Peterstal, für die wir uns entschieden hatten, hatte für uns ein Zimmer frei. Auch für den Bolek war Platz. So hatten wir ein paar schöne Tage vor uns.

Haus Herlinde

Bolek in seinem Bettchen

Bad Peterstal liegt etwa 20 Kilometer von Kniebis entfernt. Zum Westweg ist es auch nicht weit. Wir haben uns aber vorgenommen, gleich von der Pension aus die Berge zu erkunden.

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Ich kann derzeit immer noch nicht so wandern wie ich möchte.
Das gibt mir andererseits die Gelegenheit, meine Kamera noch bewusster einzusetzen.
Auf meinen „täglichen sechs Kilometern“ versuche ich, die Motive mal aus einer ganz anderen Perspektive zu betrachten.

Bei der Gögglinger Kirche musste ich mich ganz schön tief bücken um das Grün des Feldes so als Vordergrund ins Bild zu bringen. Dazu war noch ein Teleobjektiv notwendig.

Gögglinger Kirche

Um diese Blüte des Wiesenstorchschnabels, die ich im Wald am Wegrand fand, groß ins Bild zu setzen, musste ich mit dem Objektiv sehr nah ans Motiv herangehen. Mir gefällt das Bild.

Wiesenstorchschnabel

Gleiches gilt für diese Lichtnelke.

Lichtnelke

Dienstags haben wir immer eine kleinen lieben Gast, die Lilli von Nachbars.
Lilli ist ein sehr nettes kleines Hündchen. Sie ist anspruchslos, möchte aber doch ab und zu ihre Streicheleinheiten.

Lilli

Zu futtern gibt es nur „gute Sachen“, z.B. kleine Stücken Putenfleisch ohne Gewürz gebraten.
Um Lilli auf „Augenhöhe“ zu fotografieren musste ich mich auf den Bauch legen. Was tut man nicht alles, um den Hund zu fotografieren.
Ich glaube, auf diesem Bild sieht man, dass Lilie das Futter schmeckt.

Futter für Lilli

Wenn Lilli satt ist, kann sie wunderbar entspannen.

Lilli entspannt sich

Spontan kam mir der Gedanke, das Bild „Die Neuvermessung eines Hundes“ zu nennen. Mehr ausstrecken geht nicht.
Lilli lässt sich auch sonst gerne verwöhnen, wie man hier auf dem Bild sieht.

Fellpflege

Spatzen sind bei uns ganzjährig zu Gast. Sie wissen schon, was sie an uns haben. Zur Zeit ist der Kirschbaum einer ihrer Lieblingsplätze.

Ein ganz besonderes Schmankerl ist mir auf meiner „Gögglinger Runde“ gelungen. Im Feld, nur ein paar Meter vom Weg entfernt, saß Meister Schwarzrock. In aller Ruhe fotografierte ich ihn.

Meister Schwarzrock


Aber dann flog er doch auf. Und just in diesem Moment hatte ich den Auslöser der Kamera gedrückt.

Abflug

Das Bild gefällt mir besonders gut.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Betrachten der Bilder.

man spürt es richtig, der Frühling kommt mit Riesenschritten.
In Goethes Osterspaziergang heißt es:

Aber die Sonne duldet kein Weisses,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlts im Revier,
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.

Nun, am vergangenen Donnerstag, es war der 12. März, habe ich keine geputzten Menschen gesehen, die Sonne mochte auch noch nicht so richtig aus den Wolken hervor lugen.
Einige Frühjahrsblüher sind aber doch schon da. Jetzt ist auch die Zeit für die Märzenbecher.
Vor zwei Jahren konnte ich die „weißen Teppiche“ im „Großen Lautertal“ und im „Wolfstal“ bestaunen. In diesem Jahr hatte ich mir vorgenommen, im Eselsburger Tal zu wandern. Da sollen etwa 10% des Bestandes von Märzenbechern in Baden-Württemberg zu sehen sein. Das müssen doch, so dachte ich mir, unübersehbare große Flächen sein.

Zum Eselsburger Tal kommt man am schnellsten über die A 7, Ausfahrt Niederstotzingen. Dann fährt man noch ungefähr vier Kilometer in Richtung Herbrechtingen / Aalen.

Ich machte mich auf den Weg. Den Parkplatz an der Dettinger Straße, den ich mir ausgesucht hatte, fand ich auf Anhieb. Der Parkplatz war stark verschmutzt. Das muss offensichtlich von Kraftfahrern verursacht sein, denn Wanderer schleppen keine grßen Plastesäcke in die Natur, um sie da zu entsorgen.
Diese Bemerkung aber nur nebenbei.

Ich ging auf dem Weg in Richtung Falkenstein, allerdings blieb ich auf der Höhe, statt gleich ins Tal zu gehen.

Die Muschel des Jacobswegs ist bis nach Anhausen ein guter Wegweiser.

Die Muschel, Kennzeichen des Jacobswegs, führt uns bis nach Anhausen.

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Trotz einiger Hindernisse waren wir auch Anfang des neuen Jahres an der frischen Luft gewesen.
Am 6. Januar schien die Sonne prächtig, die Temperatur war in der Nähe des Gefrierpunktes, das Wetter war wie gemacht für einen kleinen Winterspaziergang.
Unsere Aktivität haben wir mit dem Besuch einer Gaststätte verbunden, wir waren zu Mittag in „Austermann’s Landgaststube“ in Schmiechen, einem Ortsteil Schelklingens im Alb-Donau-Kreis. Diese Gaststätte ist „Biosphären-Gastgeber“, ein Verbund von Hoteliers und Gastronomen im und um das „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“. Hier werden typisch schwäbische Gerichte angeboten.

Austermanns Landgaststätte

Das Essen hat geschmeckt. So gestärkt konnten wir unser Vorhaben, uns an frischer Luft zu bewegen, in die Tat umsetzen.

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Immer das gleiche Ritual, naht Weihnachten, denkt man darüber nach, was im zu Ende gehenden Jahr geschah. Auch dieses Jahr ist das allerorten zu sehen und zu hören.

Ich kann ebenfalls eine kleine Bilanz ziehen.
Wie war’s nun, das verflossene Jahr?
Nun, es gab schöne Ereignisse und es gab weniger Schönes. Damit meine ich Dinge, die mich und meine Familie ganz persönlich betreffen.

Wenn ich mal wenig Zeit zum Wandern finde, das gehe ich hier in Gögglingen „meine sechs Kilometer“. Das ist eine kleine Wanderrunde, direkt vor der Haustür beginnend. Ich gehe diese Runde, weil mir ohne Bewegung etwas fehlt. Frische Luft für die Lungen, das Gefühle, etwas für Geist und Körper zu tun, das hat sich bei mir in den letzten Jahren zu einem echten Bedürfnis entwickelt. Deshalb nutze ich auch diese relativ kleine Runde, um in „Bewegung“ zu bleiben.

Postkartenblick auf Gögglingen

Blaubeuren, nur ein paar Kilometer von hier gelegen, ist weltweit durch seinen Blautopf und die damit verbundene Sage von „Der schönen Lau“ bekannt. Eduard Mörike haben wir diese Geschichte zu verdanken.

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