17. August 2013 · 2 Kommentare · Kategorien: Wandern · Tags: , , ,

Thomas hat mir letzten Beitrag in einen Kommentar geschrieben

„… ich stelle immer wieder fest, dass wir gar nicht stundenlang mit dem Auto fahren müssen, um schöne kleine und auch große Touren zu wandern …“

Thomas hat recht.
Gestern ging ich wieder mal einfach vor die Haustür und lief los. Einen Gedanken, welche Richtung ich wählen sollte, hatte ich. Nach knapp einem Kilometer kam ich an die Stelle, wo ich gern die Bank unter dem Baum fotografiere. Heute ging ein älterer Herr vor mir und steuerte die Bank an. Also sagte ich ihm, dass ich dieses Motiv gern fotografieren möchte. Und ob er etwas dagegen hätte, wenn er mit auf’s Bild kommt.
Er hatte nichts dagegen. Er hätte aber gern noch Sand und Wasser vor der Bank, sagte er mit Augenzwinkern, dann sei es ein idealer Strand. Wo er recht hat, da hat er recht. 🙂

Diese Bank fotografiere ich gern.

Nach dem Fotohalt ging ich weiter über einige Felder und kam in dem Wald, durch den auch der “ Oberschwäbische Pilgerweg, Schleife 6“ führt.

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04. Februar 2011 · 1 Kommentar · Kategorien: Bemerkungen · Tags: ,

Ja, diesen Beitrag bin ich euch schuldig.

Wie unschwer zu erahnen, mein Auto ist wieder da, es steht nachts wieder in der Garage.

Unsere "Rosi"

Mir kommt dabei der Gedanke, wie kommt der Mensch heutzutage ohne Auto aus. Auf die Spitze getrieben, geht es überhaupt, nicht zu fahren.

In unserer Nachbarschaft gibt es einige Rentner, die selbst kein Auto haben. Da kommen aber die Kinder, wenn Vater oder Mutter zum Arzt müssen. Für´s Einkaufen ist noch ein „Tante-Emma-Laden“ im Ort. Da bekommt man auch dienstags bis samstags frische Brötchen. Der Weg zum Allgemeinmediziner und zum Zahnarzt mißt etwa einen guten Kilometer. So gesehen kann man ohne Auto auskommen.

Muss jedoch ein „Autoloser“ zum CT, ist er mit dem Bus wenigstens einen halben Tag unterwegs. Diese Zeit muss man aber auch in Kauf nehmen, wenn man mit dem eigenen Fuhrwerk in die City will.

Einkaufen in einem Discounter ist ohne Auto nicht möglich, schon wegen der langen Arme, wenn man die Taschen nach Hause tragen muss.

Die Quintessenz: Ohne Auto kann man leben. Man hat weniger Sorgen, braucht keine Werkstatt, muss sich nicht für Benzinpreise interessieren, kann die Garage als Abstellplatz nutzen, benötigt weder eine Autohaftpflicht- noch eine Kaskoversicherung.

Trotzdem, mit Auto kann man den Alltag besser bewältigen.

02. Februar 2011 · Kommentieren · Kategorien: Bemerkungen · Tags: ,

Ich bin autolos. Jawohl, so weit hab ich es gebracht.

Fast auf den Tag genau bin ich Besitzer eines SEAT Arosa TDI. Die Firma SEAT prodziert zwar noch Autos aber keine Arosa mehr. Für mich ist der kleine Arosa das Auto, was gehalten hat, was in den Prospekten stand. Der Verbrauch war mit fünf Liter Diesel auf 100 Kilometer angegeben. Und dieses Marke hat das Auto oft unterboten. So klein wie er ist, so flink ist er. Auf der Autobahn schafft er spielend 140 km/h.  Er hat eine Klimaanlage und eine Standheizung. Außerdem besitzt er ausstellbare Heckscheiben.

Vor einigen Jahren hat er mich im Stich gelassen, besser gesagt die Firma SEAT. Das Getriebe hatte seinen Geist aufgegeben. Und das mit etwas 60.000 Kilometern Laufleistung. SEAT war überhaupt nicht kulant. Keinen müden Cent habe die gegeben, um Ersatz zu leisten.

Jetzt ist vorne eine Feder gebrochen. Wenn eine Feder gebrochen ist, müssen beide gewechselt werden. Kostenpunkt etwa 160 Euro für beide. Der Einbau der neuen Feder kostet noch einmal etwa 250 Eurikelchen. Ich weiß, wo mein Geld bleibt.

Heute habe ich das Auto in die Werkstatt gebracht – und deshalb bin ich das Auto los. Bis morgen.