„Westwegs“ ist der Titel eines Buches, das ich im September zu meinem Geburtstag geschenkt bekam. Der Autor, Johannes Schweikle, wurde 1960 in Freudenstadt geboren. Er ist also ein „waschechter Schwarzwälder“, der weiß, wovon er schreibt, wenn er uns den Westweg näher bringen will.

Westwegs
Über den Schwarzwald

„Westwegs“ ist erschienen im Verlag Klöpfer&Meyer, ISBN 978-3-86351-113-5 .
In dem Buch geht es nicht um genaue Wegbeschreibungen, Übernachtungsmöglichkeiten u.a., es geht um die Menschen, die im Schwarzwald zu Hause sind.
In einer leichten und lockeren und trotzdem fesselnden Erzählweise bringt uns Johannes Schweikle die Menschen, die im Schwarzwald wohnen und arbeiten, näher. Wir lernen dieses schöne deutsche Mittelgebirge zu lieben.

Viele bekannte Menschen begegnen uns, wenn wir uns zusammen mit dem Autor auf den Westweg begeben. Auf diese Weise erfahren wir z.B. viel Wissenswertes von Wilhelm Hauff, dem wir „Das kalte Herz“ verdanken.

Auch Matthias Erzberger, der Politiker aus Buttenhausen auf der Schwäbischen Alb, hat einen Platz in dem Büchlein gefunden. Erzberger wurde in der Weimarer Republik Finanzminister. 1921 wurde er in Bad Griesbach von Angehörigen einer rechten Organisation ermordet.

Johannes Schweikle spricht auch mit Georg Thoma, dem Nordisch Kombinierten aus Hinterzarten. Thoma erzählt, wie ihn seine Kindheit geprägt hat, wie sie aus ihm einen Menschen gemacht hat, der mit viel Ehrgeiz seine Ziele erreichte, sowohl als Sportler als auch in der Zeit, die nach seiner aktiven Laufbahn kam.

Der Autor stellt uns aber auch viele uns unbekannte Menschen vor. Wir lernen z.B. den Herrn Lehmann, den quirligen Vorsitzenden der Ortsgruppe Hausach des Schwarzwaldvereins kennen.

Wir können einen Gesprächsfetzen einer jungen Australierin aufschnappen, die ihrem Onkel nicht glaubt, als dieser erzählt, dass die Breg der längste Quellfluss der Donau sei.

Nicht zuletzt erfahren wir etwas über die etwas komplizierte Beziehung der Badener zu den Schwaben.

Es geht ganz schnell, da sind wir die Strecke von Pforzheim nach Basel gelaufen und haben dabei auch noch viele interessante Dinge, die es links und rechts des Westweges gibt, erfahren.

Wer das Buch einmal in die Hand genommen hat, wird es erst wieder weglegen, wenn es ausgelesen ist.

Autor des Titelbildes: Johannes Schweikle
Die Genehmigung des Verlags zur Veröffentlichung des Bildes liegt vor.

… und Freunde verleiht man nicht. Diesen Zusammenhang muss ich noch begreifen lernen.

Vor etwa drei Jahren habe ich mir das Buch “Von mir aus nennt es Wahnsinn” von Jaqueline C. Lair und Walther Lechler gekauft. Das Buch gewährt einen Einblick in die “Bad Herrenalber” Methode der psychosomatischen Klinik des Dr. Walther Lechler. Jackie Lair beschreibt ihre Heilung von Suchtkrankheiten. Walther Lechlers Kapitel erläutern den Hintergrund der Behandlung.

Weiterlesen »