Im letzten Beitrag hatte ich davon erzählt, dass ich auf jeden Fall wieder wandern möchte. Am Osterwochenende habe ich meinen Wunsch verwirklicht.

Wir waren wieder in Jena im Thüringen zu Gast. Ich hatte mir vorgenommen, auf den Cospoth zu wandern. Der Cospoth ist ein Berg bzw. eine Anhöhe bei Jena.

Los ging es an der Ringwiese. Ich wanderte in Richtung Winzerla zur Straßenbahnendhaltestelle. Mir fielen die vielen Tulpen am Wegrand auf. Ein schöner Anblick.

Tulpen in Jena


Noch vor der Endhaltestelle wurde ich auf ein Angebot einer neuen Kleingartensparte aufmerksam.

Kleingartensparte


Gar nicht weit ist es von der Endhaltestelle der Straßenbahn bis zur Kirche von Winzerla.

Die Kirche in Jena-Winzerla.


Hier an diesem Wegweiser biegt der Fußweg nach links ab.

Wegweiser


Kurz nachdem man diesen Wegweiser hinter sich gelassen hat, hört man schon einen kleinen Bach. Das beruhigende Murmeln kommt immer näher.

Ein kleiner Bach plätschert leise.


Nach einem am Ende doch recht steilen Anstieg durch einen kleinen Wald kommt man zur Kleingartensparte am Trießnitzweg. Am Ende der Gartenanlage hat man diesen Blick auf Jena.

Blick auf Jena


Von der Kleingartenanlage aus geht es durch einen Wald weiter bergauf.

Weiter geht es bergauf.


Als ich aus dem Wald herauskam konnte ich von oben auf den ehemaligen Steinbruch sehen. Weiter oben war die Antennenanlage auf dem Cospoth zu sehen.

Die Antennenanlage auf dem Cospoth


Es war ein überwältigendes Gefühl, da oben am Antennenmast zu stehen. Ich hatte den Traum Wirklichkeit werden lassen, den ich Anfang des Jahres träumte. An der Antennenanlage findet man ein paar Bänke. Hier kann man schön rasten und sich über den bislang zurückgelegten Weg freuen.
Jetzt geht man einfach den Weg weiter und biegt an der nächsten Weggabelung rechts ab. Hier sieht man schon das Vorwerk Cospoth.
Vom Vorwerk aus geht es leicht bergab. Über eine große Wiese führt der Weg wieder in einen Wald. Auf der Forststraße komme ich schnell voran. Ich muss aber noch durchs Unterholz den Weg zum „Alten Steinbruch“ von Ammerbach finden. Ich kannte die Richtung und so kam ich gut am „Ammerbachblick“ an. Von hier aus hat man eine herrliche Aussicht auf Ammerbach. Dieses Jahr fand ich eine neue Bank am Ammerbachblick. Ich hatte also Gelegenheit, die Aussicht ganz entspannt zu geniessen.

Die neue Bank am Ammerbachblick


Von dieser Bank aus kann man auch die Ammerbacher Kirche gut sehen. Es sind nur noch ein paar Meter, dann geht es steil bergab.

Die Kiche von Ammerbach ist links, der Pfad nach Ammerbach hinunter rechts zu sehen.


Jetzt ist es nicht mehr weit bis zum Ausgangspunkt meiner Wanderung. Meine Marlies und der Bolek holten mich unterwegs ab und verkürzten mir so die restliche Zeit der Wanderung.

Marlies und Bolek haben mich abgeholt

Insgesamt bin ich etwa zehn Kilometer gelaufen.

Jährlich zweimal sind wir in Jena, einmal im April, einmal Anfang November.

Rund um Jena findet man schöne Wanderwege. Ich denke dabei z.B. an die Saalehorizontale. Auf diesem schönen Weg rund um die Saalestadt bin auch schon gewandert und habe in diesem Blog darüber geschrieben.
Von Jena-Winzerla aus gibt es einen tollen Rundweg auf den Cospoth. Von da aus kann man über Ammerbach zurück nach Winzerla gehen.

Auch diesen Weg auf den Cospoth bin ich schon einmal im November 2012 gelaufen.

Im November diesen Jahres waren wir wieder in Jena. Die Streckenlänge der „Cospoth-Runde“, etwas mehr als zehn Kilometer, erschien mir für eine Nachmittagsrunde im November gerade richtig.

Zunächst machte ich mich von der „Ringwiese“ aus auf den Weg zur Straßenbahn-Endhaltestelle „Winzerla“. Da beginnt die Strecke, die ich mir von GPSies heruntergeladen hatte.

Auf dem Weg nach Winzerla.

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