Zur Zeit fällt es mir schwer zu wandern. Ich habe noch von unserem Aufenthalt in Kniebis ein paar Probleme mit dem Rücken.

Ich kann aber doch noch den Auslöser meiner Kamera betätigen. Es gibt doch so viel zu fotografieren, zu jeder Jahreszeit.

Gegenwärtig spriessen die Schneeglöckchen allerorten. Man könnte meinen, der Frühling würde schon Einzug halten. Dabei weiß ich, dass der Winter jederzeit noch einmal von den „rauhen Bergen“ zurück kommen kann.

Für mich sind die Schneeglöckchen Frühlingsboten.
 

Mit den Schneeglöckchen stecken auch die Winterlinge ihre Köpfchen aus der Erde. Die gelben Tupfer in den Gärten lassen zusammen mit den Schneeglöckchen unsere Herzen schneller schlagen. Ja, der Winter ist nun bald Vergangenheit, auch wenn er von den „rauhen Bergen“ noch einmal drohen sollte, wie der alte Goethe es in seinem „Osterspaziergang“ sagte.

Winterlinge

Winterlinge

 

Unser Bolek „inspiziert“ im Sonnenschein der letzten Tage ausgiebig „seinen Garten“.
 


 

In den vergangenen Tagen versuchte ich, während eines kleinen Spazierganges den sich auflösenden Frühnebel im Bild festzuhalten.

Der Nebel löst sich auf

Nebel

Als ich wieder in Richtung Gögglingen ging, war der Nebel weg und die Sonne schien prächtig.

Der Nebel hat sich verzogen

Es war herrlich diese Runde zu gehen. Ich konnte mich über Schneeglöckchen und Winterlinge freuen, und ich konnte sehen, wie der Nebel weichen musste.

Eine Ergänzung:
Inzwischen (also am 5. März 2017) sind auch die Märzenbecher und die Krokusse da.
Die Gögglinger Störche sind jetzt dabei ihren Horst für die kommenden Monate zu rüsten. Viele Fans werden dabei sein und das Storchenpaar bei der Aufzucht des Nachwuchses beabachten.

Viele liebe Grüsse
von FriederKaffeetrinkender Smilie

Die Sonne scheint heute wieder prächtig. Man könnte meinen, der April sei dieses Jahr der erste Sommermonat.
Heute früh war ich in unserem Garten am Haus, um das Frühbeet zu öffnen. Der „Gärtner“ hatte mich schon lange interessiert. Also nahm ich den Fotoapparat mit, um den Kerl zu fotografieren.

Der „Gärtner“ in unserem Garten hat immer zu tun.

Nachdem ich mich mit dem „Gärtner“ ausgiebig unterhalten hatte 🙂 , sah ich eine Amsel am Kirschbaum. Die musste mich von früher her kennen, denn Angst hatte sie nicht. Vielmehr schien sie zu posieren, um gut ins Bild gesetzt zu werden.

Ich war nun einmal im Garten und hatte den Fotoapparat dabei, da wollte ich unser Gartenhäuschen aus einer etwas ungewöhnlichen Perspektive fotografieren.

Gartenhaus

Der Garten ist immer voller Überraschungen. Die Amsel war heute früh für mich ein Höhepunkt.

man spürt es richtig, der Frühling kommt mit Riesenschritten.
In Goethes Osterspaziergang heißt es:

Aber die Sonne duldet kein Weisses,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlts im Revier,
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.

Nun, am vergangenen Donnerstag, es war der 12. März, habe ich keine geputzten Menschen gesehen, die Sonne mochte auch noch nicht so richtig aus den Wolken hervor lugen.
Einige Frühjahrsblüher sind aber doch schon da. Jetzt ist auch die Zeit für die Märzenbecher.
Vor zwei Jahren konnte ich die „weißen Teppiche“ im „Großen Lautertal“ und im „Wolfstal“ bestaunen. In diesem Jahr hatte ich mir vorgenommen, im Eselsburger Tal zu wandern. Da sollen etwa 10% des Bestandes von Märzenbechern in Baden-Württemberg zu sehen sein. Das müssen doch, so dachte ich mir, unübersehbare große Flächen sein.

Zum Eselsburger Tal kommt man am schnellsten über die A 7, Ausfahrt Niederstotzingen. Dann fährt man noch ungefähr vier Kilometer in Richtung Herbrechtingen / Aalen.

Ich machte mich auf den Weg. Den Parkplatz an der Dettinger Straße, den ich mir ausgesucht hatte, fand ich auf Anhieb. Der Parkplatz war stark verschmutzt. Das muss offensichtlich von Kraftfahrern verursacht sein, denn Wanderer schleppen keine grßen Plastesäcke in die Natur, um sie da zu entsorgen.
Diese Bemerkung aber nur nebenbei.

Ich ging auf dem Weg in Richtung Falkenstein, allerdings blieb ich auf der Höhe, statt gleich ins Tal zu gehen.

Die Muschel des Jacobswegs ist bis nach Anhausen ein guter Wegweiser.

Die Muschel, Kennzeichen des Jacobswegs, führt uns bis nach Anhausen.

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07. April 2014 · Kommentieren · Kategorien: Garten · Tags: , ,

Nachdem wir einen Winter hatten, der keiner war, ist jetzt allerorten zu beobachten, wie der Frühling die Regentschaft übernimmt.
Bei uns im Garten konnte ich einer Amsel zuschauen, wie sie ihr Nest gebaut hat. Sie hat sich den Birnbaum herausgesucht. Für meine Begriffe ist das ein denkbar unbrauchbarer Platz. Die Stangen am Baum sind für die Bohnen vorgesehen. Wir müssen nun sehen, ob es uns gelingt, die Amsel umzusiedeln.

Amsel mit Nistmaterial

Amsel

Es macht Spaß, das Wachsen und Werden zu beobachten.

Nun haben viele Menschen genug vom Winter. An diesem Wochenende ist Ostern, zugegeben, etwas zeitig.
Da, wo jetzt noch Schnee liegt, bietet es sich an, braune Eier zu verstecken. Die werden im Schnee leichter gefunden als weiße. Damit hat der Nachwuchs dann wenigstens auch noch im Frühjahrsschnee ein Erfolgserlebnis. 🙂

Hier ein kleines Gedicht, dass doch Hoffnung macht auf ein schönes Ostern.

Unterm Baum im grünen Gras
Sitzt ein kleiner Osterhas‘!
Putzt den Bart und spitzt das Ohr,
Macht ein Männchen, guckt hervor.
Springt dann fort mit einem Satz
Und ein kleiner frecher Spatz
Schaut jetzt nach, was denn dort sei.
Und was ist’s? Ein Osterei!

Emanuel Geibel
1815-1884, deutscher Lyriker

osterhase

Osterhase

Jetzt, nach all diesen vielen Wünschen nach dem Frühling, muss es doch endlich auch klappen, dass man die Handschuhe beiseite legen kann.
Ich wünsche Euch allen ein schönes Osterfest.
Vielleicht läßt das Wetter doch einen schönen Osterspaziergang zu.

Signum

Heute war ein richtige Sonnentag.
Am Morgen hatte ich noch mit Ostern zu tun. Es ist ja nicht mehr weit, bis die Hasen wieder die Eier legen, Für diese Zeit will ich gerüstet sein.
Am Nachmittag aber musste ich einfach ein paar Schritte gehen. Ein kleiner Hund erregte meine Aufmerksamkeit. Ich machte gerade den Fotoapparat bereit, da sehe ich, wie die beiden Frauen mit ihrem Rolli durch die Gegend ziehen. Auf der anderen Straßenseite war noch eine Frau, die offenbar zu dem Duo gehörte. Das Bild musste ich einfach aufnehmen.

Frühling

Schaut doch mal die älteren Damen an. Sie sehnten sich nach den Sonnenstrahlen. Nun endlich können sie die Wärme genießen. Sie gehen durch ihnen bekannte Straßen und Wege. Sie schauen sich Vorgärten an und freuen sich über die Schneeglöckchen, über die gelben Tupfer der Winterlinge und über die ersten Krokusse. Sie genießen den Frühling.
Beim Anblick dieses Bildes fielen mir die ersten Zeilen vom „Osterspaziergang“ ein.

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
durch des Frühlings holden belebenden Blick.
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.

Mit diesen Gedanken ging ich weiter.

Kinderspielplatz

Nach einiger Zeit kam mir ein Mann im Rollstuhl entgegen. Er war dick eingemummelt. Ist ja auch wichtig. Er fährt durch die Gegend, aber er kann sich ja nicht selbst bewegen und da ist die Gefahr, sich zu erkälten doch gegeben.
Gegen Ende meiner Runde begegnete mir der Mann im Rollstuhl noch einmal. Ich sprach ihn einfach an und wir kamen ins Gespräch. Er war früher an Kinderlähmung erkrankt. Heute ist er an den Rollstuhl gebunden. Aber er nutzt jede Gelegenheit, an der frischen Luft zu fahren. Sein Motto: „Man muss das Beste aus seiner Lage machen. Kopf in den Sand stecken, das gibt es nicht.“ Als wir uns verabschiedeten meinte er, dass wir uns wieder treffen. „Mein Vorname ist Dietrich!“, rief er mir noch zu.
Und was soll ich euch sagen, die drei alten Damen, von denen ich eingangs sprach, die traf ich auch noch einmal. Ach, was freuten sie sich, als ich ihnen ein paar nette Worte zurief.

Futterhäuschen


Zweifelsohne, alle freuen sich auf den Frühling. Heute kam das bei allen, denen ich begegnet bin, zu Ausdruck.

Das Wetter erinnert wir uns schon lange an Goethes Osterspaziergang. Nun ist tatsächlich Ostern. Der Dichterfürst beschrieb die Situation so:

Aus dem hohlen finstern Tor
Dringt ein buntes Gewimmel hervor
.

Heute kann man immer wieder zu Ostern folgendes beobachten:

Auf der Autobahnen dichten Engen
Sieht man ein buntes Gewimmel sich drängen
.

Egal, wie man Ostern beschreibt, die Menschen geniessen diese Zeit in der man beobachten kann, wie überall bunte Flecken zu Blumenwiesen wachsen, wie die Tiere für ihre Nachkommenschaft sorgen. Die Kirschblüte ist, bzw. war schon in vollem Gange. Tomatenpflänzchen werden selbst gezogen oder in der Gärtnerei gekauft. Die Rasenmäher hört man auch schon wieder allerorten. Spätestens hier merken wir, dass der Winter tatsächlich vorbei ist.

Gänseblümchen

Bei Narana kann man nachlesen, wie ihre Kätzchen diese Zeit erleben.

Nur der durch die umherirrenden Pollen verursachte Heuschnupfen Naranas stört ein bissel dieses schöne Bild. Ja, ein Pollenfilter für tropfende Heuschnupfennasen wäre die Lösung.