Die OTZ berichtet am 14. April 2011 über den früheren Sportchef des Hessischen Rundfunks. Jürgen Emig wurde bekanntlich wegen Bestechlichkeit und Untreue verurteilt.

In der OTZ war nun folgendes zu lesen:

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Nun frage ich mich, wie der Emig es geschafft hat. dass das Gericht die 1,1 Millionen zahlen muss.

02. Februar 2011 · Kommentieren · Kategorien: Bemerkungen · Tags: ,

Ich bin autolos. Jawohl, so weit hab ich es gebracht.

Fast auf den Tag genau bin ich Besitzer eines SEAT Arosa TDI. Die Firma SEAT prodziert zwar noch Autos aber keine Arosa mehr. Für mich ist der kleine Arosa das Auto, was gehalten hat, was in den Prospekten stand. Der Verbrauch war mit fünf Liter Diesel auf 100 Kilometer angegeben. Und dieses Marke hat das Auto oft unterboten. So klein wie er ist, so flink ist er. Auf der Autobahn schafft er spielend 140 km/h.  Er hat eine Klimaanlage und eine Standheizung. Außerdem besitzt er ausstellbare Heckscheiben.

Vor einigen Jahren hat er mich im Stich gelassen, besser gesagt die Firma SEAT. Das Getriebe hatte seinen Geist aufgegeben. Und das mit etwas 60.000 Kilometern Laufleistung. SEAT war überhaupt nicht kulant. Keinen müden Cent habe die gegeben, um Ersatz zu leisten.

Jetzt ist vorne eine Feder gebrochen. Wenn eine Feder gebrochen ist, müssen beide gewechselt werden. Kostenpunkt etwa 160 Euro für beide. Der Einbau der neuen Feder kostet noch einmal etwa 250 Eurikelchen. Ich weiß, wo mein Geld bleibt.

Heute habe ich das Auto in die Werkstatt gebracht – und deshalb bin ich das Auto los. Bis morgen.

Heutzutage dreht sich doch fast alles ums Geld. Weiter vorn habe ich schon mal beschrieben, dass minderbemittelte geringfügig Beschäftigte keine Lohnerhöhung zu erwarten haben. Wer viele Jahre in so einem Job arbeitet, muss sich darüber im Klaren sein, dass er an Aufschwüngen etc. nicht teilhaben wird. Gewiß ist, dass die Großkopfeten sich Gehaltserhöhungen genehmigen, die mitunter das monatliche Entgelt eines geringfügig Beschäftigten um ein Vielfaches übersteigen.

Wer vor zehn Jahren 400 Euro im Monat bekam hat jetzt real etwa noch 300 Eurikelchen am Monatsende in der Tasche. Das kann er aber nur dann behaupten, wenn die Lohnbuchhaltung mitspielt. Und das ist nicht immer der Fall. Unlängst wunderte ich mich, dass mir nach meiner groben Schätzung etwa 60 bis 80 Euro fehlten. Die hatten einfach vergessen, ein paar Stunden, die ich tatsächlich gearbeitet hatte, zu berechnen.

Ich kann nun mit Fug und Recht behaupten, ich habe die Südwestpresse, konkret den ALB BOTE vor dem Ruin gerettet. Darauf kann ich doch stolz sein. Ich liebe die Printmedien. Ich werde auch künftig alles für die Zeitung tun. Jawoll.