Ende Dezember hatte ich mir in Kniebis einen kleinen Fehltritt gehabt. Nein, nein, nicht was ihr denkt. Ich habe mir an der Wirbelsäule schmerzhaft verletzt.
Damals war ich sehr früh mit Bolek noch im Dunkeln zum Gassi gehen unterwegs. Ich musste einmal die Straßenseite wechseln (der Fußweg war dort zu Ende). Der Bordstein war etwas sehr hoch und ich sah das im Finstern nicht. Seither habe ich Schmerzen in diesem Bereich. Die Krankengymnastik tat zwar gut, aber Schmerzen habe ich immer noch.

Eine Neurologin meinte, die Schmerzen kommen alle von der Wirbelsäule. Operieren ist nicht drin. Ich fragte sie, ob ich die restlichen 27 Jahre meines Lebens nun mit Schmerzen leben müsse. Ich solle mich doch um eine Reha bemühen, meinte sie. Die Möglichkeiten dort wären viel effizienter.

Nun, ich habe mich trotz Schmerzen aus dem Haus getraut. Am 7. April bin ich wieder einmal vier Kilometer ohne Unterbrechung gegangen. Es war wundserschön, auf den eigenen zwei Beinen durch den Gögglinger Forst zu gehen. Darauf war ich richtig stolz. Ich habe nun ein gutes Gefühl, dass ich bald auch wieder längere Strecken wandern kann.

Am Sonntag, am 9. April, habe ich gleich noch einen „Gehversuch“ gestartet. Entlang der Donau bin ich bis nach Donaustetten gegangen um gleich am anderen Ufer des Flusses zurück nach Gögglingen zu gehen.

Hier ein paar Bilder von beiden „Spaziergängen“.

Buschwindröschen

Die Kirschen stehen zur Zeit in voller Blüte.

Das Stiefmütterchen in unserer Hofeinfahrt stellt keine großen Ansprüche.

Und hier noch ein paar Bilder „entlang der Donau“.

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Nun bin ich zuversichtlich, denn ohne Wandern geht es bei mir nicht.

Viele liebe Grüsse
von FriederKaffeetrinkender Smilie

Zur Zeit fällt es mir schwer zu wandern. Ich habe noch von unserem Aufenthalt in Kniebis ein paar Probleme mit dem Rücken.

Ich kann aber doch noch den Auslöser meiner Kamera betätigen. Es gibt doch so viel zu fotografieren, zu jeder Jahreszeit.

Gegenwärtig spriessen die Schneeglöckchen allerorten. Man könnte meinen, der Frühling würde schon Einzug halten. Dabei weiß ich, dass der Winter jederzeit noch einmal von den „rauhen Bergen“ zurück kommen kann.

Für mich sind die Schneeglöckchen Frühlingsboten.
 

Mit den Schneeglöckchen stecken auch die Winterlinge ihre Köpfchen aus der Erde. Die gelben Tupfer in den Gärten lassen zusammen mit den Schneeglöckchen unsere Herzen schneller schlagen. Ja, der Winter ist nun bald Vergangenheit, auch wenn er von den „rauhen Bergen“ noch einmal drohen sollte, wie der alte Goethe es in seinem „Osterspaziergang“ sagte.

Winterlinge

Winterlinge

 

Unser Bolek „inspiziert“ im Sonnenschein der letzten Tage ausgiebig „seinen Garten“.
 


 

In den vergangenen Tagen versuchte ich, während eines kleinen Spazierganges den sich auflösenden Frühnebel im Bild festzuhalten.

Der Nebel löst sich auf

Nebel

Als ich wieder in Richtung Gögglingen ging, war der Nebel weg und die Sonne schien prächtig.

Der Nebel hat sich verzogen

Es war herrlich diese Runde zu gehen. Ich konnte mich über Schneeglöckchen und Winterlinge freuen, und ich konnte sehen, wie der Nebel weichen musste.

Eine Ergänzung:
Inzwischen (also am 5. März 2017) sind auch die Märzenbecher und die Krokusse da.
Die Gögglinger Störche sind jetzt dabei ihren Horst für die kommenden Monate zu rüsten. Viele Fans werden dabei sein und das Storchenpaar bei der Aufzucht des Nachwuchses beabachten.

Viele liebe Grüsse
von FriederKaffeetrinkender Smilie

So weit, wie man annehmen könnte, war die Wanderung nicht.
Ich wollte wieder mal ein paar Kilometer gehen und dazu nicht erst mit Auto irgendwohin zu fahren.
So kam ich auf die Idee, von zu Hause aus über Unterweiler und Unterkirchberg an der Iller entlang nach Senden zu gehen und von da über Wiblingen zurück nach Gögglingen.
Geschätzt lagen etwa 20 Kilometer vor mir.

Der 20. Juni war einer der schönen Tage in diesem Jahr.
Nachdem ich Bolek ausgeführt hatte, machte ich mich auf den Weg.
Die Mohnblumen, die hier zu sehen sind, wachsen auf einem kleinen Feld, an dem ich jeden Tag mit Bolek vorbei komme. Ich finde das leuchtende Rot schön.

Mohnblumen auf einem Feld

Auf einem Erdbeerfeld war die Ernte voll im Gange. Hmm, da läuft mir doch gleich das Wasser im Munde zusammen. Man wundert sich, dass die Erdbeeren trotz des Regens der vergangenen Tage so einen guten Geschmack haben, kein bisschen verwässert, wunderbar süß.

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Ich war abends mit Bolek noch mal unterwegs. Wir kamen an der alten Gögglinger Kirche vorbei. Die Die hell erleuchtete Kirche mit einem so dunklen Hintergrund, die musste ich fotografieren.
Nach dem Gassigehen nahm ich meine Kamera und habe die Kirche fotografiert. Herausgekommen ist das unten stehende Foto.

Ein Klick ins Bild zeigt das Foto größer als hier im Beitrag.

Das folgende Bild entstand Ende Januar. Am Morgen stand die Sonne noch recht niedrig. Die langen Schatten hatte mich geradezu zum Fotografieren aufgefordert.

Viele liebe Grüsse
von FriederKaffeetrinkender Smilie

Wenn man nicht weiß, was man schreiben soll, schreibt man übers Wetter.
Jeder kann auch bei diesem Thema mitreden.
Ende vergangenen Jahres waren wir mit unserem Bolek unterwegs. Man konnte meinen, dass wir uns in einem vorgezogenen Osterspaziergang bewegten. Die Sonne schien prächtig, auf dem Rücken konnte man die wärmenden Strahlen spüren und geniessen.

Bolek und Marlies am 26. Dezember

Viele Menschen nutzten das sonnige Wetter für einen Spaziergang im nahe gelegenen Wald.

„Osterspaziergang“ am 26. Dezember

Die ersten Winterzeichen kammen am 4. Januar. Am frühen Morgen lag Schnee. Die Beete im Garten waren weiß und man hörte das typische Geräusch des Eiskratzers, denn wer das Auto nutzen wollte, musste die Scheiben kratzen.

Schnee im Garten

Auch das Dach der Gartenlaube war weiß.

Das Dach der Gartenlaube war weiß

Von der Bushaltestelle „Zollbrücke“ kann man übers Donautal in Richtung Einsingen gucken. Es war ein schöner Tag, wie zum Bewegen an frischer Luft gemacht.

Donautal

Baum an der Illerkirchberger Straße

Die Spatzen nutzten die Sonne zu einem Bad. Man kann es kaum glauben, aber die Vögel fühlten sich wohl.

Spatzen

Vielleicht hatten sie sich auch viel zu erzählen. Wer weiß, was in der Spatzenfamilie geschehen ist.
Passend hierzu wäre vielleicht der Vierzeiler von Hans-Jörg Große

Die Spatzen pfeifen es vom Dach,
bei Sperlings gab’s mal wieder Krach.
Die Neuigkeit zieht weite Kreise:
Der olle Sperling hat `ne Meise!

© Hans-Jörg Große

All das Geplapper der kleinen Spatzen fand unter Aufsicht der Amsel statt, die aufmerksam von unserem Gartenzaun aus zuhörte.

Amsel

Hier noch mal einige Bilder als Dia-Schau.

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Ein kleines Update
Schon am 15. Januar hat der Winter bei uns in Gögglingen Einzug gehalten.
Die Kinderaugen strahlten und dem Vernehmen nach auch die Augen der Skiliftbesitzer auf der Alb. Die Unfallzahlen stiegen an wie jedes Jahr, wenn Schnee fällt und die Autofahrer kratzen allmorgendlich die Scheiben frei.

Amseln, Spatzen und auch Meisen nutzen nun die Futterstellen, die sie in den Gärten vorfanden.

Amseln und Spatzen nutzen die Futterstellen im Garten

In unserem Garten mussten wir einen Weg frei machen, um an den Komposter zu kommen.

Wege zur Futterstelle und zum Komposter

Viele liebe Grüsse
von FriederKaffeetrinkender Smilie

Mit unserem Bolek gehe ich jeden Tag mindestens zweimal fünf bis sechs Kilometer. Der Hund braucht das Laufen wie sein Futter.
In Gögglingen gibt es nichts Außergewöhnliches, mal abgesehen vom Storchennest
Bei genauerem Hinsehen findet man aber trotzdem interessant Dinge.
Z.B. fand ich diesen Mond über Gögglingen schön.

Mond über Gögglingen

In unserem Garten fand ich eines Tages diese Wespe im Netz einer Spinne.

Eine Wespe im Spinnennetz

Vor einigen Tagen konnte ich dieses Bild aufnehmen.
Göggligen in der Abenddämmerung.

Abenddämmerung in Gögglingen

Dieses Stiefmütterchen fand ich ebenfalls bei uns im Ort. Es hätte aber bestimmt überall wachsen können. Wenigstens da, wo es ein kleines bisschen Erde gefunden hat. 🙂

Stiefmütterchen

Im Garten unserer Nachbarin konnte ich Spatzen beobachten, die in einem Beet ein erfrischendes Sandbad genommen hatte.

Spatzen beim Sandbad

Nach dieser Erfrischung kann man wunderbar auf dem Gartenzaun ausruhen.

Ein Spatz auf dem Gartenzaun

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So kann man immer und überall etwas Interessantes erkennen. Man muss eben nur genau hinschauen.

Viele liebe Grüsse
von FriederKaffeetrinkender Smilie

Das Wetter im neuen Jahr war doch wie fürs Laufen gemacht, aber ich kam trotzdem zu keiner größeren Wanderung. Ich bin aber täglich eine kleine Runde von etwa sechs bis sieben Kilometern gelaufen. Davon wenigstens möchte ich einige Bilder zeigen.

Wegkreuz

An dieser Stelle komme zur Zeit jeden Tag vorbei. Natürlich war das Wetter in der letzten Zeit wie im Frühling, aber auch wenn es regnet gehe ich auf diese Runde.

Gögglinger Kirche

So wie die Gögglinger Kirche hinter der B 30 hervor guckt, das Bild fasziniert mich immer wieder.

Hier noch mehr Bilder.

Und hier noch der GPS-Track:

Kaffeetrinkender Smilie

Mit dem Wandern war in den letzten beiden Wochen nicht viel los.
Wir, meine Marlies und ich, sind dabei, täglich abends noch eine Runde zu drehen. Dabei haben wir festgestellt, dass es in Gögglingen immer noch viel zu entdecken gibt.
Entlang der Donau kann man die Wildenten beobachten. Es ist eine Freude, den Spatzen zuzusehen und wenn sich die Stare auf den Dächern oder auf den Hochspannungsleitungen versammeln, kann man gar nicht genug zusehen.
Von unseren abendlichen Runden möchte ich hier einige Eindrücke zeigen.

Nach dem Abendessen und diesmal ohne Hund sind wir losgegangen. Unser Weg führte uns zunächst zum Friedhof. Die Kirche war da unser Fotomotiv.

alte Kirche

So kann man die Kirche vom Friedhof aus sehen.

Nur ein paar Schritte sind es von Friedhof bis zur Brücke über die Donau. Ein Fuß- und Radweg flussaufwärts führt nach Donaustetten.
Unterwegs kann man noch mal die Kirche versteckt hinter den Bäumen am Fluss sehen.

Donau

Die Kirche versteckt sich hinter den Bäumen am Fluss.

Das andere Flussufer hat auch seine Reize.

Donau-Ufer

Das Ufer spiegelt sich im Fluss.

Roehren

Wie zwei große Augen sehen die Röhren aus.

Schon sind wir in Donaustetten.

Donaustetten

Die Kirche in Donaustetten

Wir gingen auf der anderen Seite des Flusses zurück nach Gögglingen.

Goegglingen

Auf der anderen Seite ging’s zurück nach Gögglingen.

Dabei kamen wir an diesen Brombeerstäuchern nicht vorbei.

Brombeeren

Brombeersträucher am Wegesrand.

Inzwischen war der Mond schon herausgekommen. Der Storch schaut von seinem Nest auf uns herab.
Leider hat es dieses Jahr wieder nicht mit dem Storchennachwuchs geklappt.

Storchennest

Der Mond scheint auf’s Storchennest.

Es ist nun schon dunkel:

Straße

Abendstimmung

Es war ein schöner Abendspaziergang, auch wenn die Mücken unterwegs sehr aktiv waren.

Signum