Mir war wieder mal nach Wandern. Die Sonne meinte es gut, meine Frau war auch nicht abgeneigt, also war es beschlossene Sache, auf der Schwäbischen Alb ein kleine Runde zu drehen.
Im Bruckmann „40 Wandertouren auf der Schwäbischen Alb“ guckte ich mir einen Rundwanderweg aus. Die Wanderung im Lonetal war mir gerade recht. Die Strecke ist 9,5 km lang und hat nur 70 Höhenmeter zu überwinden.
Wir fuhren die A7 bis zur Ausfahrt Niederstotzingen und von da in Richtung Bissingen. Wenige hundert Meter nach Bissingen kommt rechts ein Wanderparkplatz. Der Parkplatz war der Ausgangspunkt unserer Wanderung.

Wanderparkplatz

Wanderparkplatz bei Bissingen

Wir überquerten die Straße nach Stetten o.L. und waren nach wenigen hundert Metern schon am Fuße der Vogelherdhöhle. Ein kurzer steiler Anstieg führte ins zu einem Eingang der Höhle. Wir gingen nur soweit hinein, dass wir immer noch den Eingang sehen konnten.

Vogelherdhöhle bei Stetten o.L.

Vogelherdhöhle bei Stetten o.L.

Blick aus der Vogelherdhöhle

Blick aus der Vogelherdhöhle

Auf der anderen Seite des Hanges sind wir wieder hintergeklettert. Hier wird ein „Archäologiepark Vogelherdhöhle“ gebaut. So sind wir nicht den beschriebenen Weg nach Stetten gegangen. Aber Stetten kann man ja von der Höhle aus schon sehen, so dass wir uns nicht verlaufen konnten.

Archäologiepark

Archäologiepark

Das Schloß in Stetten ist in Privatbesitz. So bleibt dem Touristen ein Blick ins Innere des Schlosses verwehrt.

Schloß Stetten o.L.

Schloß Stetten o.L.

Kirche

Die Kirche in Stetten o.L.

In Stetten o.L. trifft man auf den Schwäbischen Jakobsweg. Wenn man konsequent dem Zeichen mit der Jakobsmuschel folgt, kommt man leicht nach Lindenau. Dieser Hinweis steht nicht im Wanderbuch. Er wäre aber sehr hilfreich für Wanderer ohne GPS und ohne Karte.
Wir hatten uns an einer Stelle im Wald verlaufen und kamen etwas oberhalb von Asselfingen an einen Aussiedlerhof. Der Bauer hatte uns dann den richtigen Weg nach Lindenau gezeigt. Unser Umweg war etwa zwei Kilometer lang.

Asselfingen

Asselfingen

Aussiedlerhof

Aussiedlerhof

Dafür konnten wir uns in der Gaststätte „Schloß“ in Lindenau mit einem Kaffee und Kuchen stärken.

Lindenau

Lindenau

Gaststätte "Schloß" in Lindenau

Gaststätte „Schloß“ in Lindenau

Neben der Gaststätte führt ein Weg ins Lonetal und zum Hohenstein. Die Höhlen an dieser Stelle der Alb werden wir uns später mal ansehen. Links der Lone gehend erreichten wir im Schatten der Laubbäume bald den Wanderparkplatz.
Alles in allem war es schöner Nachmittag an der frischen Albluft.

Die Schwäbische Alb ist ein Wanderparadies. In allen Regionen der Alb gibt es auf den Wanderwegen vieles zu entdecken.
Bisher wandert ich Wege, die ich zufällig entdeckt habe. Nun hatte ich mir ein Buch besorgt, in dem Wanderwege auf der Alb beschrieben sind: „Bruckmanns Wanderführer 2011“ mit „Die 40 schönsten Touren – Schwäbische Alb.

Ich suchte mir eine Wanderung in der Nähe Ulms aus. Meine Wahl fiel auf „Das Tal der Kleinen Lauter“, im Wanderführer die Tour 11.

Los geht´s in Herrlingen, einem Ortsteil von Blaustein, zwischen Ulm und Blaubeuren gelegen. An der Kirche in Herrlingen kann bequem das Auto parken. Nach wenigen Metern auf der Bergstraße in Richtung Weidach zweigt der Weg scharf rechts ab. Über Treppen und einige Serpentinen steigt man schnell in Richtung des Funkmastes auf. Man kann sich für den Aufstieg ruhig Zeit nehmen. Oben angelangt führt der Weg immer auf annähernd gleicher Höhe bis zum Weiler Weidach. Das Wanderwegzeichen ist hier die Rote Raute.

Die Kirche in Herrlingen

Die Kirche in Herrlingen

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Es war der 17. März 2012. Bis zum Frühlingsanfang waren es noch ein paar Tage. Das Wetter war aber schon wie kurz vor Sommeranfang. Das war für mich Anlaß, endlich wieder mal eine Wanderung über mehrere Kilometer zu unternehmen.

Das Wegzeichen das SAV für den Südrandweg

Wanderwegzeichen Schwäb Albverein Südrandweg

Vom „Oberen Kuhberg“ in Ulm nach Blaubeuren, diese Strecke wollte ich schon lange mal gehen. Den größten Teil des Weges bewegt man sich auf dem Hochsträß, einem Höhenzug zwischen Ulm und Ehingen. Auf der einen Seite ist das Blautal, auf der anderen das Donautal. Der Wanderweg ist gut ausgezeichnet, denn man läuft ausschließlich auf dem Südrandweg des Schwäbischen Albvereins. Für sonnige Tage ist diese Wanderung besonders geeignet, denn man geht viele Kilometer im schattigen Wald.

Abzweig nach Grimmelfingen

Grimmelfingen

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Das Hochsträß ist ein Höhenzug zwischen Donautal auf der einen Seite sowie Blau- und Schmiechtal auf der anderen Seite. Es erstreckt sich von Ehingen bis Ulm. Ein Teil des „Fränkisch-Schwäbischen Jacobswegs“ führt über diesen Höhenzug.

Am Freitag, dem 30. September, bin ich von Blaubeurer Teilort Pappelau bis nach Schelklingen und zurück gewandert. In Pappelau läßt man die Kirche links liegen und fährt bis zum Sport- und Spielplatz. Da kann man bequem parken. Und man ist auch gleich am Ausgangspunkt der Wanderung.

Parkplatz - Ausgangspunkt meiner Wanderung

Parkplatz in Pappelau - Ausgangspunkt meiner Wanderung

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