Anfang des Jahres 2000 kam ich zu einer Kur das erste Mal in den Südschwarzwald. In der „Privatklinik St. Georg“ in Höchenschwand wurde ich gut versorgt und betreut. Höchenschwand liegt über 1000 Meter hoch und nennt sich deshalb auch „Dorf am Himmel“.
14 Jahre später, ich hatte das Wandern für mich bereits entdeckt, kam ich wieder nach Höchenschwand. Der Mittelweg, er führt von Pforzheim nach Waldshut, verläuft durch Höchenschwand um danach nach Waldshut abzusteigen. Hier der Beitrag in diesem Blog: Einmal von Nord nach Süd durch den Schwarzwald 2014

Höchenschwand. Klink St. Georg 2014


Höchenschwand, Klinik St. Georg 2017

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Wandern ist für mich …
Unter dieser Überschrift hat Elke eine Blog- und Leserparade eröffnet. Ich möchte hier meine Gedanken zu dieser Frage darlegen.

Jetzt bin ich 72 Jahre alt. Gut zu Fuß war ich schon immer. Aber eine Wanderung planen, die Wanderstiefel schnüren, Rucksack packen und sich auf das, was kommt, freuen, das kam bei mir erst viel, viel später. Da war ich schon über die 60.

1996 wurde ich am Darmkrebs operiert. Danach folgten alles Übliche, als Chemo- und Strahlentherapie. Während dieser Therapien erholte ich mich fast täglich an der frischen Luft. Mir hat das sehr gut getan. Diese drei oder vier Kilometer wurden für mich zur Gewohnheit. Ich ging diese Strecke auch, nachdem die Therapien überstanden waren.

2007 las ich in der Münsinger Tageszeitung, dem “ALB BOTE“, dass drei ältere Damen aus Hamburg im Schwarzwald auf dem Westweg wanderten. Damals gab es ja schon das Internet und ich suchte, was denn der Westweg ist.
Aha, 280 Kilometer in 12 Etappen von Pforzheim bis nach Basel zu Fuß quer von oben nach unten den Schwarzwald durchqueren, das ist der Westweg.
Nun wollte ich auch den Westweg gehen. Was drei älter Damen aus Hamburg schaffen, das traute ich mir auch zu.

Ich plante meine Wanderung. Übernachtungen mussten gebucht werden, Rucksack, Wanderschuhe, Regenkeidung, Kartenmaterial, alles musste ich mir beschaffen.
Dann kamen noch die guten Ratschläge von allen Seiten. „Hast du eingelaufene Schuhe, hast du genug Unterwäsche und Socken eingepackt, hast du …“ Unendlich diese gut gemeinten Ratschläge.

Ach was war ich froh, als es los ging. Am 17. April 2008 fuhr ich zu Bekannten nach Calw. Da konnte ich das Auto 14 Tage stehen lassen. Am 18. April ging es dann in Pforzheim am Kupferhammer los. Natürlich hatte ich zuviel in den Rucksack gepackt. Nach der ersten Etappe schickte ich per Post alles nach Hause, was ich zu viel eingepackt habe.
Auf jeden Fall hatte ich eine wunderbare Wanderung. Ich habe die 280 Kilometer gut bewältigt.

Ich auf dem Belchen:
Ich auf dem Belchen

Und ich war stolz wie Spanier auf mich, als ich in Basel vor dem Badener Bahnhof, dem Ziel des Westweges, stand. Unterwegs habe ich überall nette Menschen getroffen.

So etwas sieht man nur als Wanderer.
Würm, ein Stadtteil von Pforzheim

Autofahrern entgehen solche schönen Momente. Das Schild findet man auf dem Ostweg am Ortseingang von Würm, einem kleinen Stadtteil von Pforzheim.

Die Mehrtageswanderungen haben mich nie mehr losgelassen. Den Westweg bin ich noch zweimal gelaufen. Den Mittelweg (von Pforzheim nach Waldshut) bin ich auch gegangen, nur den Ostweg (von Pforzheim nach Schaffhausen) musste ich in Freudenstadt abbrechen, mir fehlte einfach die nötige Zeit dazu.

Ich auf dem Mittelweg (von Freudenstadt nach Zwieselberg)

Auf dem Mittelweg unterwegs zwischen Freudenstadt und Zwieselberg

Ich auch war auf dem Vogtlandpanoramaweg unterwegs

Die Göltzschtalbrücke nahe der kleinen Stadt Mylau.

und ich bin auch auf der Saalehorizontale rund um Jena gewandert.

Hier der Napoleonstein auf dem Schlachtfeld der Schlacht von Jena – Auerstedt.
Der Napoleonstein erinnert an die Schlacht von Jena - Auerstedt

Als ich das große Schlachtfeld sah und mir vorstellte, dass da tausende Soldaten gegeneinander kämpften, dass es tausende Gefallene gab, da lief mir der kalte Schweiß den Rücken hinunter.

Ich bin aber auch Eintageswanderungen gelaufen. Ab und zu bin ich mit Katrin gelaufen. Das hat Spaß gemacht. Wir waren in Blaubeuren, ein sehenswertes Städtchen nahe Ulm, und wir sind im Tal der „Kleinen Lauter“ gegangen. Das hat auch viel Spaß gemacht.

Die Küssende Sau bei Blaubeuren ist doch eine Wanderung wert, zumal es auf dem Weg noch weitere schöne Fleckchen gibt.

Die

Auf den Mehrtagestouren sind die Etappen unterschiedlich lang. Die längste Etappe war etwa 35 Kilometer und führte mich von Unterstmatt über die Hornisgrinde, vorbei am Mummelsee, Ruhestein und Schliffkopf nach Kniebis.
Zwanzig Kilometer sind für mich auch kein Problem, obwohl ich unterscheiden muss, ob ich im bergigen Schwarzwald gehe oder an der Iller entlang.

Ich mag es, wenn ich allein unterwegs bin. Dann kann ich nach Lust und Liebe meinen Gedanken nachhängen. Das ist für so etwas wie Meditation. Das tut gut. In dieser Situation bin ich auch viel mehr für die Signale aus der Natur empfänglich als sonst. Man glaubt ja gar nicht, was man da alles erleben kann. Man sieht kleine Käferchen, die man noch nie gesehen hat, man entdeckt viele Blümchen neu. Das alles macht das Wandern so spannend.
Ich kann aber auch dem Wandern zu zweit viel abgewinnen. Mit Gleichgesinnten gehen und dabei Gedanken austauschen, das ist auch sehr sein.

Wald- und Feldwege sind mir besonders willkommen. Man muss zwar auf Wurzeln und Steine aufpassen, aber den Füßen tut sie Massage gut.
Der Hausberg von Wunsiedel ist die Kösseine. Das letzte Wegstück hoch zum Kösseinehaus sieht so aus:
Weg zum Kösseinehaus im Fichtelgebirge
Es ist sehr anspruchsvoll, diesen Weg zu gehen, es macht aber auch Spaß, wenn man es geschafft hat und einen Blick zurück wagt.

Natürlich muss man auch ab und zu auf Asphaltwegen gehen. Das macht mir auch nichts aus.

Auf Mehrtageswanderungen, man hat vielleicht schon drei oder vier Wochen vorher geplant, kann man sich das Wetter nicht aussuchen. Mir ist es zwar lieber, wenn der Himmel das Naß oben behält, aber wenn es tröpfelt ist das kein Grund alles abzublasen.
Ein paar Regenbilder habe ich auch zur Hand. Die sind zwischen Weihnachten und Silvester 2016 in Kniebis im Schwarzwald entstanden.

Hier habe ich noch einige Bilder von Meiner ersten Wanderung auf dem Westweg 2008 von Pforzheim nach Basel.

So, liebe Elke, es war schön, deine Anregungen zu nutzen. Man glaubt gar nicht, was einem so alles einfällt zu den von dir genannten Stichpunkten. Wunderschöne Erlebnisse ebenso wie Schnee im Mai, schöne Begegnungen, die ich nie vergessen werde und natürlich auch die Freude und der Stolz, einen eigenen Beitrag zur Überwindung einer schlimmen Krankheit geleistet zu haben.

Viele liebe Grüsse
von FriederKaffeetrinkender Smilie

Die kleine Schwarzwaldgemeinde Kniebis (Stadteil von Freudenstadt) bietet dem Urlauber viel Sehenswertes. Mit viel Fleiß wurde so zum Beispiel der „Heimatpfad“ angelegt.
Einen Überblick gibt ein Flyer, den man in der Touristinfo im Besucherzentrum kostenlos erhalten kann.
Der in „grün“ dargestellte Weg ist der Kniebiser Heimatpfad. Mit Hilfe des Flyers kann selbst planen, welchen Teil man sich für einen Ausflug vornimmt.

Flyer vom Heimatpfad, erhältlich in der Touristinfo im Besucherzentrum.


Dieses Schild, ich habe die Anzahl entlang des Pfades nicht gezählt, führt jeden sicher über den Heimatpfad.

Heimatpfad


Der Pfad beginnt am „Besucherzentrum“ am Portal des Westweges. Man kann aber überall ein- bzw. aussteigen, denn der Weg ist sozusagen immer zentrumsnah angelegt. Unsere Pension war im „Alten Weg“. Deshalb begannen wir die Runde an der evangelischen Kirche.

Heimatpfad – Schild an der evangelischen Kirche

Solche Schilder begegneten uns auf dem Heimatpfad noch öfter.
Am Friedhof vorbei führt der Weg am Waldrand zum Buchschollen.

Dieser große Stamm erinnert an den Orkan Lothar, der am 26.12.1999 über den Schwarzwald fegte.

Hier wird an den Orkan Lothar erinnert, der am 26.12.1999 über den Schwarzwald fegte.

Gleichzeitig stellt dieser Stamm die Frage, wer denn für den Naturschutz verantwortlich sei und gibt uns auch die Antwort, indem man das kleine Türchen öffnet.

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Der Vogelpfad ist auch sehenwert. Hier sind entlang des Weges eine Reihe von Nistkästen an den Bäumen angebracht. An den Bäumen ist noch ein Bild eines Paten für die Nisthilfe angebracht. Die Paten sind Kinder aus dem Evangelischen Kindergarten des Ortes. Wenn die jungen Vögel flügge sind, reinigen die Kinder unter Anleitung von Erwachsenen die Nistkästen. Sie sind sehr stolz auf ihre Aufgabe.

Heimische Singvögel – eine Tafel am Vogelpfad


Der Vogelpfad befindet sich auf dem württembergischen Teil Kniebis‘, auf dem „Buchschollen“. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick auf Kniebis-Dorf. Auf dieser Entspannungsliege konnten wir diesen Blick geniessen. Die Sonne tat ihr Übriges. Man hätte auf diesem Fleckchen Kniebis einen Mittagsschlaf halten können.

Wir auf einer Entspannungsliege

Von dieser Liege aus ist es nicht mehr weit bis zur Aussichtsplattform „Ellbachseeblick“. Bei schönen Wetter kann man von der Plattform aus die Hornisgrinde sehen.

Aussichtsplattform „Ellbachseeblick“ im Winter

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Wenig später kommen wir an einen Meiler vorbei und überqueren die Loipe des „DSV-nordic-activ-Center Freudenstadt/Kniebis“.

Meiler und Loipe

Gleich danach kommen wir zum Räuberwegle. Hier wird die Geschichte vom Räuber Feuerstein erzählt und auch mit Holzfiguren dargestellt.

Nun ist es nicht mehr weit bis zum Besucherzentrum am Westweg-Portal. Wir wandern nun parallel zum „Grenzweg“ weiter in Richtung Alexanderschanze und kommen in den badischen Teil von Kniebis.

Westwegportal nahe des Besucherzentrums (hier ein Bild von 2011)

Wir gehen dann parallel zum Eichelbach talwärts bis zum Hotel Waldhorn. Der Weg führt durch den Garten des Hotels.


Nach einer kurzen Wegstrecke kann man sich mit dem Pflanzenweg beschäftigen. Zu sehr vielen Pflanzen gibt es Erklärungen. Man kann sein eigenes Wissen testen und viel Interessantes über unsere Pflanzenwelt erfahren. Hier nur zwei Beispiele von vielen:

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Jetzt kommen wir zum „Kniebiser Empfangskomitee“. Gegenüber besteht die Möglichkeit, sich für den schönen Wanderweg mit einem Eintrag in ein Gästebuch zu bedanken und für die Erhaltung des Weges etwas zu spenden.
Der Heimtpfad und auch der Kniebiser Klostersteig wird von Rentnern gepflegt, die sich unter dem Namen „MET“ (Mobiles Einsatz-Team) zusammen geschlossen haben. Sie treffen sich regelmäßig zu Arbeitseinsätzen und ermöglichen uns, dieses Stückchen schöne Natur zu bestaunen.

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Müden Wanderern weißt dieser nette Herr den Weg zurück nach „Kniebis-Dorf“ (der württembergische Teil von Kniebis).

Lustiger Wegweiser zurück nach Kniebis


Nachdem man die Straße von Kniebis nach Bad Rippoldsau überquert haben, kann man auf einer an der Straße gelegenen Bank rasten und den Blick ins Tal geniessen.

Rast an der Straße nach Bad Rippolsau.


Über den „Naturfreundeweg“ kommt man zum Naturfreundehaus. Doch vorher wird man eindrucksvoll darauf aufmerksam gemacht, dass man sich im „Großherzogtum Baden“ befindet.

Großherzogtum Baden


Ein Blick durch die „rosarote Brille“ und eine Information am „5***** Hotel“ bringen uns zur Grenze von Baden und Württemberg.

Nun kommen wir noch an einer sehr praktischen Stelle vorbei, dem „Handy-Ausschalter“.

Handy-Ausschalter


Vom Ausschalter sind es vielleicht noch 200 oder 300 Meter und wir überqueren nahe der Tankstelle die B 28. Noch vor der Tankstelle gehen wir rechts einen Wanderweg hinab zur Klosterruine und haben die gesamte Runde des Heimatpfades geschafft. Es war ein interessanter und gar nicht so schwierig zu gehender Weg, der zudem noch sehr lehrreich war.

Hier noch mein Track von dieser Runde.

Weihnachten 2016 haben wir dieses mal nicht zu Hause verbracht. Wir wollten auf die Küchenarbeit verzichten und uns einen Wunsch erfüllen, nämlich zu den Feiertagen und den Tagen danach Wandern zu gehen und die frische Luft zu geniessen, uns auf diese Weise etwas Gutes zu tun.

Wir fuhren am 23. Dezember nach Kniebis ins „Haus am Hang“, eine uns bekannte Pension.

Haus am Hang in Kniebis, unsere Pension

Ich möchte euch in diesem Beitrag zwei Wanderungen vorstellen und auch sonst noch etwas zu dem schönen Schwarzwaldort Kniebis erzählen.

Kniebis ist ein Ortsteil von Freudenstadt, auch wenn rund zehn Kilometer zwischen beiden Orten liegen. Der Freudenstädter Marktplatz ist weithin bekannt. Er ist der größte umbaute Marktplatz Deutschlands.

Freudenstadt, Marktplatz

Auf dem unteren Marktplatz kann man diesen Mammutbaum bestaunen.

Mammutbaum


Nach den Weihnachtsfeiertagen schien die Sonne prächtig. Wir, meine Marlies, Bolek und ich, setzten uns in den Bus und fuhren nach Freudenstadt. Vom Stadtbahnhof aus gingen wir gemütlich über den Marktplatz in Richtung Christophstal. Da, wo die Christophstraße von der Talstraße abzweigt, findet man die „Alte Kniebissteige“. Hier war der Einstieg in unsere Wanderung.
Im Tal lag noch ein dichter Nebel, je höher man kam, desto mehr setzte sich die Sonne durch.

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Am Wegrand gab es viel zu sehen.

Pilze am Baumstumpf

Nach dem steilen Aufstieg auf der „Alten Kniebissteige“ wandern wir weiter auf der „Alten Kniebisstraße“. Jetzt sind wir auch auf diesen Wegweiser gestoßen.

Wegweiser

Als Wanderer freue ich mich über jedes dieser Schilder, sie bieten Orientierung und helfen so, den Weg zum Ziel zu finden. Ich guck immer an diese Schilder, auch wenn ich mit meinem „Garmin“ wandere.

Wir waren an diesem Tag einsame Wanderer. Wir sind nur einem Jogger und vielleicht zwei, drei Wanderern begegnet. Ein paar Förster hatten wir auch noch gesehen.

Vor einer kleinen Schutzhütte setzten wir uns auf eine Bank und stärkten uns mit einer Butterbrezel. Hmm, an der frischen Luft hat die besonders gut geschmeckt.

Rast unterwegs

Der Weg ist kurzweilig zu gehen. Überall kann man sehen, wie sich die Sonne durch die Baumkronen und Lichtungen ihren Weg bahnt.
Ein Wegstein dient als Zeuge vergangener Zeiten. Wer weiß, wie viele Leute hier schon unterwegs waren. Die „Alte Kniebisstraße“ liegt zwar nicht an der Grenze von Württemberg zu Baden, aber weit entfernt ist diese Grenze auch nicht.

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Kniebis ist gar nicht mehr weit. Bald verlassen wir den Wald. Bis zu unserer Unterkunft sind es nur noch ein paar Minuten.

Kniebis

Hier noch der Track zu unserer Wanderung von Freudenstadt nach Kniebis.

Anknüpfend an den Beitrag

Von Kniebis nach Zwieselberg

muss ich noch einiges von unserem Kurzurlaub in Kniebis erzählen.
Am Tag nach der „Zwieselberg-Wanderung“ sind wir mit dem Auto eine kleine Rundfahrt im Nordschwarzwald gefahren. Wir waren in Pfalzgrafenweiler, Altensteig und besuchten Berneck und die Gemeinde Seewald.
Sowohl Berneck und Altensteig als auch Pfalzgrafenweiler konnte ich auf meiner Wanderung auf dem Ostweg im April diesen Jahres kennen lernen.

100 Kilometer auf dem Ostweg

Ich wollte Marlies unbedingt dieses Stück Ostweg zeigen.

Nach dem Frühstück fuhren wir von Kniebis über Freudenstadt nach Pfalzgrafenweiler.

Pfalzgrafenweiler

In Pfalzgrafenweiler trifft man auf jeden Fall auf den Wegweiser für den Ostweg, eine schwarz-rote Raute.

Ostweg

Wenn man diesem Schild in Richtung Freudenstadt folgt, überquert man zunächst die B 28, läuft einige Meter auf einem Weg, der an eine Allee erinnert und kommt wenig später kommt zu einem Gedenkstein, der aus Anlass des 100-jährigen Bestehens der Ortsgruppe Pfalzgrafenweiler des Schwarzwaldvereins im Jahr 1998 gesetzt wurde.

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Wenn wir nun den Ostweg weiter gehen, kommen wir nach ein paar Metern zu einer Wiese, auf der viele Bäume gepflanzt wurden. Es sind alles verschiedene Bäume. An jedem Baum steht eine Tafel mit Informationen, z.B. mögliches Alter der Bäume, Verwendung des Holzes, Verwendung der Früchte usw. Es ist wirklich erstaunlich, was man alles noch nicht über Bäume weiß, die einem täglich begegnen.
Z.B. besitzen die Blätter eine Walnußbaumes viel Vitamin C. Ein Tee aus diesen Blättern ist ein richtiger Gesundheitstrunk.
Jeder Baum hat einen Baumpaten. Die Wiese wird vom SWV betreut.

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Wer nach Pfalzgrafenweiler kommt, sollte sich diese Wiese anschauen. Sehenswert!

Im Gasthof Linde haben wir noch gemütlich im Biergarten Mittag gegessen. Danach sind wir nach Altensteig gefahren. Wir haben ein paar Eindrücke vom Zinsbachtal mitgenommen.

Zinsbachtal

Marlies geht hier mit Bolek hinunter zum Bach, der Hund brauch die Erfrischung.

Marlies und Bolek am Bach.

Danach fuhren nach Berneck, einem Ortsteil von Altensteig.

Berneck, ein Stadtteil von Altensteig

An Berneck hat mich die Burg fasziniert. Für mich ist ein sehr schönes Bild, die Burg mit ihrer Schildmauer so hoch oben ansehen zu können.

Zum Abschluss unserer kleinen Rundreise im Nordschwarzwald haben wir noch im Gasthof Nagoldquelle Kaffee getrunken und sind danach gemütlich und zufrieden wieder nach Kniebis gefahren.

„Kniebis“ ist ein Stadtteil von Freudenstadt im Schwarzwald. Wer den Westweg gegangen ist, kennt auch den kleinen und sympathischen Ort Kniebis.
Ich war schon öfters in Kniebis. Zum ersten Mal habe ich 2008 hier übernachtet als ich auf dem Westewg von Pforzheim nach Basel gewandert bin.

Westweg

Dieses Jahr haben wir uns wieder entschlossen, ein paar Tage in diesem Freudenstädter Ortsteil zu verbringen. Marlies hatte Geburtstag und wir wollten aus diesem Grund ein paar Tage im Schwarzwald verbringen.

Auf der Karte gar nicht weit weg von Kniebis liegt der Freudenstädter Ortsteil „Zwieselberg“. Auch in Zwieselberg hatten wir schon ein paar Tage in einer Pension verbracht.

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Von Pforzheim nach Bad Liebenzell

Im Schwarzwald gibt es drei große von Nord nach Süd verlaufende Fernwanderwege. Alle drei beginnen in Pforzheim am „Kupferhammer“.
Den Westweg bin ich zweimal komplett gelaufen. (2008 und 2013) Er beginnt in Pforzheim, führt über die Hornisgrinde, den Feldberg und den Belchen nach Basel und endet da am Badener Bahnhof.
Der Mittelweg führt über Freudenstadt, St. Georgen, Neustadt nach Waldshut. Diesen Weg bin ich 2014 gelaufen. Mir fehlt also noch der Ostweg, der vom Kupferhammer über Freudenstadt und Villingen nach Schaffhausen führt.
Ich konnte in diesem Jahr den Ostweg nicht komplett gehen, mir fehlte einfach die Zeit. Aber mir krippelte es in den Beinen, ich musste einfach wieder mal ein paar Kilometer im Schwarzwald gehen.
Ich plante meine Wanderung auf dem Ostweg bis nach Zwieselberg, einem Ortsteil von Freudenstadt.
Von Ulm fuhr ich mit dem Zug über Stuttgart (umsteigen) bis nach Pforzheim.
In Stuttgart muss man als Bahnreisender aufpassen. Weder bei der Fahrt nach Pforzheim noch bei der Fahrt zurück nach Ulm haben die am Fahrkartenautomat ausgedruckten Abfahrgleise der Anschlusszüge gestimmt.

Ich kam aber in Pforzheim pünktlich an. Das war für mich wichtig.

Bismarck im Stadtgarten Pforzheims, das gibt Zuversicht für die folgenden Tage

Der Herr Bismarck begegnete mir schon im Stadtgarten Pforzheims. Vielleicht erteilt er den Wanderern, die den Kupferhammer per pedes erreichen wollen, seinen Segen. Als Soldat jedefalls musste er Erfahrung haben, wie es ist, wenn man zu Fuss durch die Lande streift.

Den Fussweg (etwa drei Kilometer) vom Bahnhof zum Kupferhammer hatte ich gefunden. Ich hätte mir aber eine bessere Ausschilderung gewünscht.

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Schon wieder Bad Peterstal?

Im Juni waren wir schon einmal zu dritt (Bolek mit Frauchen und Herrchen) in Bad Peterstal.

Im August bin ich nun schon wieder mit Bolek in diesem schönen Schwarzwaldort. Wir hätten ja Frauchen gerne mitgenommen, aber die ist schon in Nordrach, einer Schwarzwaldgemeinde, gar nicht weit von unserer Pension entfernt. Sie ist zu einer Reha-Kur in der Winkelwaldklinik.

Winkelwaldklink in Nordrach

Wir haben es so eingerichtet, dass wir sie am Ende unseres Aufenthalts mit nach Hause nehmen können.

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Es war ein langer Weg. Nach etwa einem Dreivierteljahr konnte meine Marlies aufatmen, die Therapie war durchgestanden. Darauf mussten wir anstossen …. nein, es gab etwas Besseres als das Anstossen. Wir gönnten uns ein paar freie Tage im Schwarzwald, genauer, in Bad Peterstal. Natürlich nahmen wir unseren kleinen Bolek mit. Bolek und die weiten Wälder des Schwarzwaldes, die Steigungen und die schönen Einkehrmöglichkeiten sind doch sicherlich etwas für unseren jungen Hund.

Die Unterkunft in Bad Peterstal, für die wir uns entschieden hatten, hatte für uns ein Zimmer frei. Auch für den Bolek war Platz. So hatten wir ein paar schöne Tage vor uns.

Haus Herlinde

Bolek in seinem Bettchen

Bad Peterstal liegt etwa 20 Kilometer von Kniebis entfernt. Zum Westweg ist es auch nicht weit. Wir haben uns aber vorgenommen, gleich von der Pension aus die Berge zu erkunden.

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Immer das gleiche Ritual, naht Weihnachten, denkt man darüber nach, was im zu Ende gehenden Jahr geschah. Auch dieses Jahr ist das allerorten zu sehen und zu hören.

Ich kann ebenfalls eine kleine Bilanz ziehen.
Wie war’s nun, das verflossene Jahr?
Nun, es gab schöne Ereignisse und es gab weniger Schönes. Damit meine ich Dinge, die mich und meine Familie ganz persönlich betreffen.

Wenn ich mal wenig Zeit zum Wandern finde, das gehe ich hier in Gögglingen „meine sechs Kilometer“. Das ist eine kleine Wanderrunde, direkt vor der Haustür beginnend. Ich gehe diese Runde, weil mir ohne Bewegung etwas fehlt. Frische Luft für die Lungen, das Gefühle, etwas für Geist und Körper zu tun, das hat sich bei mir in den letzten Jahren zu einem echten Bedürfnis entwickelt. Deshalb nutze ich auch diese relativ kleine Runde, um in „Bewegung“ zu bleiben.

Postkartenblick auf Gögglingen

Blaubeuren, nur ein paar Kilometer von hier gelegen, ist weltweit durch seinen Blautopf und die damit verbundene Sage von „Der schönen Lau“ bekannt. Eduard Mörike haben wir diese Geschichte zu verdanken.

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