Es war ein langer Weg. Nach etwa einem Dreivierteljahr konnte meine Marlies aufatmen, die Therapie war durchgestanden. Darauf mussten wir anstossen …. nein, es gab etwas Besseres als das Anstossen. Wir gönnten uns ein paar freie Tage im Schwarzwald, genauer, in Bad Peterstal. Natürlich nahmen wir unseren kleinen Bolek mit. Bolek und die weiten Wälder des Schwarzwaldes, die Steigungen und die schönen Einkehrmöglichkeiten sind doch sicherlich etwas für unseren jungen Hund.

Die Unterkunft in Bad Peterstal, für die wir uns entschieden hatten, hatte für uns ein Zimmer frei. Auch für den Bolek war Platz. So hatten wir ein paar schöne Tage vor uns.

Haus Herlinde

Bolek in seinem Bettchen

Bad Peterstal liegt etwa 20 Kilometer von Kniebis entfernt. Zum Westweg ist es auch nicht weit. Wir haben uns aber vorgenommen, gleich von der Pension aus die Berge zu erkunden.

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Immer das gleiche Ritual, naht Weihnachten, denkt man darüber nach, was im zu Ende gehenden Jahr geschah. Auch dieses Jahr ist das allerorten zu sehen und zu hören.

Ich kann ebenfalls eine kleine Bilanz ziehen.
Wie war’s nun, das verflossene Jahr?
Nun, es gab schöne Ereignisse und es gab weniger Schönes. Damit meine ich Dinge, die mich und meine Familie ganz persönlich betreffen.

Wenn ich mal wenig Zeit zum Wandern finde, das gehe ich hier in Gögglingen „meine sechs Kilometer“. Das ist eine kleine Wanderrunde, direkt vor der Haustür beginnend. Ich gehe diese Runde, weil mir ohne Bewegung etwas fehlt. Frische Luft für die Lungen, das Gefühle, etwas für Geist und Körper zu tun, das hat sich bei mir in den letzten Jahren zu einem echten Bedürfnis entwickelt. Deshalb nutze ich auch diese relativ kleine Runde, um in „Bewegung“ zu bleiben.

Postkartenblick auf Gögglingen

Blaubeuren, nur ein paar Kilometer von hier gelegen, ist weltweit durch seinen Blautopf und die damit verbundene Sage von „Der schönen Lau“ bekannt. Eduard Mörike haben wir diese Geschichte zu verdanken.

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„Westwegs“ ist der Titel eines Buches, das ich im September zu meinem Geburtstag geschenkt bekam. Der Autor, Johannes Schweikle, wurde 1960 in Freudenstadt geboren. Er ist also ein „waschechter Schwarzwälder“, der weiß, wovon er schreibt, wenn er uns den Westweg näher bringen will.

Westwegs
Über den Schwarzwald

„Westwegs“ ist erschienen im Verlag Klöpfer&Meyer, ISBN 978-3-86351-113-5 .
In dem Buch geht es nicht um genaue Wegbeschreibungen, Übernachtungsmöglichkeiten u.a., es geht um die Menschen, die im Schwarzwald zu Hause sind.
In einer leichten und lockeren und trotzdem fesselnden Erzählweise bringt uns Johannes Schweikle die Menschen, die im Schwarzwald wohnen und arbeiten, näher. Wir lernen dieses schöne deutsche Mittelgebirge zu lieben.

Viele bekannte Menschen begegnen uns, wenn wir uns zusammen mit dem Autor auf den Westweg begeben. Auf diese Weise erfahren wir z.B. viel Wissenswertes von Wilhelm Hauff, dem wir „Das kalte Herz“ verdanken.

Auch Matthias Erzberger, der Politiker aus Buttenhausen auf der Schwäbischen Alb, hat einen Platz in dem Büchlein gefunden. Erzberger wurde in der Weimarer Republik Finanzminister. 1921 wurde er in Bad Griesbach von Angehörigen einer rechten Organisation ermordet.

Johannes Schweikle spricht auch mit Georg Thoma, dem Nordisch Kombinierten aus Hinterzarten. Thoma erzählt, wie ihn seine Kindheit geprägt hat, wie sie aus ihm einen Menschen gemacht hat, der mit viel Ehrgeiz seine Ziele erreichte, sowohl als Sportler als auch in der Zeit, die nach seiner aktiven Laufbahn kam.

Der Autor stellt uns aber auch viele uns unbekannte Menschen vor. Wir lernen z.B. den Herrn Lehmann, den quirligen Vorsitzenden der Ortsgruppe Hausach des Schwarzwaldvereins kennen.

Wir können einen Gesprächsfetzen einer jungen Australierin aufschnappen, die ihrem Onkel nicht glaubt, als dieser erzählt, dass die Breg der längste Quellfluss der Donau sei.

Nicht zuletzt erfahren wir etwas über die etwas komplizierte Beziehung der Badener zu den Schwaben.

Es geht ganz schnell, da sind wir die Strecke von Pforzheim nach Basel gelaufen und haben dabei auch noch viele interessante Dinge, die es links und rechts des Westweges gibt, erfahren.

Wer das Buch einmal in die Hand genommen hat, wird es erst wieder weglegen, wenn es ausgelesen ist.

Autor des Titelbildes: Johannes Schweikle
Die Genehmigung des Verlags zur Veröffentlichung des Bildes liegt vor.

Im April bin auf dem Mittelweg von Pforzheim nach Waldshut gelaufen. In Zwieselberg hatte ich damals übernachtet.

Zwieselberg, ein Stadtteil von Freudenstadt

Zwieselberg ist ein Ortsteil von Freudenstadt, ungefähr sieben oder acht Kilometer entfernt und liegt mitten im Wald. Es ist sehr ruhig in Zwieselberg. Deshalb wollten wir, meine Marlies und ich, in Zwieselberg ein paar Tage Urlaub machen. Die Pension, in der ich im April übernachtet hatte, hatte zur geplanten Zeit für uns ein Zimmer frei.

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Schon im vergangenen Jahr hatte ich mir vorgenommen, wieder einmal den Schwarzwald zu durchwandern. Den Westweg bin ich bislang zweimal komplett gelaufen. Nun wollte ich den zweiten großen Fernwanderweg im Schwarzwald, den Mittelweg, gehen.

Ich hatte mir folgende Etappen ausgedacht:

Birkenfeld (Enz) – Bad Wildbad
Bad Wildbad – Besenfeld
Besenfeld – Zwieselberg
Zwieselberg – Schiltach (weiter mit der Bahn nach Haslach und zu Fuß nach Mühlenbach)
Mühlenbach – Versperstüble Silberberg (Schonach)
Vesperstüble. Silberberg – Kalte Herberge
Kalte Herberge – Lenzkirch
Lenzkirch – Amrigschwand (O von Höchenschwand)
Amrigschwand – Waldshut

Am 15. April fuhr ich mit der Bahn 4:40 Uhr in Ulm los. Kurz vor sieben Uhr war ich in Birkenfeld.

Nun musste ich nur noch den Zugang zum Mittelweg suchen. Aber das war nicht schwer. Bei Büchenbronn hatte ich den Mittelweg erreicht. Ich hatte mir den Weg durch die Stadt gespart und konnte gleich bei Birkenfeld in den Wald eintauchen.

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Wanderung auf dem Mittelweg

Im Schwarzwald gibt es drei Fernwanderwege, die alle in Pforzheim beginnen und in der Schweiz bzw. an der Schweizer Grenze enden.
Der bekannteste Weg ist der Westweg, der schon Kultcharakter hat. Diesen Weg bin ich zweimal gelaufen. Das erste Mal 2008. Es war meine erste große Wanderung. 2011 bin ich den Weg noch einmal komplett gelaufen. Mehr davon habe ich hier geschrieben.
In diesem Jahr möchte ich wieder im Schwarzwald wandern. Dieses Mal habe ich mir aber den Mittelweg ausgesucht. Wie der Westweg beginnt der Mittelweg am Kupferhammer in Pforzheim. Mitunter benutzen beide Wege einige Kilometer die gleichen Wanderwege.

Beginn der drei Fernwanderwegs durch den Schwarzwald – Pforzheim Kupferhammer

Den Westweg bin ich schon gegangen. Dieses Jahr möchte ich den Mittelweg gehen. Dann bleibt mir noch der Ostweg. 🙂

Folgende Tagesabschnitte habe ich vorgesehen:

  • 15.04.14 Bad Wildbad
  • 16.04.14 Besenfeld
  • 17.04.14 Zwieselberg
  • 18.04.14 Mühlenbach
  • 19.04.14 Schonach
  • 20.04.14 Vöhrenbach
  • 21.04.14 Lenzkirch
  • 22.04.14 Amrigschwand

Nun hoffe ich auf schönes Wanderwetter. Auf jeden Fall freue ich mich schon jetzt auf den April.

Weihnachten 2013

Liebe Freunde, liebe Besucher meines Blogs,

in wenigen Tagen reden wir vom Jahr 2013 nur noch in der Vergangenheitsform.
Für mich war das dieses Jahr doch ganz erfolgreich. Insbesondere denke ich dabei an meine Wanderungen. Ich erinnere mich noch gut an die Saale-Horizontale in Jena. Wunderschön, an den Kernbergen entlang zu gehen. Nicht weniger aufregend war es, den Dornburger Schlössern einen Besuch abzustatten.
Ich werde auch oft an die schönen Touren auf der Schwäbischen Alb und im Schwarzwald denken.
Meistens hatte ich unterwegs schöne Begegnungen.

Im Klingenberger Forst, hier in der Nähe von Ulm, traf ich ein älteres Ehepaar, das meine Heimat, das Vogtland, samt Göltzschtalbrücke kannte.
Heute traf ich ein paar Jogger im Wald. Die wünschten mir ganz spontan ein frohes Weihnachtsfest. Das hat mich doch berührt und erfreut.
Ich könnte noch viele Episoden anführen, die belegen, dass ich immer nette Menschen traf.

Ich wünsche mir, dass ich auf im kommenden Jahr wieder solche schönen Wanderungen machen kann.

All meinen Freunden, meinen Besuchern dieses Blogs, den vielen Bekannten, die mich und meine Familie mögen, den vielen netten Menschen, die unterwegs traf, und nicht zuletzt meiner Familie wünsche ich fürs Jahr 2014 alles Gute, vor allem aber viel Gesundheit und Glück.

Weihnachtswunsch

Kirche in Erbach am Abend

Kaffeetrinkender Smilie Liebe Grüße
von Frieder

Der dritte Tag unseres Kniebis-Aufenthaltes begann wieder mit Schneefall. Kniebis liegt mehr als 900 Meter hoch und da ist dieses Wetter Ende November / Anfang Dezember nicht ungewöhnlich.
Neuschnee erinnert mich aber auch an die Kindheit. Uns Kinder interessierte kein Thermometer, Hauptsache, Schnee war da. Schnee war gut für „Schneemann bauen“, für „Schlitten fahren“ und „Schneeballschlachten“. Das war dann auch immer eine wunderbare Beschäftigung.

Mit diesen Gedanken an „früher“ war ich entschlossen, auch an diesem Schneetag eine kleine Runde zu gehen.
Zu Hause hatten wir nach Wanderstrecken gesucht und u.a. auch den „Schwabenweg“ gefunden. Näheres zu diesen Weg gibt es hier Schwabenweg.

Ein Blick aus dem Fenster zeigte Schnee überall und Schneetreiben dazu.:

Schnee in Kniebis

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Diese Strecke sind wir schon einmal im Mai diesen Jahres gelaufen, nur in umgekehrter Richtung. Auf diesen Weg bin ich bei Anglika Hundegassi-Ausflug gestossen. Uns hat das so gut gefallen, dass wir jetzt in der kalten Jahreszeit den Weg noch einmal gelaufen sind.

Dank Konuskarte konnten wir mit dem Bus von Kniebis nach Freudenstadt und von da aus mit dem Zug nach Baiersbronn fahren.

Die Bushaltestelle in Kniebis lag fast vor der Haustür.

Von unserer Pension bis zur Bushaltestelle in Kniebis waren es vielleicht 200 Meter.

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Wir hatten ein paar Tage frei. Unser Maxl, unser kleiner alter lieber Hund ist gut untergebracht.
Wir haben uns entschlossen, die paar Tage zu nutzen und in den Schwarzwald zu fahren. Gelandet sind wir in Kniebis im „Haus am Hang“.

Haus am Hang – hier waren wir gut untergebracht.

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