Ich bin bisher den Westweg im Schwarzwald zweimal gegangen.
Im April 2008 hatte ich mir ein Herz gefaßt, einen Rucksack gepackt, mir Wegbeschreibung und Unterkunftsverzeichnis besorgt und dann losgelaufen. Es war grandios.

Der Karlstein, auf dem Weg von Hausach nach Schonach.

Bilder zu dieser Tour gibt es hier: Westweg 2008 und hier: Westweg

Vor zweieinhalb Jahren bin ich Weg noch einmal komplett gelaufen. Und wieder habe ich mich auf dieser Strecke wohl gefühlt.

Im Vesperstüble Hark habe ich übernachtet,

Bilder dazu gibt es hier im Blog Westweg 2011

Immer wieder habe ich Bilder vom Westweg vor Augen. Ich habe auch wieder richtig toll Lust, die 280 Kilometer noch einmal zu gehen. Im kommenden Frühjahr, so etwa Ende April, wäre für mich die richtige Zeit.
Ich freu mich schon jetzt auf den Schwarzwald.

12. Mai 2013 · 8 Kommentare · Kategorien: Wandern · Tags: ,

Der 7-Mühlen-Pfad

Am letzten Tag unseres Schwarzwaldurlaubes haben wir den Vorschlag von Angelika aufgegriffen und sind auf dem 7-Mühlen-Pfad gewandert.

Wanderwegzeichen des 7-Mühlen-Pfad’s

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Begegnung mit mir Bekanntem

Für den 2. Mai hatten wir uns vorgenommen, an den Mummelsee zu fahren und auf die Hornisgrinde zu krabbeln. Zu jedem Wanderbericht gehören auch ein paar Angaben übers Wetter. An diesem Tag war es wie immer. Es war früh neblig. Hätten wir vorher gewußt, dass am Nachmittag die Sonne raus kommt, wären wir sicherlich später losgefahren.
Wir sind die Murgtalstraße in Richtung Forbach gefahren. Bei Raumünzach nahmen wir die Straße in Richtung Sand. Unterwegs kamen wir an der Schwarzenbachtalsperre vorbei. Dies Talsperre kenne ich, aber nur vom gegenüberliegenden Ufer her. Da führt nämlich der Westweg vorbei. Wenn man von Forbach losgeht, muss man zunächst eine ganze Weile bergan gehen bis zur Schutzhütte „Wegscheid“. Von da an geht es moderat bergab und nach wenigen hundert Metern dann an der Talsperre entlang. Dieser Wegabschntt bietet ein wenig Erholung bevor es dann auf einem steinigen Weg hinauf zu „Badener Höhe“ geht. An all das mußte ich denken, als wir auf einem Parkplatz an der Talsperre Halt machten.

Schwarzenbachtalsperre

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Am Dienstag vergangener Woche fuhren wir für vier Tage in den Schwarzwald.
Das Hotel in Simmersfeld, einem kleine Ort im Nordschwarzwald war schon lange Zeit gebucht.
Bevor wir unser Zimmer beziehen konnten machten wir noch einen Abstecher nach Calw-Speßhardt. Da konnten wir noch Bekannte besuchen. Obwohl Calw nicht so weit von uns entfernt ist, hatten wir uns einige Zeit nicht gesehen. Umso herzlicher war das Wiedersehen. Kaffee und Kuchen haben sehr gut geschmeckt.

Simmersfeld – „Landhotel Löwen“

In Simmersfeld kamen wir am Anreisetag noch zum Abendessen zurecht. Auch nicht schlecht, mit dem Abendessen begrüßt zu werden.

Das Zimmer war nicht schlecht, ich konnte gut in meinem Bett schlafen. Das Frühstück war immer reichlich. Abends gab es warmes Essen, allerdings nur ein Gericht, ein kleines Manko nach meiner Auffassung. Weiterlesen »

04. Mai 2013 · 4 Kommentare · Kategorien: Wandern · Tags: ,

Zunächst, sollte mich jemand vermisst haben, ich bin noch da. 🙂
Mit meiner Marlies war ich ein paar Tage im Schwarzwald, genauer in Simmersfeld.
Wenn ich die Bilder gesichtet habe, wird hier auch ein Beitrag entstehen.
Viel Zeit bleibt mir nicht, denn nächste Woche möchte ich die Saalehorizontale in Jena laufen.
Also, schaut ab und zu hier wieder mal vorbei. Es wird bestimmt etwas Neues zu lesen sein.

Auf dem Weg von Freudenstadt nach Baiersbronn

Liebe Grüße
von Frieder

… muss mich geritten haben, als ich auf die Idee kam, ins Badische zu fahren um mit meiner Frau wandern zu gehen. Als ob es auf der Schwäbischen Alb nicht auch lohnenswerte Wanderwege gäbe. Nein, der Westweg mußte es sein. Aber wenn schon der Westweg, warum sind wir erst am Nachmittag losgefahren? Ich fahre doch sonst immer in der Früh.
Die Rechnung lies auch nicht lange auf sich warten. Kaum sind wir auf die Autobahn gefahren, da standen wir auch schon im Stau. Immerhin bewegten wir uns innerhalb einer Stunde vielleicht 30 Kilometer. Das ist doch was, gell. Weiterlesen »

Heute habe ich vom Schwarzwaldverein eine Urkunde, ein Original Wegzeichen aus Emaille und eine Anstecknadel bekommen. Ich hatte meinen Wanderpass eingesandt und bekam gegen ein geringes Entgelt diese Sachen.

Urkunde für die Wanderung

Urkunde für die Wanderung von Pforzheim nach Basel

Meine Wanderung auf dem Westweg 2011 (Teil 3)

Der neunte Tag

Heute geht’s nach Hinterzarten. Der Ort ist bekannt vom Wintersport. Hinlänglich bekannt sind die Skisprungschanzen. Jedoch schlängelt sich der Westweg wieder an der B 500 entlang. Er führt zwar immer durch den Wald, aber die Fahrzeuge hört man schon. Nun, da hat man auch eine Orientierung, wenn man mal die „Rote Raute“ des Westwegs vermisst. Das geht so bis zum „Süßen Häusle“. Das ist ein Bauernhof mit Zimmer- bzw. Ferienwohnungsvermietung. Die Lage ist günstig, denn unweit vom „Süßen Häusle’“ können Wintersportler Skilifte nutzen. Auch im Sommer kann man von hier aus schöne Wanderungen unternehmen. Gar nicht weit ist die „Weißtannenhöhe“, von der aus man schon einen Vorgeschmack auf den folgenden Tag bekommt, man sieht ganz deutlich den „Feldberg“. An seinen Hängen waren Anfang Mai immer noch Schneefelder zu sehen.
Von nun an geht es bergab bis nach Hinterzarten.

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Meine Wanderung auf dem Westweg 2011 (Teil 2)

Der fünfte Tag

 

Heute geht es von Kniebis zum Vesperstüble Hark. Dieser Tagesabschnitt ist mit seinen 16 Kilometern fast etwas zum erholen vom Tag vorher. Der Weg lässt sich schön gehen, zumeist über schattig Wald- und Forstwege. Unterwegs ist kommt man am etwa 200 Meter tiefer gelegenen Glaswaldsee vorbei. Der Blick auf diesen Karsee ist eine Schau. Wer will, kann auch zum diesem See absteigen. Von der Wanderzeit her ist das kein Problem.

Der Harkhof, so wie ihn der Wanderer beim Kommen sieht.

Die Hark gehört zu Oberharmersbach. Sie ist ein Bauernhof am Westweg gelegen. Weit und breit ist kein anderer Hof zu sehen. Von Oberharmersbach führt eine schmale Straße zum Vesperstüble. Diese Straße und der Westweg bringen viele Gäste hierher. Auf dem Harkhof wird fast alles selbst erzeugt. Milch und Milchprodukte sowieso, aber auch das Fleisch und die Wurst, Brot und Honig, Marmelade und was weiß ich noch alles, wird hier selber erzeugt. Weiterlesen »

Meine Wanderung auf dem Westweg 2011 (Teil 1)

Der erste Tag

Nun ist die Wanderung vorbei. Ich habe allerhand neue Eindrücke und einige Bilder mitgebracht.
Ich weiß gar nicht so recht, womit ich beginnen soll.

Die Etappenplanung war nicht schwer. Ich orientierte mich einfach am Etappenplaner des Schwarzwaldvereins. Ich konnte auch ohne Probleme die Unterkünfte für die Übernachtungen buchen.

Mit dem Wetter hatte ich einige Bedenken, war doch schon seit Anfang April fast durchweg Sonnenschein. Mit mir war der Wettergott gnädig, ein einziges Mal hatte es geregnet. Und das war in der Nacht als ich auf dem Harkhof übernachtete.

Nachdem ich schon vor drei Jahren einmal von Pforzheim bis nach Basel gewandert bin, erschienen mit heuer die Berge doch etwas höher und die Anstiege etwas steiler. Aber das lag wohl eher an meiner Verfassung zu Beginn der Tour über die Berge des Schwarzwaldes. Weiterlesen »