Am vergangenen Dienstag, es war der 30. Juli 2013, war das Wetter wie zum Wandern gemacht. Die Temperaturen waren sommerlich, aber nicht zu heiß.
Ich wählte eine Strecke nahe Blaubeuren. Aber dieses Mal zog es mich nicht zum Blautopf. Kurz nach dem Blaubeurer Ortsteil Weiler (in Richtung Schelklingen) befindet sich ein Wanderparkplatz. Von da aus geht es ins Tiefental, dass ich bis zur Sontheimer Höhle durchstreifte.
Unterwegs hatte es sogar einmal getröpfelt, das war sehr angenehm und störte überhaupt nicht.

Das Tiefental ist etwa zehn Kilometer lang und reicht von Weiler bis fast nach Heroldstatt, einer Gemeinde im Alb-Donaukreis.

Der Eingang zum Tiefental

Auf dem Wanderparkplatz hatte ich eine erste nette Begegnung. Ein älterer Herr kam vom Waldrand her in Richtung Parkplatz gelaufen. Er beobachtete, was ich so alles mir umhängte. Bauchtasche, Rucksack, Fotoapparat, mein Garmin hatte ich in der Hand. Ich mußte ihm doch erklären, was es damit auf sich hatte. Er war ein interessierter Zuhörer.
Ich fragte ihn schließlich, ob er öfters in dieser Gegend wandert. Nein, war seine Antwort. Er war nur in BLaubeuren im Krankenhaus zu einer Nachsorge und wollte die Zeit hier zu einem Spaziergang nutzen. Leider hatte sein Smartphone ihm nicht den richtigen Weg gezeigt.
Ich fragte ihn nach seiner Krankheit. Da sprudelte es nur so aus ihm heraus. Ich konnte ihn fast nicht mehr bremsen ohne unhöflich zu sein. Auf jeden Fall hatte er eine ähnliche Geschichte wie ich. Der Mann hatte sich riesig gefreut, als ich ihm sagte, dass meine OP schon nahezu 17 Jahre zurück liegt.

 

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