Gestern brachte mir die Post einen Brief. Das ist nichts Ungewöhnliches.

Den Brief hatte mir meine Klassenkameradin Heike geschickt. Es ist eine Einladung zu unserem Schulkamerdentreffen im Herbst diesen Jahres. Ich freu mich mächtig darauf. Solche Post ist mir immer willkommen. 🙂

Klassenkameraden-Treffen 2016

Ich hoffe, dass viele Schulkameraden im Oktober zum Klassentreffen nach Neudörfel kommen. Das wird ein Fest!

Wißt ihr noch, wo das war? „Schöne Aussicht“ im Oktober 2008.

Viele liebe Grüsse
von FriederKaffeetrinkender Smilie

Das Grüne Band
Wandern im wilden Deutschland

„Das Grüne Band … „ ist ein Buch, das Anfang 2014 bei „Bruckmann“ erschienen ist.
ISBN: 978-3-7654-6041-8

Das Grüne Band – Wandern im wilden Deutschland

Ich habe mir das Buch vor einigen Tagen gekauft.
Die Teilung Deutschlands bestand vier Jahrzehnte. Spätestens mit dem Mauerbau Anfang der 60er Jahre konnte niemand mehr den Grenzstreifen zwischen Ost und West betreten.
Der Autor, Dr. Reiner Cornelius“, der auf der Westseite der Grenze lebte, beschreibt diesen Zustand so:
Zitat:
„Doch wenn man zur Grenzlinie vorstieß, war man von den Sperranlagen schockiert: von den über drei Meter hohen Grenzzäunen, den Wachtürmen und den geeggten Kontrollstreifen. Von Aussichtskanzeln des Bundesgrenzschutzes aus konnte man auch den Kfz-Sperrgraben und den aus Lochbetonplatten gefügten Patrouillenweg erkennen, den sogenannten Kolonnenweg. Und man sah, dass es einen zweiten, oft sogar auch noch einen dritten Zaun gab. Versuchte man patroullierende Grenzsoldaten anzusprechen, so bekam man keine Antwort. Satt dessen richteten sich die Fernstecher auf den westdeutschen Wanderer.“
Zitat Ende
Was für die Menschen ein todbringender Streifen war, war für die Tier- und Pflanzenwelt geradezu ein Glücksfall. Entlang der Grenze entstand ein einzigartiges Biotop.
Auf der vierten Umschlagseite ist noch folgendes zu lesen:
Zitat:
„Wandern, wo einst Geschichte geschrieben wurde: Die Landschaft entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze gestaltet sich 25 nach dem Mauerfall als Erlebnis ersten Ranges.
Durch wilde Wälder streifen, über nunte Wiesen schlendern, von felsigen Höhen blicken: In 60 Etappen führt Reiner Cornelius auf Patroullienwegen und alten Grenzpfaden über das 1270 Kilometer lange Grüne Band Deutschland, den Natur gewordenen Grenzstreifen.

  • Abwechslungsreich – vielfältige Routen für jeden Geschmack
  • Ausführlich – mit detaillierten Wegbeschreibungen, Tourensteckbriefen, Piktogrammen und Karten
  • Aktuell und kompetent – vor Ort recherchiert, mit wertvollen Infos zu Geschichte und Natur
  • In Zusammenarbeit mit dem BUND Naturschutz“


Zitat Ende
Dr. Cornelius wanderte die gesamte frühere innerdeutsche Grenze ab und beschrieb seinen Weg in dem o.g. Buch.
Über 60 Etappen führt uns der Autor von Hranice in Tschechien (im Länderdreieck Vogtland, Böhmen, Bayern gelegen) bis an die Ostsee.
Das „Grüne Band“ ist kein Fernwanderweg mit einheitlicher Beschilderung wie der Westweg im Schwarzwald. Cornelius‘ Beschreibungen garantieren aber, dass jeder, der sich auf den Weg macht, auch am Ziel ankommt.
Ich meine, es ist ein Buch, das zum Nachwandern anregt. Man muss ja nicht 1270 Kilometer an einem Stück wandern, es reicht doch, wenn man sich diese oder jene Etappe aussucht.

Am vergangenen Wochenende bin ich in meine alte Heimat ins Vogtland gefahren.
Meine Schulklasse hatte zum Klassentreffen eingeladen. Fünfzig Jahre ist es nun her, dass wir die Schule verlassen haben. Es war richtig spannend, die alten Gesichter wieder zu sehen, bzw. zu erraten, wer hinter den Gesichtern steckt.
Viel Hallo gab es, als wir uns ein „Retro-Quiz“ ansehen durften. Mein Gott, die Bilder, viele fünfzig Jahre und älter, zu sehen, das war ganz einfach wunderschön.
Bis weit in die Nacht hockten wir zusammen, schwatzten miteinander und lachten.
Es war schön, das Klassentreffen.

Dankeschön, ihr Organisatoren.

In dieser Gaststätte trafen wir uns.

Mehr Bilder von unserem Klassentreffen gibt es hier Klassentreffen.

Signum

Arnegg – Klingenstein – Klingensteiner Wald – Arnegg

Gestern hatte ich meine Arbeiten Weihnachten unterbrochen.
Jaja, es stimmt schon, ich bin zur Zeit häufig schon auf Weihnachten eingestellt.
Wann sonst sollen die Lausägearbeiten für Weihnachten fertig werden wenn nicht im Sommer. Im Dezember ist es zu spät.

Aḿ frühen Nachmittag fuhr ich nach Arnegg, um die kleine Runde über Klingenstein und den Klingensteiner Wald zurück nach Arnegg zu gehen.

An der alten Kirche in Arnegg findet man immer einen Parkplatz.

Nach wenigen Minuten hatte ich die Blau erreicht. Man erkennt das gemütlich dahin fließende Bächlein gar nicht wieder, wenn man sich an den Blautopf in Blaubeuren erinnert. Dort erblickt es das Licht der Welt, um sich auf den Weg nach Ulm in die Donau zu machen.

Gemütlich fließt die Blau dahin.

Weiterlesen »

Von Mylau bis Jössnitz

Als alter Vogtländer hatte ich mir vorgenommen, den Vogtlandpanoramaweg (VPW) zu wandern.

Am 19. April fuhr ich von Ulm ins Vogtland, genauer, nach Reichenbach/Vogtl. Da hatte ich eine Übernachtung gebucht, denn von Reichenbach aus ist man in zehn Minuten an der Glötzschtalbrücke, dem Startpunkt des VPW. Ich besuchte noch meinen Bruder, denn er wohnt noch in Reichenbach.

Am nächsten Tag, also am 20. April, fuhr er mich mit dem Auto an die berühmte Brücke. Ach Gott, was haben sich Schwägerin und Bruder für Gedanken gemacht. Hast du auch alles mit, was du brauchst? Nimm etwas zu Essen mit für unterwegs. Hast du was, wenn´s regnet. So sind sie eben, die besorgten Verwandten. Aber mal ehrlich, insgeheim habe ich mich auch ein bissel darüber gefreut, dass sie sich solche Gedanken um mich machen. Das sagt doch aus, dass sie in Gedanken bei mir sind, wenn ich unterwegs bin.

Götzschtalbrücke

Von der Göltzschtalbrücke führt der Weg flußabwärts rechts über den Köhlersteig nach Greiz. An der Mündung der Göltzsch in die Weiße Elster gehts dann links steil bergauf in Richtung Kleingera und Coschütz nach Elsterberg. Schon dieser Abschnitt weckte in mir Erinnerungen an meine Kindheit und an meine Jugend. In der Burgruine Elsterberg hatten wir mit der Mylauer Feuerwehr für den Feurwehrnachwuchs Lehrgänge organisiert. Ohjeh, zu dieser Zeit hatten wir die Burggeister wieder erweckt.
Weiterlesen »

Der Winter ist vorbei. Vielleicht kommt noch mal eine frostige Nacht, aber alles ist auf Frühling eingestellt. Das sonnige Wetter lädt zum Wandern ein.
Viele möchten sich gern an der frischen Luft bewegen. Aber wo soll man beginnen?
Die Antwort: „Am besten mit dem ersten Schritt vor der eigenen Haustür.“
Wer einmal die Wohnung verlassen hat, um zu wandern, kommt auch voran.

Wer mehr möchte, kann in seiner Umgebung auch schöne Tagestouren unternehmen. Im Internet gibt es Hinweise für jede Gegend.
Wer noch mehr möchte, kann sich auch mal die Fernwanderwege ansehen. Auf dem Internetportal „fernwege.de“ gibt es umfassende Auskunft.

Wanderwege

In Deutschland gibt es viele Qualitätswanderwege


Ich bin schon öfters auf dem Westweg gelaufen. Dieser Kultweg führt quer durch den Schwarzwald von Pforzheim bis nach Basel. Die Strecke ist gut ausgeschildert. Die etwa 280 Kilometer kann man in zwölf Etappen bewältigen.
Den Westweg bin ich zweimal komplett gelaufen. Es ist ein ganz tolles Gefühl, wenn man das Ziel Badener Bahnhof in Basel erreicht hat.
Unterwegs kann man das Murgtal kennen lernen, über die Hornisgrinde gehen, den Feldberg, den Belchen und den Blauen besteigen.

In diesem Jahr möchte ich im April wieder auf Tour gehen. Dieses Mal werde ich im Vogtland auf dem „Vogtlandpanoramaweg“ gehen. Das reizt mich umso mehr, weil Mylau im Vogtland meine Heimatstadt ist.

Die weltberühmte Göltzschtalbrücke bei Mylau wird der Ausgangspunkt sein. Der Weg führt über Greiz, Plauen, Ölsnitz i.V. nach Bad Elster und Bad Brambach. Von da aus geht’s entlang der deutsch-tschechischen Grenze nach Klingenthal.
In Klingenthal kann man auf der „Himmelsleiter“ auf den Aschberg klettern, bevor man über Mühlleithen und Morgenröthe-Rautenkranz zum Göltzschgesprenge kommt. Das Göltzschtal verlassen wir nur noch einmal ganz kurz. Über Eich kommen wir wieder bei früheren Forsthaus zurück